Die Zahl der gerichtlich angeordneten Telefonüberwachungen ist im Jahr 2007 um 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Zumeist hörte der Staat bei Handy-Gesprächen mit.
Wie die Bundesnetzagentur mitteilte, wurden 44.278 Telefone abgehört, überwiegend Handys. Das Abhören von Telefonen ist nach der Strafprozessordnung in Fällen besonders schwerer Kriminalität auf richterliche Anordnung zulässig.
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Nach den Angaben der Bundesnetzagentur stieg im vergangenen Jahr vor allem die Zahl der abgehörten Handys um fast 9,5 Prozent auf 39.200 Rufnummern. Dies hänge aber auch mit der Zunahme der Zahl der Mobilfunknutzer im Jahr 2007 um 13 Prozent zusammen, erklärte die Behörde. Die Zahl der abgehörten Festnetzanschlüsse ging dagegen leicht um 0,41 Prozent auf 5078 Anschlüsse zurück.
Seit 1998 hat sich nach den Angaben der Bundesnetzagentur die Zahl der abgehörten Mobiltelefone von 6391 auf 39.200 Rufnummern mehr als verfünffacht. Im Festnetz stieg die Zahl der Anordnungen um 14,5 Prozent von 4437 auf 5078. Insgesamt wuchs die Zahl der Abhörmaßnahmen nach der Strafprozessordnung um fast 309 Prozent von 10.828 auf 44.278.
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(AP/odg/woja)
Die Ärzte in München
müssen wir wohl wieder mehr auf Telefonzellen umsteigen oder sms in Binärcodes schreiben oder das Handy gleich in den Schredder hauen :)) oder wie wär's mit einer Geheimsprache die sich jeder individuell überlegt hehe^^
Das wird gespeichert: Wann, mit wem, wo und wie lange telefoniert, gechattet, geSMSset oder gesurft, etc., hat. Gespeichert werden außerdem die Registriernummer von Handy und SIM-Karte, Mac- bzw. Hardwareadresse auch des Komputers und Routers.
Damit haben wir uns nun auch in die Zeit nach 1984 zu Georg Orwells Zukunftsvision zurückkatapultiert - zumindest geistig. Mit diesen Daten werden speziell kodierte Ermittler bis ins kleinste Detail prüfen können, mit wem die Überwachten (, also Alle,) in Kontakt standen, stehen und künftig werden.
Bald wird jedenfalls die gesamte Tele-Kommunikation eines Menschen nachvollziehbar sein Zwar betonen äußere Urheber des Gesetzes, daß sie nicht die Inhalte anschauen werden, sondern nur Kontaktnetzwerke aufdecken wollen, doch wer das glaubt wird selig.
Im Verhältnis zur zahl der Bürger wurde der Anschluss eines jeden zweiten Tausendsten überprüft. Hört sich nach wenig an - aber zusammen mit denen, die in den telefonaten am anderen Ende der Strippe sind, kommen wir schon - und das ist gering geschätzt - auf einen Faktor zehn.
Heisst: grob geschätzt wurde jeder 200ste abgehört.
Die zahl der Mafiosi und Mörder und terroristen muss mächtig angestiegen sein..
Summa sumarum 152,045454545 richterliche Verfügungen/Anordnungen pro Arbeitstag.
Einen davon, einmal im Original zu sehen wäre höchst interessant...
Behauptet wird viel,und eine richterliche Verfügung - so ist anzunehmen kommt, wenn überhaupt mit der Erklärung: wird nachgereicht...
Dann bitte eben noch die exakten Zahlen über alle Mobiles und Festnetzanschlüsse für die es eben keine richterliche Verfügung....
meine gefühlte sicherheit ist auch schon spürbar angewachsen, danke !