Schauspieler Matt Damon hält wenig von der Nominierung von Sarah Palin für das Amt der Vizepräsidentin der USA.
US-Schauspieler Matt Damon hat die Nominierung von Sarah Palin zur Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikaner kritisiert. Es bestehe ein hohes Risiko, dass Präsidentschaftskandidat John McCain wegen seines hohen Alters eine erste Amtszeit nicht überleben werde, sollte er die Wahl gewinnen, sagte Damon am Mittwoch in Kanada. Dann werde Palin Präsidentin.
Bild vergrößern
Matt Damon: kein Vertrauen in Sarah Palin. (© Foto: rtr)
Anzeige
"Es ist wie in einem wirklich schlechten Disney-Film, 'Die Hockey Mama'", sagte Damon in Toronto, wo er für die Hilfsorganisation One warb. "Wenn sie Wladimir Putin gegenübersteht, setzt sie das volkstümliche Zeug ein, das sie am Rand des Hockey-Feldes gelernt hat."
Eine Sprecherin Palins wies die Äußerungen als Beschimpfung zurück. Barack Obama und seine prominenten Unterstützer fühlten sich offenbar bedroht durch eine Kandidatin, die tatsächlich Reformen und Veränderungen durchgesetzt habe, statt nur darüber zu sprechen, sagte Maria Comella.
Im einst stabilen und friedlichen Staat Mali errichten Islamisten, Separatisten und Terroristen das Afghanistan Afrikas. Seite 3 Jetzt lesen ...
(AP/jüsc)
Bundespräsident Gauck in Israel
Seiner Stimme wünsche ich eine große Reichweite. Ein Vorbild, wie es in seiner Branche noch mehr gibt. Das lässt hoffen. Danke Matt Damon.
ist einer der größten Filmstars der Welt, und noch dazu einer der klügeren. Nicht, daß ich ihn kennen würde; aber seine öffentlichen Äußerungen lassen eher auf humanistischen Hintergrund denn auf Billy-Joe-Bob-Redneck schließen.
Freilich ist es nicht relevant, aber richtig; ganz besonders der Punkt, den er anspricht. Man stelle sich vor, Hockey Mom würde Präsidentin. Im Kreis der Mächtigen, bei Gipfeln oder Auslandsreisen, wäre sie ganz bestimmt nicht die hellste Kerze im Leuchter.
... aber seit wann ist Matt Damons Meinung zu Politik für irgendwen relevant?