Weibliche Fahrerinnen, weibliche Fahrgäste - eine neue Geschäftsidee in Beirut steht in der Kritik. Libanesische Männer klagen über "sexuelle Diskriminierung".
Mit High Heels und ganz in Rosa gekleidet haben Fahrerinnen eines neuen Taxi-Unternehmens in Beirut das "Banat Taxi" (Taxi für Frauen) eingeweiht. Ihre ebenfalls rosafarbene Taxiflotte ist Teil einer neuen, im Libanon bislang einmaligen Geschäftsidee: Frauen werden von Frauen gefahren.
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"Zuerst dachte ich, es wäre schwer, weibliche Taxifahrerinnen zu finden, da das im Libanon ein Männerjob ist", sagte Unternehmenschefin Nawal Jaghi Fachri bei der Einweihungsfeier. Zu ihrer Überraschung habe sich jedoch einige Dutzend Anfragen erhalten. Drei Frauen hat Fachri bislang angestellt.
Das Tourismus-Ministerium unterstützt das Unternehmen in der Hoffnung, arabische Touristen und vor allem reiche Feriengäste aus der Golfregion anzuziehen. "Nach den Vereinigten Arabischen Emiraten ist das die zweite Initiative dieser Art in der arabischen Welt", sagte die Ministeriumssprecherin Lina Ghanem.
Das neue Geschäftsmodell stieß jedoch nicht nur auf Zustimmung: Ein libanesischer Geschäftsmann mokierte sich bei der Einweihung über die "sexuelle Diskriminierung", da sich das Angebot nur an Frauen richte.
- Skifahren im Libanon Wo der Winter ist 10.01.2007
(AFP/dd)
Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
Träumen, planen, reisen
Sicher ist Männer Diskriminierung ein Problem (eher in der Westlichen Welt), das viel zu wenig beachtet wird. Verstehen sie mich nicht falsch, die Waagschale zeigt zumeist immer noch zuungunsten der Frauen. Trotzdem gibt es sie. Allerdings sehe ich in Taxis von Frauen für Frauen wohl eher kein Problem
Tja - die armen, armen Männer. Da sollte die gute Frau Fachri mal in Paris nachfragen, ob die aufgeklärten westlichen Männer toleranter sind.