Auf den ersten Blick geht es nur um 2,2 Millionen Euro Strafzahlung, die die NPD an den Bundestag leisten muss. Auf den zweiten Blick aber geht es um die Existenz der Partei.
Auf den ersten Blick geht es nur um 2,2 Millionen Euro Strafzahlung. Die muss die NPD an den Bundestag leisten, weil sie ihre Einnahmen falsch angegeben hat. Auf den zweiten Blick aber geht es um die Existenz der Partei. Denn die NPD ist damit pleite, sie wird das Geld nicht aufbringen können. Schon bisher residierte ihre Parteizentrale in einem Haus am Berliner Stadtrand, das andere Parteien nicht mal als Abstellkammer nutzen würden. Die NPD wird es nicht halten können.
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Die NPD soll 2,2 Millionen Euro Strafzahlung an den Bundestag leisten - ihr droht nun das Aus. (© Foto: dpa)
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So wie die Parteizentrale wird auch der Parteichef verschwinden. Udo Voigt führt die NPD seit 1996. Er hat sie zur schlagkräftigsten, radikalsten unter den rechtsextremistischen Parteien in Deutschland gemacht. Er hat die freien Kameradschaften in die Partei gelockt, er hat den Kampf um Köpfe, Straße und Parlamente propagiert - und zum Teil gewonnen. Unter ihm ist die NPD in die Landtage von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern eingezogen.
Doch dieser Mann kann die Geister, die er rief, nicht mehr bändigen. Und dann hielt er sich auch noch einen Kriminellen an der Kasse. Beim Parteitag, der am Wochenende stattfinden soll, wird ihm die Nähe zum früheren Schatzmeister Erich Kemna angelastet werden, der 740.000 Euro Parteigeld in sein Küchenstudio umleitete und damit die Pleite begründete.
Wenn die Bundespartei mittellos und der Parteichef angezählt ist, schlägt die Stunde derer, die noch Geld haben - und das sind die NPD-Fraktionen in Dresden und Schwerin. Der Schweriner NPD-Fraktionschef Udo Pastörs will nun die NPD führen. Gewinnt er, wird die NPD noch radikaler werden. Er wird sie zielgenau in jenes Abseits führen, in das sie längst gehört.
(SZ vom 03.04.2009/dmo)
Die Ärzte in München
Dieser politische Selbstmord muss gefeiert werden.
DAS wäre doch ein guter Grund für einen offiziellen Feiertag... ;o))
So bekommen die Worte "Man solle die Krise auch als Chance betrachten" einen realen Aspekt. Und die Demokraten haben ein Problem weniger: Die NPD.
Jahrelang wurde um ein Verbotsverfahren gerungen - jetzt sorgt die Partei selbst für ihren Untergang. Gut so.
Sicherlich werden sich Leute finden, die eine neue Partei gründen werden - so kurz vor den EUROPA-WAHLEN bzw. BUNDESTAGSWAHLEN wird dies aber nicht mehr funktionieren.
Der Wahlk(r)ampf der NPD ist somit deutlich geschwächt, vielleicht werden wir ja sogar vollständig von den Parolen dieser Partei verschont - ein wunderbarer Gedanke.
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na, wenn die schon jetzt anfangen gierig zu werden in der eigenen (Spenden)Parteikasse, was wäre wohl los, wenn die in der Regierung wären.dann geht dass Unterschlagungsvirus erst richtig los.....LOL....( witz, witz!!!)
können nicht mal rechnen, gutes Deutsch reden oder schreiben, keine Ahnung von der deutschen Geschichte, aber groß labern....
so ein tag, so ein tag wie heute,........die Sonne scheint, es ist Frühling, alle Blümchen gehen auf, und die NPD geht unter, so ist es richtig genießen....
da haben sie aber recht, aber,
lieber so
als aktiv
mitmischen in der Politik
so ein Tag,so ein Tag wie heute........
LOL
Paging