Die EU-Kommission hat angekündigt, die Emissionen in Europa in den nächsten 13 Jahren um mindestens 20 Prozent unter das Niveau von 1990 bringen zu wollen - ein "Armutszeugnis" wie Grünenfraktionschefin Künast findet.
Die Kommission forderte in einer Pressemitteilung zudem, die Industriestaaten insgesamt sollten ihre Kohlendioxid-Emissionen gegenüber 1990 um 30 Prozent reduzieren.
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Schlote eines Kraftwerkes: Auch sie sind verantwortlich für den Klimawandel durch Treibhausgase (© Foto: AP)
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Sollte es in dieser Hinsicht zu einer "zufriedenstellenden globalen Vereinbarung" kommen, so sollte auch die EU das ehrgeizigere Ziel von 30 Prozent anstreben, schreibt die Kommission.
Den Grünen ist das nicht genug: Fraktionschefin Renate Künast sprach von einem "Armutszeugnis", weil die EU die die Treibhausgase nicht stärker reduziert. Die Kommissionspläne seien "alles in allem enttäuschend und zu wenig", sagte die frühere Verbraucherschutzministerin.
Die Brüsseler Überlegungen zur Kernkraft kritisierte Künast ebenso. Kohle und Atom würden überschätzt, die erneuerbaren Energien unterschätzt.
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(AP)
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