Brisantes Flugblatt im Internetangebot der Linkspartei: Der Holocaust wird geleugnet, außerdem ist ein Symbol zu sehen, auf dem Hakenkreuz und Davidstern miteinander verbunden sind. Die Partei behauptet, das Papier sei "fälschlich veröffentlicht worden".
Ein Flugblatt mit antisemitischem Inhalt und einem Symbol, das Hakenkreuz und Davidstern verbindet, sorgt für Wirbel. Es ist auf der Homepage der Partei "Die Linke" in Duisburg aufgetaucht. Ein Parteisprecher sagte, die Seite sei entfernt worden und man forsche nach dem Urheber. Der Duisburger Kreisverband und die Fraktionsvorsitzenden der Linken in NRW distanzierten sich am Abend in einer Pressemitteilung von dem "fälschlich veröffentlichten Papier".
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Ein von der Duisburger Linkspartei im Internet verlinktes Logo hat in Nordrhein-Westfalen Empörung ausgelöst. Das Flugblatt mit dem Schriftzug "Nie wieder Krieg für Israel" zeigt ein Symbol, in dem Hakenkreuz und Davidstern miteinander verbunden sind. (© dapd)
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Wie das Flugblatt, in dem auch der Holocaust geleugnet wird, auf die Homepage gekommen sei, werde untersucht. "Tretet der moralischen Erpressung durch den sogenannten Holocaust entgegen", heißt es darin wörtlich. Über dem Appell prangen der Slogan "Nie wieder Krieg für Israel!"Die Partei behalte sich auch eine Anzeige gegen unbekannt vor. Linke-Sprecher Hans-Werner Rook hält es für möglich, dass sich ein Rechter in die Partei eingeschmuggelt und das Flugblatt eingestellt hat. "Wir sind total empört. Das ist alles rechtsradikaler Unsinn", betonte Rook.
In einer Pressemitteilung der Linken hieß es am späten Nachmittag, das Flugblatt sei "auf der Unterseite des parteiunabhängigen Jugendverbandes 'solid' unter einem weitergehenden Link zu finden" gewesen. Das Dokument sei vor Monaten auf dem Server der Duisburger Linken aufgetaucht. Auf die Seite, auf der unter anderem zum Boykott israelischer Produkte aufgerufen worden war, hätten mehrere Genossen Zugriff gehabt, teilte der Kreisverband Duisburg mit.
Nach Angaben des Journalistenblogs Ruhrbarone ist am Mittwoch bereits eine Strafanzeige über die Polizei Bochum erstattet worden. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat den Eingang noch nicht bestätigen können.
Der Generalsekretär der FDP-NRW, Joachim Stamp sagte: "Die Linkspartei in Duisburg liefert selbst den besten Beweis, warum die Überwachung dieser Partei durch den Verfassungsschutz nach wie vor dringend geboten ist." Sven Volmering von der Jungen Union NRW betonte, es sei kein Platz für dieses Gedankengut. Hier müsse eingegriffen werden. "Antisemitismus hat keinen Platz in der Linken", erklärte hingegen Linke-Landessprecherin Katharina Schwabedissen.
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(dpa/olkl)
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Das Dokument war seit 5 Jahren im Netz Erste parteiinterne Recherchen hätten ergeben, dass es nicht der Kreisverband selbst, sondern jemand aus der örtlichen Gruppe des linken Jugendverbandes "solid" eingestellt hätte. Laut der elektronisch erfassten Eigenschaften wurde das Dokument am 20.05.2006 erstellt und hätte demnach also fast fünf Jahre auf der linken Seite gestanden. Mit aggressiver Israelkritik machte die Partei in jüngerer Vergangenheit öfter von sich reden: In Bremen unterstützte die Linke einen Boykottaufruf israelischer Waren vor Supermärkten. Zuletzt spekulierte eine von der Bundestagsabgeordneten Inge Höger unterzeichnete Pressemitteilung über den Mord an einem italienischen "Friedensaktivisten" in Gaza, dass "einzig die Besatzungsmacht von solchen Verbrechen" profitieren würde. Mit der Duisburger Internet-Propaganda ist dennoch eine neue Stufe erreicht.
wenn in diesem artikel folgendes geschrieben wird...
"Ein Flugblatt mit antisemitischem Inhalt..."
"Wie das Flugblatt, in dem auch der Holocaust geleugnet wird..."
und das dann einfach nicht stimmt, dann kann man den artikel als solchen nicht ernst nehmen - auch wenn der weg zur ausschwitzlüge oder anderen inhalten nur einen oder x klicks entfernt ist.
nöchte man sich mit dem pamphlet kritisch auseinandersetzen, dann sollte man in diesem artikel auch bei den fakten bleiben.
fakt ist, dass der inhalt des pamphlets nicht antisemitisch ist und weiterhin wird dort auch nicht der holocoust geleugnet.
daher bleibt dem leser nur die frage, was wohl das motiv für einen solch bescheidenen artikel ist?
linken-hetze oder doch nur sensibilisierung für den ewig neuen antisemitismus?
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