Ein gefasster Terrorist, zwei Mobiltelefone und ein GPS-Gerät erhellen die Hintergründe der verheerenden Anschläge von Mumbai - und verweisen auf erschreckende Details. Ein Protokoll.
Er bereut nichts. Ajmal Mohammed Amir Kasab ist davon überzeugt, dass er das Richtige getan, dass er seine Mission erfüllt habe.
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Vier Tage lang hatte sich eine der vier Attentätergruppen in das Zimmer 630 im Taj Mahal Hotel ein - und startete von dort die Angriffe. (© Foto: dpa)
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Die Festnahme des 21-jährigen Pakistaners aus Faridkot, Punjab, ist für die Polizei ein Glücksfall nach den verheerenden Anschlägen von Mumbai, dem früheren Bombay.
Der Terrorist redet. Er ist nur leicht verletzt an der Hand, die Polizei hat ihn nach einem Feuergefecht gefasst. Bis zu seiner Festnahme hatte er viele Menschen umgebracht in Mumbai, einer Stadt, die er zuvor nicht kannte. Es war Kasabs erste Reise nach Mumbai.
Sein Bild, aufgenommen von einer Sicherheitskamera im großen Bahnhof der Stadt, ging um die Welt. Es zeigt Kasab, wie er den Lauf der AK-47, die er in der rechten Hand trägt, anhebt und mit der linken fasst, um zu schießen. Scheinbar ganz ruhig. Es heißt, er sei gebildet. Und er redet viel.
Glaubt man der Polizei, dann redet Kasab sogar sehr viel. Er nennt die Namen jener Leute, die geholfen hätten. Fünf von ihnen leben in Mumbai. Er diktiert den vernehmenden Polizisten Adressen. Und er erzählt die Hintergründe der Operation. Kasab war einer jener zehn Männer, alle zwischen 18 und 28 Jahre alt, die am Mittwochabend über die indische Handelsmetropole hergefallen sind.
Ihr Plan war es offenbar gewesen, den 105 Jahre alten Taj Mahal Palace, das bekannteste Hotel der Stadt, eines ihrer wichtigsten Wahrzeichen, in Schutt und Asche zu legen. Und mit einer Serie koordinierter Angriffe, verteilt über die Innenstadt von Mumbai, wollten sie möglichst viele Menschen töten. Die Munition und die Granaten des Kommandos hätten gereicht, um 5000 Menschen umzubringen, sagen jedenfalls die Ermittler.
Aus Kasabs Aussagen, die von der Polizei an die indischen Medien weitergeleitet wurden, und anhand der Informationen von Augenzeugen lassen sich die Ereignisse der ersten Terrornacht recht präzise rekonstruieren. Auch der Ursprung der Operation wird etwas klarer. Etliches davon deckt sich mit den Erkenntnissen, die die Polizei aus der Datenanalyse eines gefundenen GPS-Geräts und zweier Mobiltelefone gewonnen hat:
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Ich geb dir Recht - früher war alles besser, damals hatten wir immerhin noch einen Kaiser!
O_o
Was hat dein seltsam gestriges (verzeihung) Geschwafel mit dem Artikel zu tun?!
@aoe:
Japp, das waren gar keine Pakistanis, sondern CIA Agenten die im Auftrag der romulanischen Raumflotte die politischen Verhältnisse auf der Erde destabilisieren sollen damit die Invasion beginnen kann... das wäre meine Theorie dazu!
@ALL:
Hallo Aufwachen,
das war eine Gruppe von 10 Männern die dort einen Anschlag verübt hat! Bestenfalls waren es ein paar Spinner die aus reinem Überdruss Amok gelaufen sind und sich gedacht haben dem ganzen eine pseudopolitische Note zu geben indem sie gezielt Juden, US-Amerikaner und Briten töten wollten. Schlimmstenfalls ist es irgendeine islamitische oder pro Kashmir Bewegung deren Mitgliederzahl sich soeben um 90% reduziert hat... und die sich ansonsten auch sehr von Fall A unterscheidet nicht mehr und nicht weniger. Kein CIA, kein Mossad, BND, KGB und auch kein MI6 - einfach nur ein paar Verrückte die die Welt gern brennen sehen wollen!
