Ein indischer Bauer hat seine Enkelin geköpft und Pflanzensamen mit deren Blut getränkt - in der Hoffnung auf Wohlstand durch eine bessere Ernte.
In der abergläubischen Hoffnung auf eine bessere Ernte hat ein Bauer im ostindischen Bundesstaat Orissa seine zehnjährige Enkelin geköpft. Der Mann habe das Blut des Mädchens mit Pflanzensamen gemischt, um diese an einem nach Hindu-Glauben glückverheißenden Tag auszusäen, sagte ein Polizeioffizier der Nachrichtenagentur IANS.
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"Er hat den Kopf seiner Enkelin (...) in einem Zimmer mit einer Axt abgehackt, als niemand zu Hause war, und das Blut dann in einen Topf fließen lassen", sagte der Polizist. In dem Topf habe die Polizei Samen gefunden. Der Mann sei von Dorfbewohnern an die Sicherheitskräfte übergeben worden und habe die Tat gestanden.
Menschenopfer zur Besänftigung der Götter gehen auf jahrhundertealte Traditionen in Indien zurück. Vereinzelt kommt es noch heute zu solchen Opfern. In den vergangenen Jahren wurde so bekannt, dass Eltern in Orissa ihre beiden Söhne opferten, um Wohlstand und Glück zu erlangen. Weitere Menschenopfer wurden in der Vergangenheit auch aus den Bundesstaaten Uttar Pradesh sowie Jammu und Kaschmir gemeldet.
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(dpa/hai)
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@ruediger1683: Meinen Sie das jetzt Ironisch? Also ich finde die Tests nicht etwa Menschenrechtsverletzend sondern einfach nur unsinnig. Ein Migrationsvertrag mit allenrechten und PFLICHTEN!!!! und daraus resultierenden vertragsstrafen wäre viel Sinnvoller... Naja andere Diskusion.
Was auch immerd en Bauern dazu getrieben hat er steht nicht exsemplarisch für das heutige Indien. Und Indien ist sowiso ganz anders als jede Nation der Welt. Indien eben, da wage ich kein wirkliches Urteil. 6000 Jahre friedliche Geschichte sind da zu honorieren. Auch wenns dort Religiösen und Schamanistischen Wansinn in jeder Form gibt bleibt doch eine Geselschaft geprägt von Tolleranz und Freiheit.
in Unwissenheit gehalten durch die neoliberale Ausbeutungspolitik sind ihm die Grundwerte des Humanismus nicht bekannt.
Vielleicht wäre dies durch einen längeren Aufenthalt in einem westlichen Land, vorzugsweise Deutschland zu korrigieren.
Dem allerdings stehen wiederum die einwanderungsfeindlichen Tests im Wege, deren schnellstmögliche Abschaffung als gegen die Menschenrechte verstoßend dringend geboten ist.
Bereicherung durch andere Kulturen. Ich bin ja froh, daß der Bauer in Indien sitzt.