Die Wirtschaftskrise hat alle europäischen Länder erfasst. Die Regierungen versuchen, die Volkswirtschaften ihrer Länder zu stabilisieren - jede auf ihre Weise. Ein Überblick.
Die Wirtschaftskrise hat nicht nur Deutschland, sondern alle europäischen Nationen erfasst. Das Vorgehen gegen die Rezession wird zwar in einem europäischen Rahmen abgestimmt. In ihrer Ausgestaltung sind die einzelnen Regierungen jedoch relativ frei.
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Das liegt daran, dass nur ein kleiner Teil des EU-weit angestrebten Stützungsprogramms in Höhe von 200 Milliarden Euro aus den Töpfen der Gemeinschaft stammt. Hier ein Überblick über die Vorhaben der wichtigsten europäischen Nationen:
Großbritannien: Die britische Regierung setzt auf eine zeitweise Senkung der Mehrwertsteuer. So will sie den Konsum ankurbeln. Bis Jahresende gilt ein Satz von 15 statt 17,5 Prozent. Ausgenommen sind lediglich Alkohol, Tabak und Benzin. Nach Einschätzung von Wirtschaftsexperten verfehlte die Maßnahme bislang ihr Ziel.
Zugleich zieht die Regierung in London ein Infrastrukturprogramm zum Bau von Straßen, Schulen und Sozialwohnungen um zwei Jahre vor. Der britische Konjunkturplan umfasst insgesamt 20 Milliarden Pfund. Das entspricht einem Wert von etwa 22 Milliarden Euro.
Auf Seite 2 lesen Sie, was die französische Regierung gegen den Abschwung tun will.
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Bundespräsident Gauck