Das hier aus allem immer entweder ein Puzzelstück der großen Weltverschwörung oder ein Hinweis, dass Sozialistmus besser ist als Kapitalismus gemacht werden muss... Die Welt ist nicht so schwarz weiss! Einfach mal nen bissl kreativer in den Gedanken werden...
Beklagen wir nicht alle die heutigen Zustände in unserer Gesellschaft?
Begreifen wir wirklich nicht die Zusammenhänge, die zwischen der hybriden Form unseres entseelten und entmenschlichten Kapitalmaterialismus und den stetig mehr anwachsenden nihilistisch-terroristischen Widerstandsgewalttaten?
Gewalttaten, die sich bei uns in den immer extremer anwachsenden Selbstzerstörungsexzessen ausdrücken.
Das immer extremer überbordende Heer von immer verblödeteren Kindern zeugt davon.
Die langsam in Battallionsstärke angewachsene Zahl von Heranwachsenden und Jugendlichen, die sich mit den Umsatzförderer Alkohol in immer extremere Selbstzerstörungsexzesse hineinsaufen zeugen davon.
Die langsam aber stetig anwachsende Zahl von verrottenden und vergammelnden Pflegefällen zeugen davon.
Die terroristischen und mörderischen Glaubensmärtyrer aus der moslemischen Welt zeugen von der Reaktionsmöglichkeit auf solche Verhältnisse. Auf islamische Begriffe umformuliert, finden sich heute in den Potentatenstaaten der islamischen Welt noch viel ärgerer Elendstrukturen.
Wann wollen wir eigentlich damit beginnen, uns die Frage zu stellen, in welcher Welt wir eigentlich leben und wie entgeistigt und enthirnt unsere politischen und wirtschaftliche Eliten tatsächlich sind?
Dass unter unseren Kindern nach der Phase der Selbstzerstörung nun bald auch die Phase der Rebellion gegen die sie beherrschenden und besitzenden Verhältnisse folgen wird, dessen können wir gewiß sein. Dass diese Rebellion von der Theorie des Schweinestaates dominiert wird, sollte jedem rationalen und nüchternen Analytiker klar sein. Welche Verheerungen dadurch in Deutschland hervorgerufen werden, können wir uns heute noch gar nicht vorstellen. Aber der Umstand, dass der einst vor 30 Jahren von den deutschen BM-Terroristen beschworene
Schweinestaat damals eine theoretische Vision war, während unsere neuen Terroristen die Bedingungen des damals beschworenen Schweinestaates heute in Deutschland als Realität vorfinden können, sollte uns alle nicht
nur zu denken geben sondern uns zu politischem Handeln veranlassen, um diesem Terrorismus die geistig-moralischen Grundlagen zu entziehen.
Das wäre vorausschauendes politisches Handeln, das wäre verantwortungsvolle Politik.
Wie Praktisch! Es gibt einen Überlebenden, der singt wie ein kleines Vögelchen und genau das sagt, was die indische Regierung (die in regem Austausch mit den USA und Israel steht), gerne hören würde.
Ach, wenn sich doch alle Fälle so leicht lösen lassen würden.
das dieser Überfall nur von pakistanischer Seite her verübt wurde, zudem die indische Seite vorgewarnt wurde. Wer hat sich hier als Schläfer zur Verfügung gestellt? Das Kashmir-Problem schwelt, und die pakistanische Regierung könnte an diesem Überfall Interesse gehabt haben. Denn schließlich gewährt sie Rebellen Unterschlupf und geht gegen Al-Kaida sehr schwerfällig vor, so nach dem Motto: "Seht, ich tu etwas, mehr geht nicht, denn ich bin überfordert". Bisschen blauäugig, der Kadar kommt aus der gleichen Ebene. Zum Glück hat die BDR denen noch keine Kanonenboote geschenkt, oder sonst welche militärischen Einrichtungen. Oder werden neuerdings verbotene Waffenexporte über Brasilien gehandelt?