Nach weltweiten Protesten hat der US-Pfarrer Terry Jones die für Samstag angekündigte öffentliche Verbrennung des Koran abgesagt. Zuvor hatte sich sogar Präsident Obama in die Diskussion eingeschaltet.
Nach einer internationalen Protestwelle hat der umstrittene Pastor Terry Jones die für Samstag geplante Koranverbrennung abgesagt. Der Geistliche begründete die Entscheidung am Donnerstag damit, dass das umstrittene geplante Islamzentrum in New York nicht so nahe an dem zerstörten World Trade Center errichtet werden solle.
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Hat sich mittlerweile eine Pistole zugelegt: Pastor Terry Jones. (© AFP)
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Die kleine Christengruppe Dove World Outreach Center mit etwa 30 Mitgliedern hatte die Koran-Verbrennung für den Jahrestag der Anschläge vom 11. September angekündigt. Damit wollte die Gruppe den Islam als eine "gewaltsame und repressive Religion" entlarven. Experten hatten gewalttätige Proteste von radikalen Muslimen befürchtet.
Weltweite Proteste
Pastor Jones hat sich zuvor erstmals wohlwollend geäußert, dass er seine Aktion überdenken könnte. Falls ihn das Weiße Haus direkt um eine Absage der für Samstag geplanten Aktion bitten würde, würde er den Plan "definitiv überdenken".
Seit Tagen gab es weltweite Proteste gegen Jones' Vorhaben. Die pakistanische Regierung warnte vor einem "unumkehrbaren Schaden für den Weltfrieden". In einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben von Innenminister Rehman Malik an Interpol hieß es, die muslimische Gemeinschaft werde durch die Tat des "verrückten sogenannten Priesters" Terry Jones aufgebracht werden. Die Gefühle der Muslime müssten respektiert werden. Malik rief Interpol-Generalsekretär Ronald K. Noble in dem Brief dazu auf, Jones' Pläne zu stoppen, am 11. September Ausgaben des Koran öffentlich zu verbrennen.
US-Präsident Barack Obama verurteilte die geplante Verbrennung scharf: "Das ist eine destruktive Geste", die "den Werten Amerikas völlig widerspricht", sagte Obama dem Fernsehsender ABC. "Wissen Sie, das könnte schwere Gewalt an Orten wie Pakistan oder Afghanistan nach sich ziehen", fügte Obama hinzu. Der US-Präsident zeigte sich besorgt um die Sicherheit der US-Soldaten: "Als Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte möchte ich (dem Pastor Terry Jones) sagen, dass sein Vorhaben unsere Männer und Frauen in Uniform im Irak und in Afghanistan wirklich gefährdet", sagte Obama. "Das ist eine Rekrutierungs-Goldgrube für die Al-Kaida", sagte der US-Präsident außerdem dem US-Fernsehsender ABC.
US-Außenministerin Hillary Clinton bezeichnete die angekündigte öffentliche Verbrennung als "quälend" und "schändlich". Die Pläne des Pastors repräsentierten nicht die amerikanische Haltung zum Islam. "So sind wir nicht", sagte Clinton bei einer außenpolitischen Tagung in Washington.
"Schlechter Plan!"
Auch die indische Regierung forderte Washington dazu auf, gegen Jones vorzugehen. Innenminister Palaniappan Chidambaram sagte, Ziel der Koranverbrennung sei, "Verbitterung und Zwietracht" zwischen religiösen Gruppierungen zu verstärken. Chidambaram appellierte an indische Medien, keine Bilder der für diesen Samstag geplanten Verbrennung zu verbreiten. Indien hat nach Indonesien und Pakistan die weltweit drittgrößte muslimische Bevölkerung.
Selbst der erklärte Islamgegner Geert Wilders hatte von der Koranverbrennung abgeraten. "Schlechter Plan!" erklärte der Rechtspopulist in einer SMS an die niederländische Nachrichtenagentur ANP - ohne seine Position näher zu begründen.
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(sueddeutsche.de/AFP/dpa/rtr/juwe/pfau/ebc/woja)
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Ja, es gibt in den USA ein von der Verfassung (erster Verfassungszusatz) geschütztes Recht auf freie Meinungsäußerung, das dies sicherlich erlaubt.
