Eishockey: Männer Früh entschieden

Dank eines starken Mitteldrittels gewinnt der EHC 6:2 gegen Krefeld. Den Münchnern gelingen dabei drei Treffer innerhalb von 71 Sekunden.

Von Christian Bernhard

Eine Auszeit nach nur fünf Spielminuten verheißt in den seltensten Fällen etwas Gutes. Die Krefeld Pinguine bilden da keine Ausnahme, und es passte zu ihrer Situation als Tabellenletzter der DEL, dass sie sie am Freitag nahmen. 2:0 führte der EHC München zu diesem Zeitpunkt, seine ersten beiden Schüsse innerhalb von 39 Sekunden waren erfolgreich gewesen. Nach 60 Minuten hieß es 6:2 für den EHC (2:1, 4:1, 0:0), der damit den siebten Heimsieg in Serie feierte und sich auf Kosten Düsseldorfs auf Rang drei verbesserte.

Die Gäste hätten in Führung gehen können, doch Eriksson scheiterte mit einem Alleingang an EHC-Torhüter David Leggio (3.). Nach den zwei Treffern von Daniel Sparre und Jerome Samson (jeweils 5.) waren die Krefelder dank des Doppelpacks von Sonneburg (19., 28.) im Spiel zurück, doch Daryl Boyle (31.) und drei weitere EHC-Tore innerhalb von 71 Sekunden (Jason Jaffray, Mads Christensen und ein Penalty von Uli Maurer) schraubten das Ergebnis noch im Mitteldrittel auf 6:2 und entschieden die Partie frühzeitig. Zwei der Münchner Treffer fielen in Überzahl, Michael Wolf und Sparre verbuchten zudem Aluminiumtreffer. Die EHC-Offensive machte so auch ohne ihren Topscorer Dominik Kahun, der zum dritten Mal in Serie krankheitsbedingt fehlte, gute Arbeit. Am Sonntag reist München zum Tabellennachbar nach Düsseldorf.