Nun sind es 43 Millionen Euro: Der Jackpot steigt und steigt - die Anzahl der Teilnehmer auch. Doch das sichere Ende ist in Sicht - dank der "Zwangsausschüttung". Fünf Fragen und Antworten zum Rekord-Jackpot.
Bis zum Samstag wurden etwa 25 Millionen Spielscheine abgegeben, die Lottogemeinschaften rechnen bis Mittwoch mit einem Spieleinsatz von etwa 100 Millionen Euro. Fünf Fragen und die dazugehörigen Antworten zum Rekord-Jackpot.
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Auch das Ankreuzen will gelernt sein: Geburtstage, Strickmuster und Zahlenreihen - lieber vermeiden (© Foto: Reuters)
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Wie hoch stehen die Chancen, den 43-Millionen-Jackpot zu gewinnen? Unverändert, da die Gewinnchancen für den Jackpot immer gleich bleiben, nämlich bei 1 zu 140 Millionen. Die weit verbreitete Meinung, dass man weniger gewinnt, je mehr Leute mitspielen, stimmt so nicht. Mit der Anzahl der Lottospieler steigt lediglich die Wahrscheinlichkeit, den Jackpot zu knacken. Letztendlich entscheidet aber immer noch der Zufall.
Kann der Jackpot noch weiter ansteigen? Nein. Wenn der Jackpot bei der 14. Ziehung am Samstag nicht geknackt wird, kommt es bei der 15. Ziehung am 12. Dezember zur sogenannten Zwangsausschüttung. Das heißt, die Gewinnsumme für die Gewinnklasse 1 (sechs Richtige und die Superzahl) fällt auf die Gewinnklasse 2 zurück.
Für die Spieler reichen dann sechs Richtige, um den Jackpot zu knacken. Es wäre übrigens das erste Mal in der Lottogeschichte, dass es zu dieser Zwangsausschüttung kommt.
Welche Zahlen werden am häufigsten getippt? Im Prinzip hat jede Zahl die gleiche Gewinnchance. Die Chance zu gewinnen, kann man also nicht beeinflussen, aber die wahrscheinliche Höhe des Gewinns. So sollte man beim Ankreuzen Strickmuster, Diagonalen oder Zahlenreihen vermeiden, ebenso wie Geburtstage. Da viele Spieler nach dieser Strategie ankreuzen, ist die Quote für diese Zahlen besonders gering.
Was war der höchste Jackpot in Deutschland, der je geknackt wurde? Der bisherige Rekord-Jackpot von 37,7 Millionen wurde 2006 von einem Krankenpfleger aus Nordrhein-Westfalen geknackt. Seine Glückszahlen waren 28, 30, 31, 34, 41 und 48.
Im Falle des Falles: Was tun mit so vielen Millionen? Die Lottogesellschaften raten: den Gewinn auf ein extra Konto einzahlen, zuvor spenden und auf keinen Fall den Arbeitsplatz kündigen. Schon eher den Laden kaufen.
Wenn Sie den Jackpot knacken, was würden Sie mit so vielen Millionen tun?
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(sueddeutsche.de/odg)
Frauen in Saudi-Arabien
Das mag ja sein, aber lieber teile ich mit den kleinen Muster-Gewinn, als dass ich überhaupt nichts gewinne, nur weil ich mit anderen nicht teilen wollte und wie der Zufall es nun mal will, genau dieses Muster zu den magischen Zahlen führte. Wahrscheinlich ist beides so der so.
Wie gut, dass ich nicht spiele :)
@blattgemuese: Es geht doch nur darum: Wenn man ein Muster ankreuzt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass viele andere Lottospieler die gleichen Zahlen haben und der Gewinn unter meinetwegen hundert Leuten aufgeteilt wird. Wenn man gewinnen will und die Wahrscheinlichkeit schon 1:140 Millionen (bei einem Tippschein) ist, dann sollte man doch wenigstens darauf achten, keine häufigen Zahlen tippt. Hat mit Quatsch also wenig zu tun, mit Mathe wenigstens ein bisschen.
... und dann noch dieser Quatsch: Im Prinzip ist die Wahrscheinlichkeit für jede Zahl gleich. Dennoch sollte man keine Muster ankreuzen....Hum? Wenn die Wahrscheinlichkeit gleich ist, dann ist es wurscht, was für ein Muster ich das Ankreuze. Denn: Die Wahrscheinlichkeit ist gleich. Für jede dämliche Kombination und für jedes noch so bescheuerte Muster. Süddeutsche: Mathe nicht aufgepasst?
Lotto ist schon etwas tolles. Der kleine Mann, der für einen Hungerlohn arbeitet und eigentlich keine Chance mehr in unserer Welt hat, spielt Woche für Woche und gibt dafür sein schwer verdientes Geld aus, nur von der unmöglichen Hoffnung getrieben, doch noch den großen Wurf zu machen und einer von denen da oben zu werden. Kann es sein, dass mit dem Lotto der zivilie Frieden gesichert wird? "Uns geht es scheiße, aber hey, wir könnten ja bald paar Millionen gewinnen". Man bekommt es nicht für seine ehrliche Arbeit (sondern die oberen 2% der Bevölkerung) sondern hofft auf einen Gewinn, der noch unwahrscheinlicher ist, als vom Blitz getroffen zu werden. Das eine wünscht man sich ums verrecken, am anderen will man nicht verrecken.
Hauptsache der soziale Frieden wird bewahrt: Hey, jeder kann es schaffen, er muss nur Lotto spielen und mit "etwas" Glück wird er nie wieder arbeiten gehen müssen und den dicksten Wagen fahren. Staatlich geförderte Spielsucht...
Geht nicht !! Der ist zu teuer.
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