Vor der Bundestagssitzung hat das Kabinett ein milliardenschweres Entlastungspaket beschlossen. Die Kernpunkte: mehr Kindergeld und ein niedrigerer Arbeitslosenversicherungsbeitrag.

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch ein Entlastungspaket für Arbeitnehmer und Familien in Milliardenhöhe auf den Weg gebracht.

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Mit dem Beschluss soll das Kindergeld zum 1. Januar 2009 steigen und der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung von 3,3 Prozent des Bruttolohns vorerst auf 2,8 Prozent sinken. Außerdem wird der Heizkostenzuschlag für Bedürftige über das Wohngeld aufgestockt.

Das Paket hat nach Angaben aus der Koalition bis 2010 ein Volumen von 12 Milliarden Euro. Der Zuschlag wird aber erst im kommenden Frühjahr gezahlt. Von 2010 an sollen die Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherung besser von der Steuer absetzbar sein. Die Ausgaben für Dienstleistungen in Privathaushalten sollen von 2009 an besser steuerlich absetzbar sein.

Das Kindergeld soll für die ersten beiden Kinder um 10 Euro auf dann jeweils 164 Euro steigen. Vom dritten Kind an gibt je 16 Euro mehr. Der Kinderfreibetrag steigt von rund 5800 Euro auf 6000 Euro im Jahr.

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(dpa/Reuters/cag/gdo)