Albas Robert Lowery Coup im Eurocup

Robert Lowery führt Alba Berlin ins Achtelfinale. Der 28-Jährige war gegen Klaipeda mit 24 Punkten der überragende Mann. Manager Baldi wünscht sich aber, dass der Aufbauspieler noch mehr Ruhe ausstrahlt.

Robert Lowery hat beim Eurocup-Achtelfinaleinzug von Alba Berlin Eigenwerbung für seine Weiterbeschäftigung betrieben. "Er hat es rausgerissen", lobte Manager Marco Baldi nach dem 76:62 im letzten Zwischenrundenspiel gegen Neptunas Klaipeda. Lowery, dessen Vertrag Ende Februar ausläuft, war gegen die Litauer mit 24 Punkten überragender Mann. "Aber es geht ja nicht nur um mich, sondern um das ganze Team", sagte der 28-Jährige. Manager Baldi wünscht sich, dass der Aufbauspieler noch mehr Ruhe ausstrahlt. "Man merkt, dass er es unbedingt will, und er setzt sich deshalb selbst sehr unter Druck", kritisierte er. Trotzdem stehen die Zeichen für Lowery nicht schlecht. "Es spricht mehr dafür, dass er bleibt als dass er geht", sagte Baldi. Bis zum 29. Februar muss sich der Basketball-Bundesligist entscheiden. Der Achtelfinal-Einzug sorgte für zufriedene Gesichter. "In dieser Situation mit den vielen Verletzten, ist das ein großer Erfolg für uns", erklärte Trainer Sasa Obradovic. Ziel war die Zwischenrunde. "Da haben wir den Plan sogar übererfüllt", betonte Baldi. Die Verletztenmisere könnte sich in den nächsten Wochen entspannen. Gegen Klaipeda wirkte Dragan Milosavljevic wieder mit, auch Jordan Taylor steht vor einer Rückkehr.