Am Boden und in der Luft: Israel will sein militärisches Vorgehen gegen die Hamas im Gazastreifen verstärken. Das Ziel der Offensive ist eindeutig.
Israel will sein militärisches Vorgehen gegen die radikal-islamische Hamas im Gazastreifen verschärfen. Die Regierung habe der Armee freie Hand gegeben, sagte Ministerpräsident Ehud Olmert am Montag zum Auftakt seines Deutschland-Besuchs in Berlin. "Unsere Sicherheitskräfte haben die Erlaubnis, alles Nötige zu unternehmen, um die Lage zu ändern", betonte er vor seinen für Dienstag geplanten Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.
"Alles Nötige unternehmen, um die Lage zu ändern": Israels Ministerpräsident Ehud Olmert in Berlin. (© Foto: AP)
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Verteidigungsminister Ehud Barak kündigte eine Verstärkung der Offensive in dem Küstengebiet an. Israel werde Luftangriffe und Bodeneinsätze verschärfen, sagte er in Jerusalem. Vize-Regierungschef Haim Ramon drohte mit einer gewaltsamen Entmachtung der Hamas. "Es wird ein paar Monate dauern, vielleicht ein Jahr", sagte er. "Aber am Ende wird es die Hamas als Terror-Organisation nicht mehr geben."
Ramon schloss zugleich aus, dass noch in diesem Jahr wie von den USA angekündigt ein Friedensvertrag zustande kommt. Ziel der wieder aufgenommenen Verhandlungen sei lediglich eine Grundsatzerklärung, in der Kernfragen wie Grenzen und Flüchtlinge nicht detailliert gelöst würden.
Die Hamas hat im Sommer in einem Bürgerkrieg die moderaten Kräfte unter Führung von Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas aus dem Gazastreifen vertrieben und die Kontrolle an sich gerissen. Seither haben die Raketenangriffe auf süd-israelische Städte zugenommen. Mit einer Blockade und Luftangriffen versucht Israel seit Wochen, den Druck auf die Extremisten zu erhöhen.
Er spüre die Ängste und Schmerzen der Menschen in Sderot, Kirjat Schmona und in Jerusalem, die unter den Hamas-Angriffen zu leiden hätten, sagte Olmert, während er im Jüdischen Museum in Berlin Bilder aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen besichtigte. Die Menschen bräuchten Sicherheit, und dafür werde Israel kämpfen.
Der Besuch des Libeskind-Baus in Kreuzberg bildete den Auftakt der dreitägigen Reise, für die seit Sonntagabend in der Hauptstadt die höchste Sicherheitsstufe gilt. Olmert und Merkel wollen die ersten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen vorbereiten, die im März aus Anlass des 60. Unabhängigkeitstages des jüdischen Staates in Jerusalem geplant sind. Sie sollen Auftakt sein für jährliche Beratungen.
Wie bei seinem ersten Besuch im Dezember 2006 will Olmert die Bundesregierung auffordern, mehr Druck im Atomkonflikt mit Iran auszuüben, auch auf bilateraler Ebene. Deutschland ist einer der wichtigsten Handelspartner Irans und sitzt in der Runde der sechs Staaten, die zuletzt eine moderate Verschärfung der Sanktionen auf den Weg gebracht haben. Israel liegt in Reichweite iranischer Waffen. Olmert hat wiederholt deutlich gemacht, dass seine Regierung keine atomare Aufrüstung des Landes hinnehmen werde. Israel besitzt Experten zufolge selbst Atomwaffen.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(Reuters/sekr)
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Alles klar, ich kann Ihren Wutausbruch verstehen ,wenn man mit den Argumenten am Ende der Fahnenstange angelangt ist,obgleich das nicht die feine englische Art des Verlierens ist.Es gibt also keine 25 von Israel an den Kontrollposten getoeteten Aerzte und Pfleger ;zumindest dies ist nun sonnenklar.Ich habe Sie nicht als Luegner bezeichnet - das ist nicht mein Stil - ,aber Ihre Quellen luegen,gleich ob israelisch,paleastinensisch oder vom Mars.
Gleichwohl haben Sie doch auch einen Erfolg,denn ich gehe trotzdem nochmals auf einen Ihrer Ab- bzw. Umlenkungspfade ein : Es waere interessant zu wissen,wie hoch die Kindersterblichkeitsrate in den Palaestinensergebieten VOR der israelischen Besatzung war.Ich kenne die Zahl nicht, glaube aber kaum,dass sie niedriger war als heute (vielleicht meldet sich dazu noch ein User). Interessant die grosse Diskrepanz zwischen Ihrer Angabe der palaestinenschischen Kindersterblichkeit - 29/1000 und der Angabe von MLP80 - 17,5/1000 , immerhin ueber 65 % Abweichung (ich habe hierzu keine eigenen Zahlen).
Ihrer Logik folgend,waere Israel dann wohl auch rechtlich dazu verpflichtet, den Palaestinensern denselben relaltiv hohen Lebensstandart zu sichern,wie den Israelis. Erscheint Ihnen das auch noch plausibel?
Nein, nicht 25 sondern nur 3 - ! - Namen von an Strassensperren getoeteten Aerzten,bitte !
Dann und nur dann nehme ich Ihnen die gesamte Statistik ab, Ehrenwort !
Alles andere ist doch nur Ablenkung und Vernebelung .
Der Ursache für die angeblich hohe Kindersterblichkeit in den palästinensischen Gebieten kann kaum mit der Ethnizität der Bevölkerung erklärt werden, da in allen Nachbarländern Israels mit Ausnahme Jordaniens die Sterblichkeit höher liegt. Aber dafür lässt sich ja sicherlich auch Israel verantwortlich machen.....
Palästinensische Gebiete: 17.5/1000
Ägypten: 29.5/1000
Syria: 27.7/1000
Jordanien: 16.2/1000
Lebanon: 23.4/1000
Quelle: CIA-Factbook
Und die Sterblichkeit wäre wahrscheinlich höher, wenn Israel nicht Babys aus Gaza in Israel behandeln würde......
Drei Namen,nur drei Namen von getoeten Aerzten,sonst nichts ! Alles andere ist nur Getoese.
Drei Aerzte ! Nennen Sie mir nur drei an Strassensperren getoetete Aerzte ! Bitte keine Ausweichsmanoever mehr.
( Nebenbei,wissen Sie wie hoch die "normale" Kindersterblichkeit bei den Palaestinesern ist ? Und ausserdem, Meldungen ueber zuhause verstorbener Babies - zweifellos traurig an sich - und eine Schuldzuweisung dafuer an Israel, hat fuer mich keinerlei Beweiskraft).
Also nochmals,nennen Sie nur drei Aerzte ,dann akzeptiere ich Ihre Statistik. Aber nur dann.Ist doch bestimmt ganz einfach fuer Sie,oder ?
Paging