.
Ich weiss nicht, wen Sie mit Heinrich Heydrich meinen. Ich vermute Sie meinen Reinhard Heydrich ?.
Muss ich Sie daran erinnern, dass es die Amerikaner waren (deren Verfassung Sie hier in Frage stellen wollen), die uns von dieser braunen Pest befreit haben?
Na was soll man dazu sagen außer das Sie einen geistig eher minderbemittelten Eindruck hinterlassen. Da ist wirklich schad um die Zeit.
"Er ist kein Politiker und kein Diplomat, der sich um irgendwelchen internationalen Beziehungen scheren muss und er ist ein Prediger einer (obskuren) christlichen Kirche, dem die Gefühle seiner muslimischen Mitbürger aber so was von egal sind..."
Eine völlig abwegige Sichtweise. Es gibt also ein verfassungsmäßiges Recht auf öffentliche Verbrennung religiöser Symbole Andersdenkender?
Ich dachte eher, Leute, denen die Gefühle anderer "so was von egal" sind, würden sich als Christen disqualifizieren, aber wahrscheinlich ist eher das Gegenteil der Fall. Religion ist die Wurzel allen Übels, was hier wieder bewiesen wäre.
Außerdem könnten Sie mit der gleichen Logik auch die Aktivitäten von Heinrich Heydrich rechtfertigen, der war auch weder Politiker noch Diplomat und dem waren die Gefühle anderer auch "so was von egal".
Freebird1866 wäre wohl die bessere Wahl gewesen.
Sie meinen sicher die Feindbilder, die die Islamische Gemeinschaft für sich beansprucht !
Sehen sie selber :
1. Moslems dürfen den Koran nicht anzweifeln (Koran 2:1)
2. Es ist erlaubt Andersgläubige als Sexsklaven zu haben (Koran 4:23-25)
3. Andersgläubige werden grundsätzlich für geschworene Feinde des Islam gehalten. (4:101)
4. Moslems dürfen keine Andersgläubige für Freunde haben (Koran 5:51)
5. Es ist die heilige Aufgabe der Moslems, Andersgläubige zu töten. (Koran 9:5)
6. Der einzige sichere, GARANTIERTE Weg, in den Himmel zu kommen, ist für ein Moslem, Andersgläubige zu töten. (Koran 9:111)
7. Moslems müssen Andersgläubige TERRORISIEREN. (Koran 8:12)
8. Moslems müssen Andersgläubige belügen um den Islam zu helfen und sie dürfen sich Andersgläubigen nicht anvertrauen. (Koran 3:28, 16:106)
9. Andersgläubige müssen sich für eine dieser Möglichkeiten entscheiden: 1. sterben, 2. konvertieren, 3. Dhimmisteuer zahlen, damit sie am Leben gelassen werden (Koran 9:29).
10. Andersgläubige sind böse Menschen, die keine Gnade verdienen. (Koran 98:6)
11. Prügelstrafe für Frauen ist gerechtfertigt. (Koran 4:34)
12. Die Kinderehe ist gerechtfertigt. (Koran 65:4)
13. Vergewaltigung ist gerechtfertigt, wenn es weniger als 4 männliche Zeugen gibt (Koran 24:13)
14. Raub und Diebstahl gegen Andersgläubige ist eine gute Tat.
15. Mohammed heiratete 51-jährig die 6-jährige Aisha.
16. Mohammed vollzog mit ihr die Ehe, als er 54 war, und sie 9.
17. Nur Mohammed darf so viele Frauen heiraten, wie er will. Die anderen dürfen 4 Ehefrauen haben. (Koran 33:50).
Im Gegensatz zum christlichen alten Testament, dass durch das neue Testament ''reformiert'' wurde und Christen auffordert auch die Feinde zu lieben ist der Koran in dieser Form bis heute verbindlich für jeden Moslem.
treffend formuliert. Nur wenn man den Spinnern keine aufmerksamkeit schenkt, dann drückt das zum einen die Auflage und zum anderen wird der Aufbau Feindbildern beeinträchtigt.
Paging