Der Afrika-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist im Kongo verschleppt worden. Vor kurzem sind in der Region wieder Kämpfe aufgeflammt.

Thomas Scheen, Afrika-Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ist im Osten der Demokratischen Republik Kongo verschleppt worden.

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Scheen sei in dem Krisengebiet zwischen die Fronten geraten und gefangengenommen worden, teilte die Redaktion am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Alle zuständigen Stellen bemühten sich mit Nachdruck um Scheens Freilassung.

Der 1965 im ostbelgischen Eupen geborene Scheen ist seit November 2000 als FAZ-Korrespondent in Afrika tätig und berichtete unter anderem mehrere Jahre lang aus der Elfenbeinküste über den dort seinerzeit herrschenden Bürgerkrieg.

Seit Anfang 2005 berichtet Scheen aus dem südafrikanischen Johannesburg. Im Osten Kongos sind die Kämpfe zwischen Rebellen des desertierten Tutsi-Generals Laurent Nkunda und Regierungstruppen Ende August wieder aufgeflammt.

In den vergangenen Tagen hatten sich regierungstreue Mayi-Mayi-Milizen und die Rebellen Gefechte um das wichtige Handelszentrum Kiwanja geliefert.

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(AFP/grc)