Das Verteidigungsministerium plant einem Magazinbericht zufolge eine Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr. Dabei wird auch eine Truppenaufstockung diskutiert.
Das Verteidigungsministerium plant laut dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel zufolge eine Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr.
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Deutscher Soldat in Afghanistan (© Foto: AFP)
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Um Forderungen aus der Nato nach einem Einsatz deutscher Soldaten auch im stark umkämpften Süden des Landes abzuwehren, soll die Armee demnach in ihrem Einsatzgebiet im Norden zusätzliche Aufgaben übernehmen.
Vor allem sei geplant, die Ausbildung der afghanischen Armee zu verstärken. Unter anderem biete die Bundesregierung nun Trainer für eine neue Kampfbrigade an, die zu Beginn des nächsten Jahres in der Hauptstadt Kabul eingerichtet werden solle.
Dem Bericht zufolge bereiten der militärischen Führung Geheimdienstberichte Sorge, denen zufolge die radikal-islamischen Taliban verstärkt aus dem Osten des Landes in das deutsche Einsatzgebiet eindrängen. Führende Militärs verlangten deshalb, die Truppenstärke auf mindestens 4000 Bundeswehrsoldaten anzuheben. Verteidigungsminister Franz Josef Jung wolle aber an der aktuellen Obergrenze von 3500 festhalten.
Joachim Gauck weiß, dass seine Israel-Reise eine Prüfung ist, persönlich und politisch. Der Bundespräsident besteht auch noch eine kleine Mutprobe. Seite Drei Jetzt lesen ...
(Reuters)
Stockender Kita-Ausbau
@tinus77
sie sagen:Zitat: Wir müssen versuchen es jetzt zu beenden.
Denken sie bitte an die Versuche und kriegführenden Mächte vor diesem Einsatz.
sie alle haben vesucht, Afghanistan zu beherrschen. Niemand hat es geschafft.
sie Alle haben geplant nach ihrer Denkweise, doch das Denken der Afghanen ist andes.
Ob wir das sehen wollen oder nicht. Wir leben und handeln in Wunschvorstellungen.
Die Realität sieht anders aus.
Nicht wir müssen "versuchen" das zu ändern, sondern das Land selbst muß , besser gesagt, kann sich nur aus sich selbst heraus verändern und entwickeln.
Wir können da nicht von heute auf morgen unsere Maßstäbe anlegen.
Eines ist sicher, der Krieg ist für die Katz und defacto haben sie doch längst verloren.
Das hat nichts mit Pessimismus zu tun, sondern mit ganz nüchterner Betrachtung der Abläufe.Politik muß das "Machbare "sehen, sie kann nicht agieren nach Wunschvorstellungen, wenn es um Krieg und Frieden geht.
Die Ratlosigkeit ist doch an allen Ecken bereits sichtbar.
Der eine will verstärken, der andere will reduzieren, das ist letztlich alles sinnloses Gerede, denn ob mehr oder weniger, dies nicht das Problem.
Die vielen kleinen Grüppchen halten doch den Krieg letztlich nur am Laufen,
bewirken tun sie nichts.
Wenn sie was bewirken wollten, dann müssten sie wirklich mit voller Kraft und und voller Besetzung reingehen, um wirklich die Taliban von allen Seiten im Schach zu halten.
Alles andere ist ein "Wollen und doch nicht so ganz".Ein "Kriegsspiel "eben.Dabei sein.!
Mitmachen, wenn auch sinnlos!
Ein totaler Angriff von allen Seiten ist natürlich absurd gleichzeitig, denn er würde das Land in Schutt und Asche legen. Diese kleine "Scharmützel - Vorgehen "ist genauso absurd, weil es nichts bringt.
Fazit: "Raus aus diesem Land", sie können dort nur untergehen. Dieses Land hat einen Durchhaltewillen, den wird der Westen auf Dauer nie aufbringen.
Dieses Land hat eine andere Einstellung zu Leben und Tod. Sie haben eine völlig andere Denkweise, die werden wir nie verstehen.
Oder denken wir schon wieder: Kämpfen bis zum letzten Mann?
Vereinzelte Durchhalteparolen sickern ja schon durch.
Das wäre der Alptraum, die Geschichte würde sich wiederholen.
Lasst die Afghanen leben nach ihrer Vorstellung, wir leben nach der unseren.
Wir haben dort nichts zu suchen. Diese Milliarden, brauch
"Und man darf die Leute, die man meint, nicht einmal Dreckspack und Verbrecherbande schimpfen - das läßt die SZ nicht zu "
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Ein Oberschlauberger, der über allem steht - der darf sich natürlich auch über Regeln des Anstands hinwegsetzen. Solche Obermoralisten empfinde ich als gefährlich ...
Ausbildung der afghanischen Armee? Da soll wohl der nächste Konflikt vorbereitet werden?
Warum werden die Mittel nicht in die Ausbildung ziviler Sicherheitskräfte gesteckt. Es muss ja nicht die Bundeswehr sein, die sich da engagiert. Generell gilt doch wohl: Je weniger Militär unterwegs ist, desto weniger Krieg ...?
Schon spannend, wofür in unseren sparsamen Zeiten dann doch problemlos Geld da ist (nicht, dass ich den Afghanen entsprechende Hilfs-Mittel nicht gönne). Wenn man sieht, welche Millönchen aus Sparsamkeitsgründen dann leider doch der Idee vom schlanken Staat und der Ideologie der "Selbstverantwortung" zum Opfer fallen und jegliche Forderung großes Zetern der Mächtigen hervorruft.
'Führende Militärs verlangten deshalb, die Truppenstärke auf mindestens 4000 Bundeswehrsoldaten anzuheben. Verteidigungsminister Franz Josef Jung wolle aber an der aktuellen Obergrenze von 3500 festhalten.'
Ich habe deinen Beitrag mit gut bewertet, obwohl es nicht um Truppenabzug, sondern Truppenverstärkung geht.
Wenn natürlich tatsächlich mehr Taliban im Norden einsickern, dann ist alleine aus Selbstschutzgründen eine größere Truppenstärke erforderlich. Ich wollte in der Zeitung nicht lesen, dass die eigenen Leute überrannt worden sind.
Die Begründung der Regierung:
'Um Forderungen aus der Nato nach einem Einsatz deutscher Soldaten auch im stark umkämpften Süden des Landes abzuwehren, soll die Armee demnach in ihrem Einsatzgebiet im Norden zusätzliche Aufgaben übernehmen.'
Empfinde ich als heuchlerisch und verdummend. Ich wußte nicht, dass Afghanistan NATO-Gebiet ist. Deutschen Boden oder den Boden eines NATO-Mitgliedsstaates in Afghanistan verteidigen?
500 Mann mehr formen keine Angriffsarmee, aber einen deutlich verbesserten Wachdienst.
Durch den Einsatz internationaler Truppen bekommt Afghanistan die Chance aus der Spirale der Gewalt auszubrechen. Die Bundeswehr abzuziehen, weil ein Erfolg nicht garantiert werden kann ist Kurzsichtig. Das Land wurde bei einem Abzug wieder in einen blutigen Bürgerkrieg zurückfallen. (Blutiger als es jetzt ist.) Und gewinnen die Taliban den Bürgerkrieg, haben sie angekündigt wieder Terroristen auszubilden, für weltweite Anschläge. Der Kreislauf der Gewalt beginnt wieder von vorne. Wir müssen versuchen es jetzt zu beenden.
Paging