Einige EU-Staaten wollen die Wirtschaftskrise nutzen, um den Stabilitätspakt zu lockern. Währungskommissar Almunia gerät massiv unter Druck.
Die Wirtschaftskrise und die rapide steigende Staatsverschuldung in ganz Europa werden zu einer ernsten Gefahr für den EU-Stabilitätspakt. Aus Kreisen der EU-Mitgliedsstaaten verlautete, einige Länder wollten die gegenwärtige Situation offenbar nutzen, um den aus ihrer Sicht ungeliebten Pakt zu lockern. Genannt wurden Frankreich, Italien, Griechenland und Irland.
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Um der rapide steigenden Staatsverschuldung entgegen zu wirken, wollen immer mehr Länder den Stabilitätspakt lockern. (© Foto: AP)
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Der Stabilitäts- und Wachstumspakt war Ende der neunziger Jahre auf Druck Deutschlands vereinbart worden. Die damalige Regierung unter Kanzler Helmut Kohl (CDU) wollte den Bundesbürgern damit die Einführung des Euro schmackhaft machen.
Um die Stabilität der neuen Währung zu gewährleisten, müssen die EU-Staaten seither in wirtschaftlich normalen Zeiten nahezu ausgeglichene Haushalte aufweisen. In Krisenphasen darf das Defizit drei Prozent der Wirtschaftsleistung nicht überschreiten. Allerdings war der Pakt vor einigen Jahren etwas gelockert worden, nachdem unter anderem Deutschland die Drei-Prozent-Grenze mehrmals in Folge verletzt hatte.
Währungskommissar Joaquin Almunia zunehmend isoliert
Nach Angaben aus der EU-Kommission sind die heutigen Zahlen in vielen Ländern noch viel dramatischer als die damaligen. So könnte das irische Defizit 2009 bis zu sieben Prozent erreichen, für Spanien werden fünf, für Frankreich vier bis fünf Prozent erwartet. In Großbritannien, das allerdings nicht zur Eurozone gehört, rechnet man sogar mit einem Minus von acht Prozent.
Immer mehr Länder würden deshalb darauf dringen, den Stabilitätspakt zu lockern oder auszusetzen, sagte ein hoher EU-Diplomat. Währungskommissar Joaquin Almunia lehnt das ab, ist aber zunehmend isoliert. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wurde ihm nahegelegt, seine Sorge um den Pakt nicht zu äußern.
In Brüssel wie in Berlin werden das Verhalten mancher Länder in internen Gesprächen wie auch die öffentlichen Aussagen des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy als Angriff auf die Regeln verstanden. "Wenn dem kein Einhalt geboten wird, wird der Pakt am Ende tot sein", hieß es in deutschen Regierungskreisen. Auf Seiten Berlins stehen demnach unter anderem Österreich, die Niederlande und Finnland.
Auch Deutschland könnte in Konflikt mit dem Pakt geraten
Allerdings könnte im nächsten Jahr auch Deutschland in Konflikt mit dem Pakt geraten. Sollte die Wirtschaftsleistung noch stärker sinken als befürchtet, droht allein dem Bund eine Neuverschuldung von 50 Milliarden Euro. Inklusive der Länder und Gemeinden wäre die Drei-Prozent-Grenze dann nicht mehr fern.
Offiziell will die Regierung im nächsten Jahr 18,5 Milliarden Euro an neuen Krediten aufnehmen. Nach SZ-Informationen kalkuliert sie intern aber mit mindestens 30 Milliarden Euro. Inklusive eines zweiten Konjunkturpakets könnten es 40 Milliarden oder mehr werden, hieß es in Regierungskreisen.
Zwar bezeichnete ein Sprecher des Finanzministeriums diese Angaben als "Spekulation", Vertreter der Koalition kündigten jedoch zugleich an, dass die Regierung eine Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts feststellen werde. Das muss sie immer dann tun, wenn die Neuverschuldung die Summe der Investitionen im Haushalt übersteigt. Bislang plant die Koalition mit Investitionen von 27,2 Milliarden Euro.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(SZ vom 18.12.2008/af)
Youtube-Hit aus USA
So wurde ein Regelsystem genannt, dass den Ärmeren regeln aufgezwungen hat, die sie sich jetzt nicht mehr leisten können. Inzwischen wird klar, dass das aus dem Umlauf gezogene Geld nicht mehr eingenommen werden kann und eine noch so blühende Bürokratie wie die der EU wie ein Kukuk jeden Nachwuchs irgend wann einmal unter seinem angefressenen Gewicht erstickt.
Du wirst bestimmt was dagegen tun, wünsche dir viel erfolg
A.Q
aha so einfach ist das, ein DDRler? mich würde es nicht wundern, da kann man nicht allzuviel erwarten.
Na ja vielleicht in 20 Jahre, nur geduld und cool bleiben, aber bitte nicht andere Nationnen für dumm verkaufen , das hatte wir schonmal
Danke im vorraus
A.Q
Ein Teil der Wahrheit ist wir zahlen hier auf Ewigkeit einen Preis dafür, dass wir die
DDR uns einverleiben durften, so einfach ist das
Dann steigt mal schnell aus, dann sind wir frei vom joch der BB, oh pardon EZB, als erste Massnahme bauen wir den Handelsbilanzdefizit mit Deutschland ab, in dem wir deutsche Importe begrenzen, wenn alle EU Länder ausser Deutschland das Gleiche machen, bekommt die EU wieder schnell eine Haushaltstabilität.
Was hälst du davon herr Baron, nur Mut, nur Mut.
A.Q
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