Wettsaufen mit Todesfolge: Ein Schüler starb bei dem Versuch, einen Kneipenwirt unter den Tisch zu trinken. Jetzt muss sich der Gastronom vor Gericht verantworten.
Im Prozess um ein Tequila-Wetttrinken hat der angeklagte Berliner Kneipenwirt die Verantwortung für den Tod eines 16-jährigen Schülers übernommen. "Es war falsch ohne Wenn und Aber", hieß es in einer Erklärung, die die Verteidigerin des 28-jährigen Wirtes zu Beginn des Prozesses vor dem Landgericht vorlas.
Tequila gegen Wasser: 2007 ist ein Schüler an den Folgen eines Trinkwette gestorben - jetzt steht der Wirt vor Gericht. (© Foto: dpa)
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Er habe nicht mit dem Tod des Jungen gerechnet und ihn auch nicht gewollt. Er bedaure und bereue das Wetttrinken.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Gastwirt Körperverletzung mit Todesfolge vor. Er soll 2007 einen Gymnasiasten zu einem perfiden Spiel animiert haben: 45 Tequila gegen Wasser.
Der Gymnasiast schluckte einen Schnaps nach dem anderen, während der Kneipenwirt selbst nur Wasser trank. Der Schüler ahnte nichts von der Täuschung. Mit mehr als vier Promille im Blut fiel er ins Koma.
Personal und Gäste kümmerten sich um den Bewusstlosen und alarmierten die Feuerwehr. Vier Wochen später starb der Schüler im Krankenhaus. Der Junge bezahlte den Versuch, einen Kneipenwirt unter den Tisch zu trinken, mit dem Leben.
Es war die Zeit des Booms der Flatrate-Parties. "Wettsaufen bis der Arzt kommt", titelten die Blätter später. Der Fall schockierte Deutschland. Er löste eine Debatte über Alkoholmissbrauch aus.
Zunächst hatte der Wirt behauptet, dass der Junge nur Bier getrunken habe. 2007 wurde seine Kneipe geschlossen.
Darüber hinaus soll der Wirt laut Anklage zudem zwischen 2005 und 2007 als Gaststättenbetreiber in 173 Fällen gesetzeswidrig alkoholische Getränke an Kinder und Jugendliche verkauft haben.
Die an der Trinkwette beteiligten Jugendlichen waren im November vergangenen Jahres mit einer vergleichsweise milden Strafe davongekommen. Eine Jugendkammer des Landgerichts verurteilte zwei der Angeklagten zur Ableistung eines sozialen Trainingskurses. Ein weiterer Jugendlicher wurde vom Vorwurf der Beihilfe zur Körperverletzung freigesprochen.
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(sueddeutsche.de/dpa/hai/plin)
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Hat er seine Meldung schon abgeschickt? Die Wahrheit ist für manche eben unerträglich. Aber auf die Dauer kann die Schwere des Problems nicht mehr verharmlost werden. Darauf setze ich.
Wirklich erstaunlich, welche Beiträge hier freigeschaltet und welche zensiert werden. Man darf sich nach Herzenslust über eine todernste Sache lustig machen und das Opfer auf diese Weise verhöhnen. Der junge Mann hat zweifellos sehr unvernünftig gehandelt, aber wie kommen Menschen dazu zu behaupten, er sei selber schuld? Das ist objektiv falsch, denn ohne den Wirt und seine Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz hätte das Koma-Saufen gar nicht stattfinden können.
Meines Wissens wurde zum ersten Mal wurde ein Beitrag von mir gelöscht. Warum? Weil ich auf den Migrationshintergrund des Wirtes hingewiesen habe? Weil ich zum Ausdruck gebracht habe, dass der Täter möglicherweise nur Ausländerstatus hat und daher das Gastrecht missbraucht hat? Weil ich darauf festgestellt habe, dass die dpa und viele deutsche Zeitungen nicht nur den Familiennamen, sondern sogar den Vornamen dieses Mannes verschweigen? All das mag politically incorrect sein, aber das Handeln dieses Wirtes war menschenverachtend. Darf man das nicht offen aussprechen?
Ich nehme die Löschung meines Beitrags zur Kenntnis und ziehe meine Schlussfolgerungen daraus. Es mag in der angeblich so liberalen Süddeutschen Zeitung verboten sein, seine Meinung frei zu äußern, die Gedanken aber sind und bleiben frei.
Sie wissen, dass Körperverletzung mit Todesfolge das schwerwiegendere Delikt ist? Man wird wohl annehmen müssen, dass der Angeklagte die Verletzung des Jungen mindestens billigend in Kauf genommen hat und insoweit vorsätzlich handelte.
Meine Nachricht ist iregndwie verschwunden. Wird jetzt anders zensiert als früher? Ganz ohne "diese Nachricht können wir leider nicht..."? Naja, ist unauffälliger... aber was war denn mit meinem Kommentar?
@HeirichK
vollkommen richtig.
und und und und und der Wodka der war russisch. kein Sterbesnwörtchen darüber in den deutschen Blättern.
ach so, war ja Tequila?
naja, dann eben die Mexikaner.
ich glaub sowieso, dass es Pastis war.
Diese Franzosen haben uns noch nie gemocht.
Paging