In der mexikanischen Grenzstadt Tijuana sind neun Leichen mit abgehackten Köpfen gefunden worden. Sie sind Opfer eines Bandenkrieges um Schmuggelrouten in die USA.
In der nordmexikanischen Stadt Tijuana an der Grenze zu den USA sind neun Tote gefunden worden. Ihnen war zuvor der Kopf abgehackt worden.
In Tijuana haben Drogenhändler neun Menschen enthauptet. Sanitäter holen die Leichen ab. (© Foto: AP)
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Zwischen Tijuana und der knapp 1200 Kilometer weiter östlichen Grenzstadt Ciudad Juarez kommt es immer wieder zu Entführungen und Schießereien. Drogenbanden liefern sich einen erbitterten Kampf um Schmuggelrouten in die USA.
Erst am Freitag hatte rund ein Dutzend Bewaffnete in einem Restaurant in Ciudad Juarez acht Menschen erschossen. Wie die Polizei des Staates Chihuahua mitteilte, kamen die Angreifer in drei Fahrzeugen zu dem Restaurant. Sie gingen zu einer Gruppe, die dort saß und eröffneten das Feuer. Festnahmen gab es zunächst keine.
Wenige Tage vorher waren auf einem Fußballfeld in der Stadt sieben Leichen entdeckt worden. Der Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenschmuggel in Mexiko sind seit Jahresbeginn mehr als 4500 Menschen zum Opfer gefallen.
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(AFP/AP/bre)
Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld
Wieso wird über Mexiko eigentlich immer nur berichtet, wenn es Tote gibt? Das Land (überhaupt Lateinamerika) hat noch einiges mehr an berichtenswerten Nachrichten zu bieten. (Und damit meine ich nicht verhaftete Stiere auf Yucatan oder den hohen Prozentsatz gepanzerter Fahrzeuge in Mexiko-Stadt über die hier schon berichtet wurde)
Und wenn die "Drogentoten" schon als einzig erwähnenswertes Vorkommen eingestuft werden, warum wird nicht auch noch ein wenig der Hintergrund der Streiterei erhellt?
Wobei noch zu bedenken ist: Mehr als 80% des in den USA und Kanada von den Drogensüchtigen aller Hautfarben gekauften Kokains wird von Herrn Chavez und Herrn Castro direkt in die Staaten gebracht. Ohne den Umweg über Mexiko.