Ein FPÖ-Jungfunktionär empfiehlt den Einsatz von Schafen gegen angebliche muslimische Vergewaltiger. Seine Mutter hatte den Propheten Mohammed als "Kinderschänder" bezeichnet - bald soll sie im Parlament sitzen.
Vor einer Woche feierte Österreichs rechtspopulistische FPÖ einen satten Zugewinn bei der Parlamentswahl, nun sorgt ein Nachwuchskader für Negativschlagzeilen.
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Michael Winters Hass gegen Muslime brachte ihm drei Monate Haft auf Bewährung ein. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. (© Foto: AP)
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Es handelt sich um den Obmann des steirischen Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ), sein Name: Michael Winter.
Der 20-Jährige hatte im vergangenen Jahr in der RFJ-Zeitschrift Tangente einen Hetzartikel gegen Muslime veröffentlicht. Darin schlug er als "Sofortmaßnahme" gegen Vergewaltigungen in Graz vor, "eine Schafherde im Stadtpark grasen" zu lassen.
Der stramme Jungrechte unterstellte damit Muslimen eine Tendenz zur Sodomie - und musste sich nun vor dem Wiener Straflandesgericht wegen Verhetzung verantworten.
"Aufruf zu Hass und Verachtung" gegen Muslime und Türken
Für den Richter stellte der Artikel einen klaren "Aufruf zu Hass und Verachtung" gegen Muslime und Türken dar.
Als mildernd anerkannt wurde vom Richter Winters bisherige Unbescholtenheit, sein "Wohlverhalten seit der Tat" und das jugendliche Alter des damals 18-Jährigen. Der Strafrahmen von bis zu zwei Jahren Haft wurde daher nicht ausgeschöpft.
Winter hatte sich während der Verhandlung zudem schuldig bekannt. Er habe mit seinem Artikel die Verantwortungsträger in Graz "wachrütteln" wollen, habe die angeklagte Passage aber später "mit kühlerem Kopf" gelesen und sich dafür entschuldigt, sagte Winter.
Als "unbedacht" bezeichnete Winters Verteidiger Harald Ofner den Artikel seines Mandanten. "Leute, die nicht gewohnt sind, in den Medien zu schreiben, denen geht mitunter die Feder durch", sagte der ehemalige FPÖ-Justizminister. Dagegen verlangte Staatsanwalt Hans-Peter Kronawetter wegen Winters politischer Tätigkeit beim Urteil "generalpräventiv strenge Maßstäbe" anzusetzen.
Richter Georg Allmayer verurteilte Winter an diesem Montag zu drei Monaten Haft auf Bewährung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Susanne Winter bezeichnete Mohammed als Kinderschänder
Auch der Mutter des Angeklagten, der Grazer FPÖ-Kommunalpolitikerin Susanne Winter, droht ein Prozess wegen Verhetzung. Sie hatte vor Monaten europaweit für Aufsehen gesorgt, als sie den Propheten Mohammed in einer Wahlkampfrede als "Kinderschänder" verunglimpfte.
Außerdem soll sie in einer Wahldebatte die Einrichtung eines "Tierbordells" in Graz gefordert haben, damit sich muslimische Männer nicht an Mädchen im Stadtpark vergreifen.
Die FPÖ hatte bei den österreichischen Parlamentswahlen Ende September rund 18 Prozent erhalten, Winter wird mit großer Wahrscheinlichkeit als neue Abgeordnete in den Nationalrat einziehen.
Winters Sohn Michael Winter wird wohl weiter die den Steirer Nachwuchs der FPÖ führen. Im Februar 2007, als er bei den RFJ-Posten übernommen hat, erklärte er was sein Ziel sei: "Das kantige jungfreiheitliche Profil des RFJ weiter zu schärfen", so steht noch heute auf der Homepage der Organisation.
Was Winter darunter versteht, ist inzwischen offensichtlich.
