Bjarne Riis leugnet Kontakt zu Fuentes, doch der Doping-Verdacht gegen sein CSC-Team und seinen Spitzenfahrer Frank Schleck aus Luxemburg wird größer.
Die Farce beginnt pünktlich in der Villa Ponti. Der "Sala Caccia" des Barockbaus ist überfüllt, dabei hat sich früh herumgesprochen, dass Bjarne Riis nichts wirklich Bedeutendes verkünden werde. Zumindest nichts, was den Radsport voranbringen würde. Einen neuen Sponsor für seinen CSC-Saxo-Rennstall möchte der dänische Teamchef präsentieren. Alle sind aber nur deshalb gekommen, um etwas über die bekanntgewordene Kundschaft von Riis' Co-Kapitän Frank Schleck beim Dopingarzt Eufemiano Fuentes zu erfahren. Aber die Aussagen dazu haben in etwa die Qualität jener Einlassung, die der Mann vom neuen Geldgeber vor den vielen Kameras zur schlagzeilenträchtigen Sache von sich gibt. "Der Fall ist doch zwei Jahre alt", sagt der Mann, "ich verstehe das nicht."
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Bjarne Riis (rechts) leugnet weiter jegliche Kontakte zu Doping-Arzt Fuentes. (© Foto: dpa)
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Logisches Denken ist eine Seltenheit gewesen, seitdem im Mai 2006 der Blutring des Madrider Gynäkologen Fuentes aufflog. Zumindest Schleck, 28, ist nun als dessen Kunde enttarnt. Der Luxemburger war noch im Juli als Träger des Gelbtrikots bei der Tour de France als frisches Gesicht verkauft worden. Die Veröffentlichung seiner Banküberweisung an Fuentes vom März 2006 in Höhe von 6991 Euro in dieser Zeitung dominierte deshalb das WM-Wochenende von Varese. Zumal die italienische Polizei am Freitag mit 20 Männern im Örtchen Gaggiolo im Hotel Gonzaga einrückte - dort residierte neben den unbehelligten Norwegern: Team Luxemburg, mit den Brüdern Andy, 23, und Frank Schleck.
Thomas Dekker unter den Kunden
Nach 21 Uhr traf die Sondereinheit NAS ein, der letzte Beamte ging gegen 4.30 Uhr. Es seien mehrere Säcke mit Gegenständen sichergestellt worden, heißt es, Auswertungen der Razzia lägen erst nächste Woche vor. Inwieweit die Aktion bei den Luxemburgern mit den heiklen Neuigkeiten zu Schleck zu tun hatten, mochte ein Polizeisprecher nicht mutmaßen: "Aber wir sind sicherlich in der Lage, Zeitung zu lesen." Bestätigt wurde zumindest, dass "sich internationale Ermittler ausgetauscht haben" und der aus Mailand, Florenz und Brescia operierenden Einheit Hinweise gaben.
Frank Schleck ist Sonntag trotzdem ins Eliterennen gestartet. "Wir haben bis jetzt keinen Beweis vorliegen, um ihn zu stoppen", betonte UCI-Chef Pat McQuaid und verwies auf den Fall Valverde. Der Spanier hatte im Vorjahr seinen WM-Start in Stuttgart per Gerichtsbeschluss erwirkt, obwohl er durch die Fuentes-Unterlagen eindeutig als Fuentes-Klient enttarnt wurde.
Rund 50 Fahrer sollen - neben Profis anderer Sportarten - in den von Spanien blockierten Puerto-Akten stehen. Ein weiterer Codename könnte Thomas Dekker zugeordnet werden - nach gesicherten SZ-Informationen firmiert der soeben von Team Rabobank wegen markanter Blutwerte verabschiedete Holländer als "Classico Mano" in der Liste. Dekker, 24, unterschrieb am Sonntag beim Lotto-Rennstall einen Vertrag.
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Schuldenkrise in Griechenland
@turbotoni
Schumen mussen mär eis fir den Raphael Stacciotti.
Ass positov getest gin,mat 16 Joer an huet och nach eisen Fendel zu Peking gedro
Reen an Sturm.
Besonesch well an 15 Minutten d'Unheierung unfänkt
Seet der den Fall Benoît Joachim eppes?Do hun der och vill epes gemengt wat net war.
1. Ech sin Letzebuerger, de an Eisterräich wunnt!
2. "unser Nationalstolz", siehst dich wohl hier stellvertrettend für alle Luxemburger
3. Über die Grenzen hinaus ist sehr wohl bekannt,dass Luxemburg ein hohes BSP usw hat
4.Mir sind Ulrich und Co. egal., mich interessieren nur die Fahrer meiner Heimat
5.Woher Herr Burkart seine Infos bezieht ist Sekundär, etliche Sportjournalisten in Luxemburg, da denke ich vorallem an Pilo Fonck (Zitat Pilo Fonck auf wort.lu: "Der Sportjournalist darf kein Propagandist des Sports sein, auch wenn die Vereine das oft verlangen und manche Journalisten sich einschüchtern lassen) geht es um das Wesentliche.
6. Und das ist der moralische Aspekt
PS: an wei as Wieder zu Letzebuerg?
@turbotoni
Als aller erstes mal,Luxemburg ist in Europa das kaufkräftigste Land,also bezieht sich unser Nationalstolz sicher nicht nur auf den Radsport,sondern auf Gebiet une Themen,die in Deutschland wohl kaum jemand kennt.
Solange nicht bewiesn ist,dass Fränk wirklich etwas mit Fuentes zu tun hat,ist er unschuldig und sagt die Wahrheit.Ich verstehe sowieso nicht as euch Deustchen das ganze angeht,es ist eine Sache in der höchsten Luxemburg,die Schweiz und Spanien etwas zu melden haben,wieso bitte schön kommt dann alles aus Deustchland?Wer sagt uns dass ihr die Papiere nicht gefälscht habt?Ihr wollt ja noch nicht mal die Originale hergeben!
Nur Schade dass ihr euch immer nur fragt ob eure Sportler wirklich suaber sind,wenn es keiner hört.Wer eine Schande für unser Land ist,dass können wir selbst entscheiden,Ullrich gibt ja auch noch immer Interwievs und möchte sich über ein Comeback gedanken machen.
Wenn Schleck wirklich diese Überweisung getan haben sollte,ist nicht nur er schlecht dran,weil Jemand gegen das Bankgeheimnis und somit gegen das Gesetz verstossen hat.Und da Herr Burkart das ja noch voller Begeisterung unterstütz,könnte man auch ihn als kriminel betrachten.
Der Artikel während der Tour ist ja nur in Deutschland und Luxemburg bekannt,der neue aber auch in Belgien und Frankreich.Aber dort stellt man sich nicht die Frage "gedopt oder nicht?",weil die Leute dort die SZ als "sensationsgeiles Blatt dass durch falsche Anschuldigungen Werbung für sich selbst machen will" beschimpfen.
Also,nächstes mal bevor man einfach sagt "verletzter Nationalstolz" ,einfach mal über die Grenzen hinuas sehen,denn nicht nur in Luxemburg hat die SZ einen fragsamen Ruf
Belastungsasthma
Schön und gut, ich habe noch keinen Fahrer in der Alpe d'Huez gesehen sein Mittel einnehmen. Beim Marathon oder auf dem Fussballfeld ebenfalls nicht.
70% sind Asthmnatiker aber noch NIE habe ich jemand gesehen der seine Mittel einnehmen musste.
Bitten machen sie sich selbstb und uns doch nichts vor!
Paging