Die CDU in Hamburg hat nach neuesten Umfragen wenige Tage vor der Wahl keine absolute Mehrheit mehr. Die Koalitionslage wird damit unklar. Trotzdem liegt CDU-Amtsinhaber Ole von Beust klar vor dem SPD-Kandidaten Michael Naumann.
Die Koalitionsoptionen: Große Koalition, Schwarz-Grün oder Dreier-Bündnis
Um diese Sessel geht es: Plenarsaal der Bürgerschaft im Hamburger Rathaus. (© Foto: dpa)
Anzeige
Gut eine Woche vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg am 24. Februar zeichnet sich ab, dass die bisher allein regierende CDU ihre bisherige absolute Mehrheit verliert. Momentan gäbe es nur eine Mehrheit für eine Große Koalition, eine Koalition aus CDU und Grünen/GAL oder ein Regierungsbündnis aus drei Parteien.
Das wollen die Wähler: 60 Prozent haben sich entschieden
Viele Stimmberechtigte sind aber noch unentschlossen: Immerhin 38 Prozent der Befragen in Hamburg geben an, dass sie noch nicht wissen, ob und wen sie wählen werden. Allerdings halten umgekehrt 62 Prozent ihre Entscheidung für sicher.
Vor allem bei Wahlen in Stadtstaaten spielen kurzfristige Entwicklungen und auch die unterschiedliche Mobilisierung in den verschiedenen Wählerlagern in den letzten Wochen vor der Wahl eine bedeutende Rolle. Die folgende Projektion gibt deshalb lediglich ein Stimmungsbild zehn Tage vor der Wahl wieder und stellt keine Prognose für den Wahlausgang am 24. Februar 2008 dar.
Zurzeit erhielte die CDU 41 Prozent und die SPD 34 Prozent, die Grünen/GAL kämen auf 10 Prozent, die FDP auf 5 Prozent, die Linke auf 7 Prozent und die sonstigen Parteien erreichten zusammen 3 Prozent. (Zum Vergleich das Wahlergebnis von 2004: CDU: 47,2 Prozent, SPD: 30,5 Prozent, Grüne/GAL: 12,3 Prozent, FDP: 2,8 Prozent, Sonstige: 7,2 Prozent)
Die Lieblingskoalitionen der Hamburger: Schwarz-Gelb gegen Rot-Grün
Bei der Frage, welche Koalition die Hamburger präferieren würden, liegt ein Bündnis aus CDU und FDP (26 Prozent) fast gleich auf mit einem Bündnis aus SPD und Grünen/GAL (27 Prozent). Mit deutlichem Abstand folgt eine Große Koalition (8 Prozent), einen Senat aus CDU und Grünen/GAL wünschen sich 7 Prozent. Alle anderen Konstellationen kommen jeweils nur auf Werte im unteren einstelligen Bereich (20 Prozent antworten mit "Weiß nicht").
Fortsetzung auf der nächsten Seite: Wie die Bürgermeisterkandidaten im Rennen liegen.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 3 nächste Seite
Fukushima-Investment der Deutschen Bank
Wenn das ZDF-Barometer richtig geeicht ist, dann dürften Hamburgs Wähler mit einer klaren rot-grün-roten Mehrheit nicht nur frischen Wind ins Hamburger Rathaus wählen sondern zugleich auch bundespolitisch klare Zeichen für neue Kräfteverhältnisse setzen. Dies könnte bedeuten, dass sich die deutsche Bevölkerung künftig nicht mehr von Partikularinteressen einer Zunft von Wirtschaftslobbyisten herumschubsen läßt, sondern dass wieder mehr Gerechtigkeit und soziale Marktwirtschaft möglich wird.
Hoffnungsvolle Zeiten, wie ich finde...
Schwarz Gelb das wäre Hamburgs Tod,
drum wählt man hier Rot, Grün und Rot
... jetzt fehlt nur noch der grüne ;oP
nihil novi sub sole würde der alte Römer sagen...das hatten wir ja schon..dass der OB Ole v Beust keine Absolute mehr erhalten wird, das war zu erwarten, die Blockbildungen ebenso....und dann ??streben wir einem Zustand entgegen, der schon vor geraumer Zeit die Politik lähmte..?? cui bonum..um wieder mit einem alten Römer zu enden...wem nützt es..??
rot-rot-grün