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(dpa/buma/odg)
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Ich finde mehrere Stellen der Berichterstattung nicht objektiv bzw. sogar verfälschend, und zwar in Bezug auf Frau Winter:
1. Die Aussage "Susanne Winter bezeichnete Mohammed als Kinderschänder" in der Überschrift des letzten Absatzes:
Das ist nicht korrekt, denn Frau Winter sagte, "in der heutigen Zeit würde man Mohammed als Kinderschänder bezeichnen". Dabei hätte man auch sagen müssen, dass diese Aussage objektiv RICHTIG ist, denn in den islamischen Quellen selbst steht in vielen Überlieferungen, dass Mohammed (mit über 50) ein 6-jähriges Kind heiratete und mit ihr schlief, als sie 9 war. Sie nahm ihre Puppen mit in die Ehe. Das steht z.B. in den islamischen Überlieferungen Sahih Bukhari 7:62:64 und 7:62:65 und anderen.
2. Die Bezeichnung Mohammdeds als "Propheten" in der Überschrift:
Es ist nicht sehr objektiv, einen Religionsgründer und im Islam als Prophet angesehenen Menschen generell als "Prophet" zu bezeichnen. Für 4/5 der Weltbevölkerung ist Mohammed kein Prophet. Insofern ist die Aussage verfälschend.
Ich fände es nett, wenn die Redaktion solche Dinge etwas neutraler schreiben könnte.
"Das Kinderhilfswerk wies darauf hin, dass in Äthiopien und in einigen Regionen Westafrikas eine Heirat mit sieben oder acht Jahren für Mädchen nicht ungewöhnlich sei.
In Nepal würden sieben Prozent der Mädchen vor ihrem zehnten Geburtstag verheiratet. 40 Prozent heirateten, bevor sie 15 Jahre alt seien. "
www.humanrights.de/doc_fr/archiv/n/nepal/de/070301_kindheit_beraubt.htm
Zitat:"Frau Winter hat nie gesagt, daß Mohammed ein Kinderschänder war. Sie sagte:
"Nach heutiger Rechtsauffassung wäre der Prophet Mohammed, der eine Sechsjährige geheiratet hat und sie als Neunjährige vergewaltigte, ein Kinderschänder." "
Genau das hat sie gesagt und der Satz an sich ist auch korrekt und man kann ihm nicht widersprechen, da er tatsächlich der jetzigen Rechtsauffasssung entspricht.
Das Problem ist nur der Kontext in dem er gesagt wurde und da bekommt dieser eine Satz doch eine andere Bedeutung.
Manchen fehlen einfach die intellektuellen Fähigkeiten um sich mit anderen Mitteln Gehör zu verschaffen. Dank der Medien funzt das beim Thema Ausländer IMMER.
Wie auch immer. Das was Frau Winter mit ihrer Rede erreichen wollte, das hat sie geschafft und was der Mutter Recht ist, sollte dem Sohn doch billig sein.
noch heute das Alter für Heiraten auf 9 Jahre festgelegt ist - und auch durch historische Überlieferungen aus dieser Zeit, ist anzunehmen, dass Mohammeds Frau Aischa zum Zeitpunkt der Hochzeit 9 Jahre alt war.
Der Hinweis auf bestimmte Tantralehren im Lamaismus, in dem Kinder als Sexualpartner nach Alter kategorisiert werden, ist ebenfalls bemerkenswert und legt sicher nicht nahe, dass das so nicht praktiziert wird!
Die rechten Parteien - nicht nur in Österreich - schlagen nun allerdings Kapital für ihre Propaganda aus diesen Tatsachen. Die hier lebenden Muslime sind meist europäisch sozialisiert und denken über Sex mit 9Jährigen wohl mehrheitlich ähnlich wie alle anderen auch!
Ich glaube, da brauchte man nicht gross zu säen. Eine latente Grundhaltung war da schon vorhanden. Jetzt traut sich der braune Sumpf halt wieder über Moslems zu sagen, was man sich über andere verkneifen muss.
Paging