Obwohl das US-Militär systematisch Gefangene misshandelt haben soll, will der ehemalige Pentagon-Chef nie davon gehört haben. Eine Chronik.
Oktober 2001: Nach den Terroranschlägen des 11. September beginnen die USA den Krieg in Afghanistan.
Guantanamo Bay im Jahr 2001: Hier soll ein Gefangenenlager für Häftlinge, die als Taliban oder Al-Qaida-Mitglieder verdächtigt werden, entstehen. (© Foto: Reuters)
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Februar 2002: Für Häftlinge, die als Taliban oder Al-Qaida-Mitglieder verdächtigt werden, eröffnen die USA das scharf abgeschirmte Lager Guantanamo. Von Anfang an kritisieren Menschenrechtsorganisationen, dass die Gefangenen dort ohne Anklage und Rechtsbeistand festgehalten werden.
Dezember 2002: Donald Rumsfeld billigt in einem nicht öffentlichen Vermerk 16 spezielle Verhörmethoden für Guantanamo, darunter dass Gefangenen durch Hunde Angst gemacht wird, dass sich Häftlinge bei Verhören nackt ausziehen müssen und dass sie bis zu vier Stunden unbequeme Haltungen einnehmen müssen. Des weiteren erlaubt der Pentagonchef Isolationshaft, Verhöre bis zu 20 Stunden und den Entzug warmer Mahlzeiten.
Januar 2003: Aufgrund juristischer Einwände zieht Rumsfeld die Genehmigung wieder zurück und entwirft neue Richtlinien. Trotzdem zirkuliert in Militärkreisen weiterhin die erste Fassung.
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Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
Russland unter Putin
Wo bleiben Merkel, Sarkozy und Konsorten mit der Forderung nach Aufarbeitung der in der Zeit von BUSH begangenen Völkerrechtsverbrechen ? Bei Russland, China, Iran etc. sind diese Figuren schnell in den Medien und nun ...?
Was haben Sie denn von der - mit Hilfe guter Freunde von einer Stewardess zu einer "Top-Jounalistin" der ARD mutierten - Christiansen erwartet. Kritische Fragen etwa?
Und ja, Rumsfeld gehört, wie Perle und GW und Cheney vor ein Völkermordtribunal gestellt.
@ dongiovannito
die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit der gesellschaftlichen Eliten war in der Hinsicht immer ungebrochen und schon seit den zwanzigern ganz gut....
log und lügt weiter wie gedruckt. Die halbe Welt, Politiker und große Teile der Medien, schauten weg und taten so, als sei nichts.
Ich erinnere mich gut an einen Sonntagabend, an dem der berüchtigte kalte Krieger Richard Perle bei der smarten Sabine Christiansen saß und den Deutschen sehr ruhig und geduldig die Notwendigkeit von Handlungen der USA im Kampf gegen den Terror erklärte, die schon damals vollkommen zweifelsfrei als Kriegsverbrechen erkennbar waren.
Niemand widersprach oder hakte auch nur in scharfer Form nach. Was diesen Teil der Weltgeschichte angeht, muss von stillschweigendem Einverständnis bei den herrschenden Eliten gesprochen werden.
Der millionenfache Protest der Bürger gegen den Irakkrieg, Hinweis auf ein weitgehend intaktes moralisches Empfinden an der Basis, interessierte diese Leute einen Dreck. Sie wussten, dass sie vollkommen sicher sind.
" darunter dass Gefangenen durch Hunde Angst gemacht wird, dass sich Häftlinge bei Verhören nackt ausziehen müssen und dass sie bis zu vier Stunden unbequeme Haltungen einnehmen müssen. Des weiteren erlaubt der Pentagonchef Isolationshaft, Verhöre bis zu 20 Stunden und den Entzug warmer Mahlzeiten."
Unglaublich!!!
Damit stehen die USA ganz ganz oben auf der Skala der Folterländer. Ok, vielleicht nicht ganz. Von den 192 Ländern in der UN sind noch 180 drüber, aber trotzdem. Amerika bashing ist eben in Mode. Und der Mode folgen nur die doofen...
Paging