Süddeutscher Verlag Herbert-Riehl-Heyse-Preis

Unaufdringlich, distanziert, oft selbstironisch, aber auch scharf im Ton: Zur Erinnerung an den 2003 verstorbenen Journalisten vergibt der Süddeutsche Verlag den Herbert-Riehl-Heyse-Preis.

HERBERT-RIEHL-HEYSE-PREIS - Die Auszeichnung der Süddeutschen Zeitung für einen herausragenden politischen Essay in einer deutschsprachigen Zeitung oder Zeitschrift

Herbert Riehl-Heyse schrieb 30 Jahre lang als Reporter, Essayist und Streiflichtautor für die Süddeutsche Zeitung. Er pflegte eine sehr eigene, unverwechselbare Form der politischen Berichterstattung, eine Art literarischen Journalismus, die für die SZ und eine ganze Generation von Autoren stilprägend war: eine unaufdringliche, distanziert-kritische Schreibweise, oft selbstironisch, aber auch scharf im Ton, wenn er beklagenswerte Zeiterscheinungen zu geißeln hatte. Mit dem Preis soll das journalistische Vermächtnis Herbert Riehl-Heyses in den Medien lebendig gehalten werden.

Der Herbert-Riehl-Heyse-Preis, den die Gesellschafter des Süddeutschen Verlages 2003 gestiftet haben, wird alle zwei Jahre vergeben. Ausgezeichnet wird ein politischer Essay, ein Kommentar oder ein nachdenklicher Aufsatz, der in den Jahren 2009 oder 2010 in einer deutschsprachigen Zeitung oder Zeitschrift erschienen ist. Übersetzungen sind ausgeschlossen. Jeder Bewerber kann seine Arbeit selber einreichen, pro Autor jedoch nur einen Beitrag.

Auch Beiträge, die von Lesern vorgeschlagen werden, finden Berücksichtigung, müssen aber vom Einsender begründet werden. Eingereicht werden können Beiträge über Themen aus den Sparten Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft.

Einsendeschluss: 4. März 2011 Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.

Nominierungen richten Sie bitte an: Süddeutsche Zeitung, Chefredaktion, Stichwort: Herbert-Riehl-Heyse-Preis, Hultschiner Straße 8, 81677 München

Oder per E-Mail an: Herbert-Riehl-Heyse-Preis@sueddeutsche.de

Die Jury entscheidet in vertraulicher Sitzung über den/die Preisträger(in). Das Ergebnis des Wettbewerbs wird in der Süddeutschen Zeitung bekannt gegeben. Die SZ stellt den Preisträger und seine Arbeit vor. Die Verleihung des Preises erfolgt Ende April 2011.