Leonid Stadnik wird seit heute als größter Mann der Welt im Guinness-Buch geführt. Der Ukrainer misst 2,57 Meter - und überragt den bisherigen Titelträger um 21 Zentimeter. Dabei wünscht sich Stadnik nichts mehr als eine normale Größe.
Leonid Stadnik wird seit heute als größter Mann der Welt im Guinness-Buch geführt. Seit Jahren gilt der Ukrainer als größter Mann der Welt, wurde bislang aber nicht im Rekorde-Buch geführt.
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Leonid Stadnik (© Foto: AP)
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Der Grund: Stadnik wollte für seine Größe nicht berühmt sein. "Mein Größe ist eine Strafe Gottes", erklärt der 36 Jahre alte Ukrainer.
Die Regularien des Guiness-Buches sind hart. Um den Rekord für sich zu beanspruchen, muss man sich drei Mal binnen eines Tages messen lassen.
Daran hatte Stadnik lange Zeit kein Interesse. Was nun seinen Sinneswandel begründet, ist nicht bekannt.
"Die Welt ist für kleinere Leute gemacht"
Das gewaltige Wachstum des Ukrainers dauert bis heute an. Dabei war Stadnik lange Zeit einer der kleinsten in seiner Klasse.
Nach einer Gehirnoperation im Alter von 14 Jahren begann der Ukrainer allerdings enorm zu wachsen. Bis heute sollen es bis zu zehn Zentimeter im Jahr sein.
"Ich bin der größte Mann, aber oft fühle ich mich absolut hilflos. Die Welt ist für kleinere Leute gemacht", verriet Stadnik einstig einem Reporter der englischen Zeitung Mirror.
"Mein größter Wunsch ist, dass meine Mutter von ihren Schmerzen erlöst wird, mein zweitgrößter, dass ich eine normale Größe habe".
Noch 15 Zentimenter
Der bisherige Titelhalter, Bao Xishun aus China, ist mit 2,36 Metern ganze 21 Zentimeter kleiner als der Ukrainer.
Sollte Stadnik noch weitere 15 Zentimeter wachsen, würde er mit dem bislang größten bislang gemessenen Menschen gleichziehen.
Beim Amerikaner Robert Pershing Wadlow wurde im Jahr 1940 ein Körpergröße von 2,72 Metern notiert.
Zu wünschen ist es ihm allerdings nicht.
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(sueddeutsche.de)
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Ich will da ja nichts sagen, allerdings widerspricht sich der Autor selbst. Nicht im Artikel selbst, aber in Untertitel und Text.
Wenn es denn tatsächlich so ist, dass der Mann sich am meisten wünscht, dass es seiner Mutter besser geht und den Wunsch mit einer normalen Größe gesegnet zu sein dahinter stellt, sollte man diese Tatsachen - aus welchen Gründen auch immer - nicht verdrehen.
Wo er kaum das Gleichgewicht halten kann?
müsste doch Profiboxer werden. Kräftig scheint er zu sein und bei dieser Reichweite würde er doch alle Gegner niedermähen.
"Um den Rekord für sich zu beanspruchen, muss man sich drei Mal binnen eines Tages messen lassen.
Daran hatte Stadnik lange Zeit kein Interesse. Was nun seinen Sinneswandel begründet, ist nicht bekannt."
So abwegig der Gedanke auch sein mag, aber nicht gänzlich auszuschließen ist, dass ein Quentchen Berühmtheit, verbunden mit ein bisschen Taschengeld selbst den größten Mann schwach machen könnte...