Eine amerikanische Mitarbeiterin des deutschen Spielwarenherstellers Steiff hat ihren Chef in New York verklagt. Er soll sie vergewaltigt haben - und das Unternehmen habe ihr nicht geholfen.
Eine Mitarbeiterin der US-Dependance des Plüschtier-Herstellers Steiff erhebt schwere Vorwürfe. Die Marketing-Managerin hält ihrem Vorgesetzten vor, ihr jahrelang nachgestellt und sie 2004 in einem Auto vergewaltigt zu haben. Das Unternehmen habe trotz ihrer wiederholten Beschwerden nichts unternommen, um das "extreme und empörende Verhalten" des Chefs zu stoppen, heißt es in der Klage.
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Der Beschuldigte und das Unternehmen wiesen die Vorwürfe zurück. Die 32 Jahre alte alleinerziehende Mutter, die für die amerikanische Niederlassung von Steiff arbeitet, hat nach Darstellung ihrer Anwälte aus Angst um ihren Arbeitsplatz nie die Polizei eingeschaltet.
Der Beschuldigte erklärte durch einen Anwalt, die Vorwürfe seien haltlos. Ein Steiff-Anwalt sagte, das Unternehmen setze sich für eine "sichere und angenehme Arbeitsumgebung für alle Mitarbeiter" ein und werde die Behauptungen der Klägerin zurückweisen.
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(AP/grc)
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@hzucker: Vorverurteilt hmmm weils ein manager ist und Frauen immer Opfer sind? Tatsache ist selbst wenn ads alles stimmt hat die Frau jeden Beweis nach der Vergewaltigung vernichtet. Alles was es gibt ist ihre Aussage. Und somit hat sie entweder einen Dachschaden oder einfach das Pech nicht richtig gehandelt zu haben.
Da kann ja jeder nach 4 Jahren ohne Beweise daher kommen und irgendwen mit sowas beschuldigen.
Entweder da kommt noch ein Videobeweis oder der Mann ist frei zu sprechen und die Frau muß wegen Rufmord Schadensersatz zahlen!
Wer den hier angesprochenen Geschäftsführer in Giengen (warum wird eigentlich in den dt. Medien im Gegensatz zu den amerikanischen Zeitungen nicht der volle Name des Übeltäters genannt) kennt, ahnt, daß die Vorwürfe nicht so weit hergeholt sind.
Bei Steiff sind in der Vergangenheit einige "kuriose" Geschichten passiert und es wird dort entgegen hier genannter Meinung nicht viel Geld verdient...obwohl deren Produkte unverhältnismäßig teuer sind.
Und eine richtige Dementierung sieht eigentlich auch anders aus.
Man sollte mit sowas halt auch nicht 4 Jahre warten, denn das erhöht nicht gerade die Glaubwürdigkeit vor Gericht.