Er kann es nicht lassen: Altkanzler Gerhard Schröder gibt wieder den SPD-Lehrmeister - und lästert über die CSU und Wirtschaftsminister Guttenberg.
Er kann es nicht lassen. Gerhard Schröder gab wieder den Lehrmeister - und ließ Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nicht in Ruhe.
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SPD-Genossen Steinmeier (links), Schröder: "Ihr Lieben, wir müssen das konkreter machen." (© Foto: dpa)
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Der frühere Bundeskanzler ermahnte den "lieben Frank-Walter Steinmeier" und den "lieben Sigmar Gabriel" (alle SPD) bei der Innovationskonferenz des Bundesumweltministeriums am Montag in Berlin zum Klartext gegenüber dem Koalitionspartner. Die große Koalition hinterlasse bei der SPD ihre Spuren, erklärte der einstige Vorsitzende der Genossen-Partei. Es sei nun beispielsweise nicht mehr ein bestimmter Minister, der Vorhaben verhindere, sondern das Wirtschaftsministerium.
"Aber es gibt ja Verantwortliche", rief Schröder und die müssten auch genannt werden. Er fügte hinzu: "Ihr Lieben, wir müssen das konkreter machen."
"Großes Getöse"
Es war klar, wen der umtriebige Berater und Aufsichtsrat meint: seinen derzeitigen Lieblingsgegner, Wirtschaftsminister zu Guttenberg (CSU). Er warf jenen -"ob Baron oder nicht Baron" -, die das Engagement des SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier für die Opel-Rettung kritisiert hatten, Unglaubwürdigkeit vor.
Es überzeuge nicht, so Schröder, wenn man auf der einen Seite mit "großem Getöse" von einer geplanten Insolvenz rede, und dann beim bayerischen Versandhändler Quelle doch bereit sei, mit einer Bürgschaft den Katalog drucken zu lassen. Eine Breitseite gegen die CSU und ihren in Fürth helfenden Vorsitzenden Horst Seehofer.
Auf der Konferenz des von Gabriel geleiteten Umweltministeriums ging es um eine sozial-ökologische Erneuerung der deutschen Wirtschaft. Die SPD sieht darin das Potential für mehr als eine Million zusätzlicher Arbeitsplätze. In einem gemeinsam verfassten Papier unter dem Titel "Eine Wachstumsstrategie für Deutschland" bezeichnen Kanzlerkandidat Steinmeier und Gabriel Grüne Technologien und Dienstleistungen als "Schlüssel für einen neuen Wirtschaftsaufschwung".
"Ausrüster der Welt"
Die Minister betonen darin: "Green Tech und Green Services sind Wachstumstreiber. Wir werden in den kommenden Jahren mehr als eine Million zusätzlicher Arbeitsplätze in diesem Bereich schaffen." Erneuerbare Energien müssten mit allen Kräften gefördert werden, sagte Steinmeier auf der Konferenz. Deutschland müsse bei der Umwelttechnik "Ausrüster der Welt" werden. Als "Zukunftsmarkt" bezeichnete er vor allem Osteuropa.
Auch Altkanzler Schröder sprach sich gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke aus. Er zeigte sich überzeugt, dass Unternehmen die daraus resultierenden Zusatzprofite nicht nutzen würden, um massiv in alternative Energien zu investieren, sondern sie lediglich als Profite an die Eigentümer weitergeben würden. Zusammen mit Steinmeier und Gabriel warb er für das Projekt Desertec, das Solarstrom aus der Wüste nach Deutschland bringen soll.
Aber am wichtigsten war irgendwie doch die Attacke auf den unbotmäßigen Wirtschaftsminister von der CSU - Baron oder nicht Baron ...
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(sueddeutsche.de/AP/jja/mikö)
Bundespräsident Gauck
Schröder kann wie viele andere 2 und 2 zusammen zählen.
Und das heißt Guttenberg will die Insolvenz von Opel, Guttenberg will sie um des Sieges Willen, es geht ganz zum Fakten.
Wenn es um Fakten ginge hätte das Bundeswirtschaftsministerium die Aufgabe und verdammte Pflicht Wirtschaftlichkeitsrechnungen und validen Zahlen vorzulegen.
Das hat er, der Baron - er ist doch Baron oder nicht - nie getan. Das Gutachten, das er versucht als verlässliche Bewertung darzustellen ist eine gekaufte Sache.
Und selbt in der gekauften Sache sind keine validen Zahlen, was eine Insolvenz jetzt und heute sowie morgen kostet, die Betroffenen Mitarbeiterm Kunden, Lieferenten, den Staat an Steuern, Arbeitslosenunterstützungen, Sozialkassen, Kaufkraft im Wirtschaftraum und darüber, Umschulungen, Krankenkassen , etc.
Alles nur schlampig, aber es scheint zu genügen den Jubeljournalisten auch der SZ
In Sachen Unglaubwürdigkeit ist Herr Schröder doch kaum zu überbieten...
I
Was polemisiert denn dieser Clown schon wieder. Seiner Agenda 2010, den Hartz-4 Gesetzen und der seiner Feder entsprungenen Ideen die Wirtschaft fast vollstaendig von Steuern zu befreien und Banken wie rohe Eier zu behandeln haben wir diesen Zustand massgeblich zu verdanken.
Ein Armutszeugnis, dass die SPD noch immer von diesem Menschen abhaengig zu sein scheint.
Schröder:
"Er zeigte sich überzeugt, dass Unternehmen die daraus resultierenden Zusatzprofite nicht nutzen würden, um massiv in alternative Energien zu investieren, sondern sie lediglich als Profite an die Eigentümer weitergeben würden."
Längere Laufzeiten würden
- zu einem niedrigeren Strompreis führen
- die Möglichkeiten zu Investitionen der Energieversorger verbessern
Selbst an die Eigentürmer weitergebene Profite, mehr als gut essen und trinken können die auch nicht, führen wieder zu Investitionen.
Negative Profite, also Verluste, ist das Verbrennen von Geld. Das müßte Herr Schröder bei seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann eigentlich gelernt haben.
Der SPD fällt wirklich nichts mehr ein. Jetzt zerren Sie auch noch ihr altes Alphamännchen aus der Mottenkiste und eröffnen wieder den Klassenkampf (Baron oder nicht Baron). Ja, Herr Schröder, wir wissen ja, dass sie sich aus ganz kleinen Verhältnissen hoch gerackert haben und als Kind den "Kitt aus den Fenstern fressen mussten" (Originalzitat). Schön, dass sie jetzt mit Dorris nachhaltich Kaviar essen können. Oder doch lieber Currywurst und ein Bierchen dazu?
Bleiben Sie lieber zu Hause und freuen Sie sich über ihren Kontostand. Aber bitte, bitte: verschonen sie uns mit ihren Kommentaren, Ratschlägen und mit ihrem Anblick. The Gerd Show is over. Endgültig.
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