"Wir sind nicht zu lax": Die FDP bestreitet, die Bevölkerung nicht ausreichend vor gefährlichen Gewalt- und Sexualverbrechern zu schützen. Die nachträgliche Sicherungsverwahrung will die Justizministerin dennoch abschaffen.
Im Koalitionskonflikt mit der Union über die Reform der Sicherungsverwahrung wehrt sich die FDP gegen Vorwürfe, sie sorge nicht für ausreichenden Schutz vor rückfallgefährdeten Gewalt- und Sexualverbrechern. "Diese Anschuldigungen sind an den Haaren herbeigezogen. Wir sind nicht zu lax", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Christian Ahrendt, der Süddeutschen Zeitung. Der Rechtsexperte verteidigte die Pläne von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), die die Voraussetzungen für die Unterbringung gefährlicher Straftäter nach Ablauf von deren Haft neu regeln will.
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Sorgt mit ihren Vorschlägen für eine Reform der Sicherungsverwahrung für Unmut in der Union: Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). (© Getty Images)
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Forderungen von Innenminister Thomas de Maizière und anderer Unionspolitiker, alsbald ein Bundesgesetz zu schaffen, mit denen auch bereits freigelassene Sicherungsverwahrte wieder in geschlossene Anstalten gebracht werden können, lehnte er ab. Zuständig dafür seien die Länder, nicht der Bund.
Länder fühlen sich bei der Kontrolle der Straftäter überfordert
Auch drohe eine solche Regelung vor deutschen oder internationalen Gerichten zu scheitern. "Wir sollten nicht noch einmal Fehler bei der Sicherungsverwahrung machen", sagte er mit Blick auf die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), der vergangenes Jahr das deutsche Gesetz über eine im Nachhinein verlängerte Sicherungsverwahrung kassiert hatte. Wegen dieses Urteils müssen nun mehrere Dutzend als gefährlich eingestufte Männer aus der Verwahrung freikommen, 15 sind bereits in Freiheit, einige von ihnen werden von Polizisten rund um die Uhr bewacht.
Bislang haben die Bundesländer keine rechtliche Möglichkeit, diese ehemaligen Sträflinge wieder in Verwahrung zu nehmen, es sei denn, sie sind krank und würden in Krankenhäusern untergebracht.
Die Länder fühlen sich bei der Kontrolle dieser Männer überfordert, fürchten sich vor einer Rückfalltat eines Freigelassenen und fordern ein Gesetz vom Bund. Zudem wollen sie deutschlandweit eine neue Form der Sicherungsunterbringung eingeführt sehen, die sich deutlich von der Strafhaft unterscheidet.
Im Prinzip könnte jedes Bundesland allein ein Gesetz erlassen, in der Union wird das aber als unpraktikabel angesehen. Es bestehe das Risiko, dass einige Länder untätig bleiben und dort alsbald wieder gefährliche Verwahrte in Freiheit kämen und sich dann in ganz Deutschland aufhalten könnten.
Union und FDP hatten vereinbart, nicht öffentlich über dieses Thema zu streiten. Zuletzt hatten Unionspolitiker aber Leutheusser kritisiert. Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) machte deutlich, dass es ihm in dieser Frage auch um den Ruf der Union in der konservativen Wählerschaft gehe. Wenn die Bundesregierung zulasse, dass "verurteilte Sexualtäter mit einer extrem hohen Gefahrenprognose frei durch die Straßen laufen", müsse man sich nicht wundern, "wenn viele bürgerliche Wähler den Kopf schütteln", sagte er.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum die Union für Sexualstrafttäter nicht bereits bei der Verurteilung Sicherungsverwahrung anordnen will.
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Wer die Vergangenen Jahre im Lande verfolgte,der sah auch das es zu Justizreformen kommen musste. Das hatte viele Gruende gehabt, nun es wurden die sehr langen Gefaengnisstrafen abgeschafft,dass waren die Dinge wie 25 Jahre hinter Gittern. Das Problem kahm mit Straftaetern die sehr gefaehrlich waren und sind. Da wusste man sich nur mit dr Sicherheitsverwahrung zu helfen,wenn das nicht mehr moeglich ist,wird es wieder so weit kommen wie es war. Das Beispiel Spanien zeigt uns wie die es dort machen,da kann ein Taeter mehrere hundert Jahre Haft bekommen,so das Amnestien dem nicht helfen wuerden. Dieses Problem wird uns noch eine ganze Weile beschaeftigen um zu einer richtigen Loesung zu kommen.
denn der Schutz der Bürger vor Kriminellen interessiert sie offenbar überhaupt nicht.
Sie können ja mal bei den australischen Aborginalen nachfragen....die hatten ne Menge Spass mit den Ex-Knackies
Sie können ja auch ne Therapiegruppe aufmachen....kuscheliges Beisammensein in ländlicher Idylle,oder so....und dann schänden wir uns alle gegenseitig zum Sonnenuntergang.... tun sie was sie wollen und schützen sie wen oder was sie wollen....."aber vor allem das Menschliche ist wichtig,gelle,Werte die es zu schützen gilt,ne".....mir total egal,was sie sich unter ihrer Haarpracht zusammendenken...
So,das ist jetzt Polemik....
Wenn man natürlich so gnadenlos und kalt ist!
Aber man sollte sich dann schon fragen vor wem man besser unsere Menschheit schützt.
Wieso Populismus und Polemik??
Ich würde die in einem fauligen Loch eingehen lassen....Fertig.....Aus....Nie mehr Freiheit!
Natürlich bin ich dann ein Populist,selbstverständlich doch....nur, es ist mir auch vollkommen egal,was Andere über mich und meine Einstellung zu solchen Individuen denken.
Paging