Der Vater von Popstar Britney Spears wird vorerst die Entscheidungsgewalt über die Finanzen und andere Angelegenheiten seiner psychisch kranken Tochter behalten.
Der Vater von Popstar Britney Spears wird vorübergehend die Vormundschaft für seine psychisch kranke Tochter behalten. Nach der Entscheidung einer Richterin in Los Angeles am Montag darf Jamie Spears gemeinsam mit einem Anwalt bis zum 14. Februar als Bevollmächtigter über die Finanzen und andere Angelegenheiten der 26 Jahre alten Sängerin bestimmen, berichtete people.com.
Popsängerin Britney Spears steht vorerst weiterhin unter der Vormundschaft ihres Vaters. (© Foto: dpa)
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Spears war in der Nacht zum Donnerstag in die geschlossene Abteilung des UCLA Medical Centers eingeliefert worden. Nach 72 Stunden Mindestaufenthalt wurde die Behandlung am Wochenende um voraussichtlich zwei Wochen verlängert.
Ein Anwalt, der sich als neuer Vertreter des Popstars ausgegeben hatte, wurde bei der Anhörung am Montag abgewiesen. Vergeblich argumentierte Adam Streisand vor Gericht, dass er von Spears' am Wochenende eingestellt worden sei.
Die Sängerin habe einen "starken Wunsch" gegen die Vormundschaft ihres Vaters geäußert, so Streisand. Richterin Reva Goetz schloss den Juristen aus dem laufenden Verfahren aus.
Ein vom Gericht beauftragter Anwalt hatte Spears am Sonntag am Krankenbett besucht. Die Sängerin sei derzeit nicht in der Lage, die juristischen Abläufe zu verstehen und einen neuen Anwalt einzustellen, hieß es in seiner Einschätzung.
Die Entscheidung über die Verlängerung der Vormundschaft erfolgte nur wenige Stunden, nachdem ein anderer Richter eine Anhörung im Sorgerechtsstreit zwischen Spears und ihrem Ex-Ehemann Kevin Federline um zwei Wochen verschoben hatte. Neuer Termin für die nächste Runde in diesem Gerichtsstreit ist der 19. Februar.
Nach einem Nervenzusammenbruch war Spears bereits Anfang Januar in ein Krankenhaus gebracht worden. Sie hielt sich aber nur kurze Zeit in der Klinik auf. Die Sängerin hatte sich geweigert, ihre beiden Kinder Jayden James (1) und Sean Preston (2) fristgerecht bei ihrem Ex-Mann Kevin Federline abzugeben.
Ein Richter sprach der Mutter daraufhin das Besuchsrecht für die Söhne ab. Die Eltern sind seit Monaten in einen bitteren Sorgerechtsstreit verwickelt.
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(AFP/dpa/gal/cag)
Kapitalabzug aus Südeuropa
Ich persönlich mochte Britney Spears noch nie. Umso schadenfreudiger betrachte ich den Niedergang einer so genannten Pop-Prinzessin. Sie wird in die Geschichte eingehen als Beispiel was alles schief gehen kann, wenn man mit 16 Jahren auf die Weltöffentlichkeit los gelassen wird. Oder die Weltöffentlichkeit auf eine damals 16-jährige ? Es ist wohl offensichtlich, dass diese junge Frau durch ihren früher Ruhm in einer normalen emotionalen Entwicklung gestört wurde. Sie hat weder ihr eigenes Leben im Griff, noch ist sie in der Lage Verantwortung für das Leben ihrer Kinder zu übernehmen. Die momentane Situation in der sie sich befindet, ist wohl nur die Weiterentwicklung der Vormundschaft, in der sie sich dank ihrer Plattenbosse befindet. Mündig war sie nie wirklich... ob nun Musik-Produzenten oder ihr Vater und ein Anwalt über ihr Leben entscheiden, dürfte für ihr verkorkstes Leben kaum noch einen Unterschied spielen.
Sie könnte einem fast Leid tun... wäre sie einem nicht die Jahre vorher so dermassen auf die Nerven gegangen...