Sie sollen für den Terroranschlag von Bali mit mehr als 200 Toten verantwortlich gewesen sein. Nun sind die drei Männer einem Fernsehbericht zufolge hingerichtet worden.
In Indonesien hat ein Erschießungskommando drei Männer, die als Drahtzieher der tödlichen Bombenanschläge von Bali 2002 verurteilt worden waren, in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) hingerichtet. Die muslimischen Extremisten seien im Morgengrauen vor das Erschießungskommando gestellt worden, berichtete der Fernsehsender TvOne.
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Trauer um die Attentäter: ein Anhänger von Imam Samudra hält sein Bild hoch. (© Foto: Reuters)
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Imam Samudra (38), Amrozi (46) und Ali Ghufron (48) waren als Drahtzieher des folgenschwersten Terroranschlags in der indonesischen Geschichte zum Tode verurteilt worden. Dabei waren auf der Insel Bali vor sechs Jahren 202 Menschen ums Leben gekommen, die meisten von ihnen ausländische Touristen.
Die Sprengsätze waren an einem Samstagabend in einer voll besetzten Bar und auf einer Straße der populären Vergnügungsmeile von Kuta detoniert. Die drei Männer gehörten der Terrororganisation Jemaah Islamiyah (JI) an und hatten nie Reue wegen der Anschläge gezeigt.
Am Freitag hatten Vertreter der Justiz die Familien der Männer bei einem Besuch auf die bevorstehende Exekution vorbereitet. Obwohl die drei erklärt hatten, sie wollten als "Märtyrer" sterben, hatten ihre Anwälte die Hinrichtung durch mehrere Berufungen mehrfach hinausgezögert. Zuletzt hatte der islamische Fastenmonat Ramadan einen Aufschub herbeigeführt.
Wegen Anschlagsdrohungen vor der Exekution waren mehrere westliche Botschaften in der Hauptstadt Jakarta unter verschärfte Sicherheitsvorkehrungen gestellt worden. Australien hatte seine Bürger aufgerufen, auf Reisen nach Indonesien derzeit zu verzichten, die USA hatten ihre Landsleute gebeten, sich äußerst diskret zu verhalten.
"The Substance" im Kino
ein schönes Foto, das gut die Geisteshaltung von Islamisten illustriert. Man betrauert allen Ernstes, dass Menschen hingerichtet werden, die über 200 unschuldige Menschen in die Luft gesprengt haben, bloß weil diese aus ihrer Sicht für eine "falsche" Lebensweise standen.
Wer so mit seinen Mitmenschen "kommuniziert" soll sich bitte nicht dauernd als Opfer gerieren und rumjammern, er werde missverstanden, der Islam sei ja "eigentlich" (was immer das sein soll) so supertolerant und friedlich.
Wenn dem so wäre, dürfte den feigen Killern keine Träne nachgeweint werden.
Ich möchte es bitte ganz schnell mal erleben, dass sich bedeutende religiöse Führer des Islam ebenso klar und eindeutig gegen Terror und Gewalt im Namen ihrer Religion aussprechen wie das der Papst für die Christen tut. DAS wäre ein echter Beitrag zum friedlichen Miteinander. Alles was ich wahrnehme ist, dass gesagt wird, ja, ist schon schlimm - aber wir machen das ja nur, weil ihr anderen alle immer so gemein zu uns seid. Oh, Mann, werdet bitte endlich mal erwachsen! Danke.
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Die Islamisten von Bali wollen auch die Einführung der Sharia, das islamische Strafrecht. Nach diesem Recht werden Mörder mit dem Tode bestraft. Da die Verurteilten für die tödlichen Anschläge verantwortlich waren, ist deren Hinrichtung eigentlich nach ihrem eigenen Selbstverständnis logisch.