Berlin möchte seine Unterstützung für Peking neu ausrichten. Die klassische Entwicklungshilfe weicht einer "strategischen Partnerschaft".
Deutschland wird künftig keine klassische Entwicklungshilfe mehr für China leisten. Stattdessen soll die gesamte Bundesregierung Reformprozesse in China in Form einer "strategischen Partnerschaft" unterstützen, wie das Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte.
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Entwicklungsminsterin Heidemarie Wieczorek-Zeul will Reformprozesse in China unterstützen - jedoch nicht mehr durch klassische Entwicklungshilfe. (© Foto: AP)
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In diesem Rahmen sollten Reformprozesse in den Bereichen Justiz, Gesellschaft und Klimaschutz vorangebracht werden. Dazu gehöre die Förderung von Dialog und Beratung sowie der Ausbau von Wirtschaftspartnerschaften, sagte Wieczorek-Zeul.
Ministeriumssprecher Stephan Bethe erläuterte, auf die finanzielle Förderung von Entwicklungsprojekten werde künftig verzichtet. Das Ministerium korrigierte zudem Zahlen der FDP. Es seien zuletzt 2007 lediglich 67,5 Millionen Euro gezahlt worden.
2008 habe es wegen der Vorfälle in Tibet keine Zusagen gegeben, und für 2009 gebe es ebenfalls keine. Die von FDP-Chef Guido Westerwelle genannte Zahl von jährlich 200 Millionen Euro umfasse auch Leistungen der Bundesländer für chinesische Studierende in Deutschland.
Wieczorek-Zeul hatte zuletzt im Bundestag vor einer Woche erklärt, Deutschland halte die "Kooperation mit den sogenannten Ankerländern" für wichtig, wozu auch China gehöre. Die Bundesregierung werde in China verstärkt öffentlich-private Partnerschaftsprojekte fördern.
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(AFP/AP/gal/woja/odg)
Russland unter Putin
wann endlich gehen ihnen die Augen auf und sie schauen über den Tellerrand ihres dringend aufzulösenden Ministerium?
Die Sache ist doch die:
China kann uns nicht nur Entwicklungshilfe leisten sondern kann uns, wenn sie lustig sind, kaufen. soviel Devisenreserven haben sie. Mehr, als wir Schulden.
also, machen sie jetzt den Weg frei.
Sehr gut, daß die Bundesregierung es zukünftig unterlassen will, Geld nach China zu transferieren. Von der Höhe der Summen her ohnehin lächerlich und -von der eigenenFinanz- und Wirtschftskraft Chinas aus betrachtet- völlig überflüssig.
Eine ideelle Unterstützung auf verschiedenen Politikfeldern ist sicher nützlich und eine fabelhafte Ergänzung zu den in klingende Münze umzusetzenden Erkenntnisse aus der Wirtschaftsspionage der Chinesen bei deutschen Unternehmen.
Solche Zusammenhänge bleiben der 'Roten Heidi' aber bei ihrem Tun aber offenbar weitgehend verschlossen. Wie kann sie geholfen werden?
...warum China heute noch Entwicklungshilfe benötigt.
Ein Land das seit Jahren mehrstelliges Wirtschaftwachstum aufweisen kann sollte in der Lage sein sich selbst zu helfen - wenn man nicht das ganze Geld ins Militär oder irgendwelche Imagekampagnen wie Olympia steckt...
Na, das geht ja noch. Eine atomare Großmacht braucht natürlich dringend unsere Hilfe.
Wieviel Entwicklungshilfe zahlt eigentlich Albanien an Deutschland?
Wenn man sieht, wieviele Milliarden China für das Prestigeobjekt Olympia ausgegeben hat, sind doch jegliche Fördergelder als "Entwicklungshilfe" an China einfach lächerlich. Das Land ist reich an Menschen und Ressourcen. Alles andere läßt sich doch mit diesen beiden Hauptkomponenten ausbauen.
Dazu eine "strategische Partnerschaft" anstelle finanzieller Entwicklungshilfe ist doch eine sehr gute Perspektive, zu der man Ministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul nur weiter ermuntern kann.
Paging