Die Serie blutiger Anschläge auf die internationale Schutztruppe in Afghanistan reißt nicht ab: Jetzt töteten Rebellen zehn französische Soldaten.
Bei schweren Gefechten mit radikalislamischen Taliban-Kämpfern sind am Dienstag in Afghanistan mindestens zehn französische Soldaten der Internationalen Schutztruppe Isaf getötet worden.
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Ein französischer Soldat der Isaf-Truppe bei der Patrouille in der Nähe von Kabul. Jetzt wurde östlich von Kabul eine französische Einheit von Rebellen angegriffen. (© Archivfoto: AP)
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Wie aus Sicherheitskreisen in Kabul verlautet, griffen die Aufständischen den Isaf-Konvoi rund 50 Kilometer östlich der Hauptstadt an. Dutzende weitere Soldaten seien dabei verletzt worden, hieß es. Auch mindestens 27 Aufständische seien getötet worden, sagte ein Sprecher des afghanischen Verteidigungsministeriums.
Die Taliban bekannten sich im Internet zu dem Angriff. Der französische Rundfunk berichtete, die Soldaten seien Fallschirmspringer gewesen und in einen Hinterhalt der radikal-islamischen Taliban geraten.
Sarkozy reist nach Afghanistan
Nach dem Tod der Soldaten will sich Präsident Nicolas Sarkozy am Ort über die Lage informieren. Sarkozy werde am Dienstagabend nach Afghanistan reisen, teilte der Elysée-Palast in Paris mit.
Zuvor hatte die französische Regierung mitgeteilt, die französischen Soldaten seien in einen "Hinterhalt der Taliban" geraten. Es ist der schwerste Verlust für die französische Armee seit einem Anschlag 1983 im Libanon. Damals starben 58 Fallschirmjäger.
Der Anschlag in Afghanistan ist der jüngste in einer Serie von Attacken. Erst am Montag hatte ein Selbstmordattentäter zehn Zivilisten mit in den Tod gerissen. Die Gewalt in Afghanistan hat in diesem Jahr nochmals zugenommen.
Die deutsche Bundeswehr ist mit rund 3500 Soldaten vor allem im Norden des Landes im Einsatz und an Kampfhandlungen selten beteiligt.
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(Reuters/AP/gdo/woja)
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das die Franzosen auch am Hindukusch, was auch immer, verteidigen.
Als Deutscher habe ich allenfalls Einfluss auf deutsche Politik. Deshalb wiederhole ich meine Auffassung: deutsche Soldaten haben in Afghanistan nichts verloren. Ihre Beteiligung an diesem poltisch und militärisch sinnlosen Krieg in einer von den USA dominierten NATO ist politisch falsch und unverantwortlich.
Die deutsche Bevölkeruhgsmehrheit teilt diese Auffassung (wenn den Umfragen zu glauben ist), aber es geschieht das genaue Gegenteil von Vernuft. Der Deutsche Bundestag rüstet sich im Herbst zu einer weiteren Verstärkung der deutschen Truppen. Alle Argumente gegen eine deutsche Beteiligung, die hier x-mal vorgebracht wurden, werden entweder ignoriert oder finden bei der Regierung keine Berücksichtigung. Kann man denn dann die diese Regierung tragenden Parteien wirklich noch mit ruhigem Gewisysen wählen? Ich habe da meine Schwierigkeiten.
Selbst wenn alle Vorstellungen der Linken Vorbehalte und Ablehnungen hervorrufen würden. In diesem Punkt - Abzug aus Afghanistan - stimme ich ihnen zu. Ob vielleicht auch deshalb ihr Stimmenanteil wächst, während die SPD Stimmen verliert?
"Warum sollte es an dir sein oder an der NATO zu bewerten ob die Talibs eine gerechtfertigte Position vertreten oder nicht.Die müssen sich vor niemandem rechtfertigen weil es Afghanen in Afghanistan sind."
- Was für ein Unsinn. Hätten sie so auch von den Nazis gesprochen?
"Dieser Krieg ist nicht im nationalen Interesse Deutschlands....Ich hoffe das die NATO verliert und zerbricht."
- Achso, und das ist im nationalen Interesse Deutschlands, und wie?
Die Dialektik ist doch einfach:
Reserviertes Wortkontingent für Afghanen:
Taliban
Anschlag
Hinterhalt
Rebellen
Terror
Unterdrückung
Regime
menschenverachtend
Al Kaida
Sprengfalle
Täter
radikal
Wortkontingent für Nichtafghanen:
Aufbauhelfer
Schutztruppe
Opfer
Verteidigung
Kampf gegen Terror
Mandat
Befreiung
Führung
Menschenrechte
ISAF
Kontingent
Einsatz
lebensgefährlich
Wenn 10 Franzosen in einem Land, in dem sie nichts zu suchen haben, sterben, dann schreien unsere Medien "Hinterhalt".
Wenn im Irak 1.200.000 Zivilisten von den Amis und ihren Rüstungs-Freunden ermordet werden, wird diese hohe Zahl - von westlichen Regierungen bestätigt - in unseren Medien nicht einmal erwähnt, schon gar nicht kommentiert.
"Krieg, Krieg! Und Krieg! Führen wir doch endlich Krieg mit unseren eigenen Miserabilitäten, unseren Schwächen und Unvernünftigkeiten! Den Feind in uns, Stupidität, Gewohnheit, Luxus, Vorurteil, innere Feigheit und Verlogenheit, müssen wir bekriegen!"
(Peter Altenberg)
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