Die Staatsanwaltschaft Münster hat nun auch zwei Wirtschaftsprüfer im Verdacht, die die frisierten Rechenschaftsberichte der rechtsextremen Partei testiert hatten. Weiterhin bleibt offen: Was wusste die NPD-Spitze?
Die Finanzaffäre der rechtsextremen NPD zieht nach einem Spiegel-Bericht weitere Kreise.
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In Sachen Finanzaffäre: Die Ermittlungen gegen die NPD gehen weiter. (© Foto: ddp)
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Die Staatsanwaltschaft in Münster ermittele nicht nur gegen den inzwischen abgelösten NPD-Schatzmeister Erwin Kemna, sondern auch gegen zwei Wirtschaftsprüfer wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Parteiengesetz.
Das berichtet das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf Angaben von Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer. Die beiden Steuerexperten hätten jahrelang Kemnas offensichtlich manipulierte Rechenschaftsberichte an die Bundestagsverwaltung testiert.
Die Ermittler prüften nun, ob auch die NPD-Spitze Kenntnis von den Machenschaften hatte.
Laut Staatsanwaltschaft seien bereits Ende November mehrere Wirtschaftsprüfungskanzleien in Süddeutschland sowie die Zentrale des NPD-nahen Deutsche Stimme Verlags im sächsischen Riesa durchsucht worden.
Die Staatsanwälte hätten nach eigenen Angaben Indizien dafür, dass die NPD jahrelang über Treuhandkonstruktionen Parteigelder in den Verlag geschleust und ihre Beteiligung an dem Druckhaus gegenüber der Bundestagsverwaltung verschleiert habe.
Unternehmensbeteiligungen von Parteien müssen nach dem Gesetz offengelegt werden, andernfalls drohen Sanktionen.
(dpa/odg)
"Undercover" bei Paketzusteller GLS
Der Radikalenerlass wäre in einer verschärften Form heutzutage sehr angebracht, wenn man der Berichterstattung auch nur ansatzweise Glauben schenken kann...
Geld hin oder her, wer verklagt die NPD-Führung endlich wegen Verleumdung?
Oder geht das nicht???
Die NPD sollte sich doch beraten lassen von: Baumeister, Koch, Schäuble, Kanther, Leisler-Kiep, Weyrauch, Wittgenstein, Kohl, Schreiber, Pfahls und Strauß.
Die schwarze Koffer-Kamarilla durfte dies alles straffrei, was heute der NPD angelastet wird. Sogar die Schwarzgeldkonten in der Schweiz und Liechtenstein wurden legalisiert.
Gesetzte sind doch nur für andere da, gell?