79 Milliarden US-Dollar hat der gestiegene Ölpreis in irakische Kassen gespült. Doch davon dient kaum etwas der Entwicklung des Landes. Die USA sind empört.
Der Irak hat einem US-Regierungsbericht zufolge dank der Ölpreisexplosion gewaltige Gewinne erzielt, damit aber kaum den Wiederaufbau des Landes finanziert. Seit 2005 habe der rasant gestiegene Ölpreis der Regierung in Bagdad einen Überschuss von bis zu 79 Milliarden US-Dollar eingebracht, berichteten US-Zeitungen unter Berufung auf eine Untersuchung des US-Rechnungshofes (GAO).
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Ein Techniker justiert ein Ventil in der Erdöl-Raffinerie von Daura, Irak. Der Irak verdient Milliarden mit der Öl-Industrie, steckt aber laut den USA zu wenig in die Entwicklung des Landes. (© Foto: AP)
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Derweil bewilligten die USA laut Washington Post seit Beginn des Krieges 2003 rund 48 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau. Bis auf sechs Milliarden sei die Summe auch schon verplant oder ausgegeben worden. Hingegen habe die irakische Regierung zwischen 2005 und 2007 nur rund zehn Prozent ihrer Staatsausgaben für Wiederaufbaumaßnahmen eingesetzt. Lediglich ein Prozent habe sie für den Unterhalt von amerikanischen und irakischen Investitionen aufgewendet, die in Straßen, Wasser- und Stromleitungen sowie Waffen geflossen seien.
Amerikanische Steuerzahler sollen keine irakischen Projekte mehr begleichen
Der GAO-Bericht löste bei US-Demokraten und Republikanern Empörung aus. "Wir sollten keine irakischen Projekte mehr finanzieren, während sich irakische Öleinnahmen auf den Konten häufen", sagte der demokratische Senator und Vorsitzende des Streitkräfteausschusses, Carl Levin. In einer gemeinsamen Mitteilung Levins und des republikanischen Senators John Warner hieß es weiter: "Es ist unentschuldbar, dass amerikanische Steuerzahler weiter die Rechnung für Projekte begleichen, die die Iraker in vollem Umfang alleine zahlen können." Levin und Warner hatten die Untersuchung des Rechnungshofes in Auftrag gegeben.
Der New York Times zufolge liegt ein großer Teil des Überschusses - Ende 2007 knapp zehn Milliarden Dollar - auf dem Konto einer amerikanischen Bank in New York. Knapp sechs Milliarden Dollar liegen laut dem GAO-Bericht bei der irakischen Zentralbank.
Der Gouverneur der irakischen Zentralbank, Sinan Al-Shabibi, räumte der Zeitung zufolge Probleme in der Ausgabenpolitik Bagdads ein. "In allen Entwicklungsländern setzt man sich Ziele und manchmal werden diese Ziele nicht erreicht." Die irakische Regierung sei jedoch entschlossen, "dieses Geld für Entwicklungsprojekte auszugeben". Sie sehe dies als eine vorrangige Aufgabe.
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(dpa/pir/ihe)
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Fidel und Raul Castro kennt ja fast jeder. Aber wer ist P. Castro. Das weiß eeg121952 ganz allein, den P. Castro kennt nicht mal Peter Scholl-Latour und der hat seit den Tagen Tschingis-Khans so annähernd jeden Mächtigen dieser welt kennengelernt.
Vermutlich hat nicht mal der CIA P. Castro auf seiner Schurkenliste.
eeg121952, wir appelieren an Sie, benennen Sie weitere Bösewichte:
A. Lafontaine und M. Gysi
B. Mandela und S. Putin
F. Marx, G. Engels und R.K. Lenin
Sie kennen Sie doch alle, kommen Sie schon, heraus mit der Sprache.
SZ-Moderation,
entweder ihr veröffentlich jetzt meine Antwort an eeg121952 oder ich stelle eben unverblümt fest, dass eeg121952 absolut durchgeknallt ist.
Ich muß Sie leider berichtigen: Die U-Boote brauchen die Venezolaner nicht für den Kokaintransport nach Kuba. Mit den U-Booten wollen die Venezolaner Sie entführen. Sie haben als einziger den vollen Durchblick und stellen mit ihren messerscharfen Analysen die größte Bedrohung für Hugo Chavez dar.
Stellen Sie das Wasser in der Küche ab und verzichten Sie auf die Toilettenspülung, sonst kommen die U-Boote umso schneller.
Sie können dem ganzen aber sowieso nicht entkommen, die Rotkappen sind weltweit auf dem Vormarsch, sorry.
Sie können nur, bis das U-Boot an ihre Tür klopft, den Film "Die Brücke von Arnheim" einlegen und sich mal anhören, was generalfeldmarschall Model denkt, warum britische Luftlandetruppen neben Arnheim abspringen.
Ebenso wie die Petrodollars des famosen Herrn Chavez. Dort wird fleißig in neueste Waffensysteme investiert. AK 47 für jeden Kämpfer gegen den Imperialismus. U-Boote für den Kokaintransport von Venezuela nach Kuba, Kampfhubschrauber für den Schutz der Kokainlabors in den Schutzzonen der FARC, Schmiergelder in Milliardenhöhe für die befreundeten Sozi-Regime der Herren Morales, Noriega und P. Castro und der famosen Frau Kirchner usw. usw. usw. Die Auflistung aller heimlichen Zahlungen zum Wohle der Weltrevolution füllt mehrere kleingedruckte Zeitungsseiten. da bleibt für das Volk in Venezuela wenig übrig. Lediglich die Bandenangehörigen mit den roten Kappen erhalten ihre Zuwendungen - damit das Regime an der Macht bleibt, braucht es diese Totschlägertrupps. Also bitte, laßt den Ölpreis noch lange so hoch wie möglich - zum Kampf gegen das Imperium wird jede Petro.Milliarde benötigt.
An Roter Baron,
Sie meinen Deutschland müsste konsequenterweise die Schäden des 2.Weltkrieges bezahlen. Das ist bisher nicht passiert.
Was sagen Sie dazu ?
Paging