Der Mafia-Streifen "Gomorrha" wurde von den Kritikern hochgelobt. Jetzt stellt sich heraus: Einige der Darsteller mussten dafür gar nicht schauspielern.
Der Darsteller eines Mafia-Bosses im Film "Gomorrha", Giovanni Venosa, ist unter dem Verdacht mafiöser Aktivitäten festgenommen worden. Venosa habe von Geschäftsleuten in der Nähe von Neapel den "Pizzo", das Schutzgeld der Mafia, eingetrieben, berichten italienische Zeitungen.
In dem Mafia-Streifen "Gomorrha" liegt bei einigen Darstellern Fiktion und Realität nah beieinander. (© Foto: iStock)
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Der junge Mann war wegen Drogenhandels bereits vor zwei Monaten zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Er habe Medienberichten zufolge einen Weihnachtsurlaub genutzt, um das Schutzgeld in der Region um Caserta nördlich von Neapel einzutreiben. Seine Festnahme sei vor einigen Tagen erfolgt.
Der Laiendarsteller Venosa spielt in "Gomorrha", der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Roberto Saviano, einen Clanchef der Camorra, der neapolitanischen Mafia. Der Film wurde für den diesjährigen Oscar nominiert.
Neben Venosa wurden bereits zwei weitere Laiendarsteller aus "Gomorrha" wegen mafiöser Aktivitäten verhaftet: Salvatore Fabbricino und Bernardino Terracciano, die in dem Film glaubwürdig Mafiabosse spielen, waren ebenfalls nach den Dreharbeiten in entsprechenden Verdacht geraten.
Der Journalist Saviano beschreibt in "Gomorrha" anhand wahrer Begebenheiten die kriminelle Welt der Camorra. Seit dem Erscheinen des Buches 2006 wurde es in mehr als 40 Sprachen übersetzt und allein in Italien mehr als 1,2 Millionen Mal verkauft.
Die Filmadaption unter der Regie von Matteo Garrone erhielt beim Festival von Cannes den Preis der Jury und wurde beim Europäischen Filmpreis als bester Film ausgezeichnet. Der Autor muss wegen seiner Recherchen um sein Leben fürchten.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
(AFP/hai)
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... Firefox bietet einen AdWare-Blocker als Add-in an. Also: auf Firefox wechseln (wenn schon nicht geschehen), den AdWare-Blocker installieren und gut is'. Dann haben die Telekomiker ausgeblinkt
aber die Anzeige von lastminute.de blinkt so aggressiv nervig, dass ich es unterlassen muss. Hat denn die SZ keinen Einfluss auf die Gestaltung und vor allem auf die Blinkrate der bei ihr geschalteten Anzeigen? Immer nur die Leser zensieren, aber die, die zahlen, werden nicht behelligt. Gut, so verliert man Leser. Soll ja nur bis zum 31.01. so weitergehen....
Ob die auch nach Sizilien und Kalabrien fleigen? Wer auch immer sich diesen Blinkewahn in Telekom-Magenta ausgedacht hat, sollte den Zorn der Mafia kennenlernen.