Der Schüler, der heute acht Menschen umbrachte, hatte das Massaker vorher im Internet angekündigt - und Bezug genommen auf das Morden an der Columbine High School.
Abgrundtiefer Hass auf die Menschheit, krude Überlegenheitsphantasien, harte Rockmusik. Eric Harris und Dylan Klebold, die Mörder von der Columbine Highschool in Littleton scheinen so etwas wie eine Blaupause geschaffen zu haben für junge Amokläufer.
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Wie Kimveer Gill, der im September letzten Jahres im kanadischen Montreal einen Menschen tötete, nahm sich auch der 18-Jährige, der am Mittwochnachmittag in einem finnischen Gymnasium mehrere Menschen erschossen hat, offenbar die beiden US-amerikanischen Attentäter zum Vorbild, die 1999 zwölf Schüler und einen Lehrer ermordeten.
Unter dem Pseudonym "Sturmgeist89", unter dem der mutmaßliche Amokläufer Mitglied der Videoplattform Youtube gewesen sein soll, findet sich eine Sammlung von mehr als achtzig Videos - darunter auch ein Film mit dem Titel "Jokela High School Massacre".
Jokela heißt das Gymnasium in der finnischen Kleinstadt Tuusala, in der der Täter wenige Stunden nach Veröffentlichung des Videos acht Menschen, darunter auch die Schulleiterin, tötete.
Der ausgestoßene Übermensch
Das Video - untermalt von dröhnendem Heavy Metal - zeigt zuerst ein Bild der Schule und dann ein blutrot gefärbtes Foto des mutmaßlichen Attentäters, der mit einer Waffe auf die Kamera zielt. Bereits wenige Stunden nach den Schüssen waren Profil und Video gesperrt.
"Sturmgeist89", der in seinem Youtube-Profil auch seinen bürgerlichen Namen Pekka-Eric A. nennt, beschreibt sich in einem Fragebogen als "arbeitlosen Philosophen" und "Außenseiter".
Und sieht sich gleichzeitig "höher entwickelt" als der Rest der Menschheit. Ähnlich wie die Attentäter von Littleton fühlt sich A. als ausgestoßener Übermensch. Der seinen Hass auf die Menschheit in einem Fanal der Gewalt der ganzen Welt zeigen will. Einer Menschheit, die es nur wert sei getötet zu werden, wie er schreibt.
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Man MUSS Jugendlichen und Kindern
schon BESTMöGLICHE Bildung und Förderung geben. Die brauchen sie einfach.
Dieser ganze politische Diskussionsmüll um Spiele etc ist einfach daneben.
Kindern und Jugendlichen fehlt oft Wäre und viele sind bereits in jungen Jahren einsam und auf sich alleine gestellt mit all den Anforderungen. Natürlich gibt es auch einige Außenseiter, die gab es schon immer - und da könnten Lehrer Erzieher wichtige Arbeit leisten, wenn man sie nicht auch im Regen stehen ließe mit all den Problemen und schlecht ausgestattet.
Wenn man sich anschaut, wie in einem Land wie Deutschland BILDUNG gewichtet ist: es ist eine Trauerspiel.
Kinder und Jugendliche brauchen PERSEPEKTIVEN und nicht schon in jungen Jahren Versagens- und Zukunftsängste.
Ein Land wie Deutschland, das eine solche Politik untersützt wie sie betrieben wird, sollte sich was schämen.
wenn man akribisch danach sucht ! Steven Pinker: Der Mensch ist das Produkt aus seinen Genen und seinem Umfeld. Punktum !
sind es äußere Umstände, wie alles zusammentrifft und der Einzelne das verarbeitet Gründe für so eine Tat und die müssen gefunden werden.
Was ich meinte war nur, dass sogenannten Killerspiele oder brutale Filme usw. nicht so etwas ausmachen können, bei einem jungen Erwachsenen von dem ich im "Normalfall" erwarte so etwas von der Realität unterscheiden zu können. Das da viel tiefgründigere Dinge liegen, das ist klar.
Einfach so erschießt man niemanden.
hier auf keinen Fall das große Mitleid für einen solchen Täter verkünden. Das wäre den Opfern gegenüber eine Frechheit.
Aber man muss sich schon fragen, wie es in einem Menschen aussieht, der so etwas tut. Denn nur wenn man das versteht, kann man in Zukunft vielleicht verhindern, dass solche Dinge wieder passieren.
Und mal ehrlich: welcher Mensch, der selber nicht eine ganz ganz arme Sau ist, kommt denn auf die Idee, so eine kranke und schließlich in der geplanten Selbstvernichtung endende Sache zu machen?
Schlussfolgerung: wenn man die Entstehung solcher armer Säue verhindern könnte, würde es zu weniger solcher Taten kommen. Und das wäre doch ein großer Erfolg, oder?
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