Viele Menschen fragen sich nach der Katastrophe von Madrid, wie gefährlich Fliegen ist - die wichtigsten Fragen und Antworten zur Sicherheit.
Nach der Katastrophe von Madrid wird über die Zuverlässigkeit der zivilen Luftfahrt diskutiert. Spanische Piloten bewerteten den Sicherheitsstandard bei den Airlines in einer Umfrage unterschiedlich. Für die Fluggäste kommt es aber darauf an, dass sie sich ganz sicher fühlen können - und dass es dabei keine offenen Fragen gibt.
(© Foto: AP)
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Welche Rechte hat der Pilot?
Der Kapitän ist verantwortlich für das Flugzeug und damit auch für seine Sicherheit. Die Entscheidung, zu starten oder nicht, liegt allein bei ihm, er ist nicht an Weisungen von Vorgesetzten gebunden.
Der Kapitän kann sich weigern, ein Flugzeug wegen des technischen Zustandes für einen Flug zu übernehmen und sollte deshalb keine disziplinarischen Folgen zu fürchten haben.
Im Falle des Spanair-Absturzes hat sich die spanische Pilotengewerkschaft Sepla zwar über "Organisationschaos" bei der Airline beklagt, die Sicherheit aber nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Es gab aber in der Vergangenheit Unfälle, bei denen Zeit- und Leistungsdruck als eine von mehreren Ursachen eine Rolle gespielt haben.
Erfahren Sie auf der nächsten Seite, ob es bei europäischen Fluglininen Sicherheitsunterschiede gibt.
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man darf also nicht schreiben, dass vielleicht etwas ganz anders Schuld hatte? Jeder Bus- bzw. LKW-Choffeur muss 0,0 Promille haben, wenn er sein Gerät in Betrieb setzt. Von den Piloten, die mit 300 Leuten in 10.000 m Höhe mit 900 Sachen durch die Luft fliegen kann man das nicht verlangen?
Wo bleibt die Logik?
Wird Werbung jetzt ausreichen, um das Vertrauen der Flug"gäste" wiederherzustellen, das durch diese unverständliche Selbstherrlichkeit verloren gegangen ist?
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