Bei dem Versuch, sich durch Strangulation sexuell zu stimulieren, ist ein 15-Jähriger im Kreis Celle ums Leben gekommen. Sein Fall ist nicht der erste dieser Art.

Bei dem Versuch, sich durch Strangulation sexuell zu stimulieren, ist ein 15 Jahre alter Jugendlicher in Winsen/Aller (Kreis Celle) ums Leben gekommen. Der junge Mann soll sich beim Absturz von einem Baum unabsichtlich selbst mit einem Schal erhängt haben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft und bestätigte einen Bericht der Celleschen Zeitung.

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Ein Selbstmord oder ein Fremdverschulden sei aufgrund der Spurenlage auszuschließen. Vielmehr habe der Jugendliche die Strangulation bewusst als ein Mittel einer autoerotischen Sexualpraxis einsetzen wollen. Dabei sei er in der Nacht zum Montag von einem Baum gestürzt. Der Schal habe sich sofort zugezogen und den Tod des 15-Jährigen verursacht.

Durch die gefährlichen Würgespiele, mit denen Jugendliche sich in einen rauschartigen Zustand versetzen, sind in den vergangenen Monaten immer wieder junge Menschen ums Leben gekommen. Wie verbreitet das Spiel in Deutschland ist, können selbst Experten nicht sagen. Kommentare von jungen Internet-Nutzern lassen aber darauf schließen, dass es nicht nur wenige Einzelfälle gibt.

In Frankreich ist das gefährliche Würgen bereits seit Jahren immer wieder ein Thema. Jeden Monat soll in Frankreich ein junger Mensch dabei sterben.

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(dpa/ehr/wolf)