Stars haben ausgedient: In schwierigen Zeiten suchen Kinder Sicherheit, emotionale Unterstützung und Orientierung lieber bei ihren direkten Bezugspersonen.
Für Kinder in Deutschland sind Familie und Freunde wichtiger als Geld und Besitz. Das geht aus einer repräsentativen Studie hervor, die von Unicef und der Zeitschrift Geolino in Berlin vorgestellt wurde.
Besonders in schweren Zeiten für Kinder wichtig: Vertrauen, Geborgenheit und Zuverlässigkeit. (© Foto: iStockphotos)
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Bei Mädchen ist das Wertesystem insgesamt etwas stärker ausgeprägt; lediglich Werte wie "Mut", "Durchsetzungsfähigkeit" und "Geld/Besitz" werden von Jungen höher eingeschätzt als von Mädchen.
Für die sechs- bis 14-Jährigen seien Freundschaft, Geborgenheit und Ehrlichkeit die wichtigsten Werte, sagte Geo-Verlagsleiter Gerd Brüne. Außerdem sei in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und angesichts instabiler sozialer Beziehungen vor allem ein soziales Miteinander und soziale Orientierung von besonderer Bedeutung.
Für ältere Kinder zwischen 11 und 14 Jahren spielten Freundschaft, Ehrlichkeit und Vertrauen eine noch größere Rolle als für Jüngere. Das erkläre sich durch die Beziehung zu Gleichaltrigen, die mit Beginn der Pubertät eine größere Rolle einnehme, erklärte Brüne. Bei jüngeren Kindern stehe das familiäre Zusammensein noch mehr im Mittelpunkt.
Der Soziologe Hans Bertram von der Humboldt-Universität Berlin betonte, dass bei der Wertevermittlung die "Trias Eltern, Großeltern und Lehrer" die wichtigste Rolle spielt. Vorbilder aus Funk und Fernsehen hätten da einen viel geringeren Einfluss.
Außerdem seien Kinder in der Lage, "komplexe Dinge kindgemäß zu interpretieren", sagte Bertram. Er empfehle, häufiger auf Kinder zu hören. Die sozialwissenschaftliche Forschung müsse zudem die Perspektive der Kinder stärker einbeziehen.
Für die Studie wurden im Juni und Juli 911 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren in ganz Deutschland befragt.
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(sueddeutsche.de/AP/vs)
Endgültiger DFB-Kader für EM
eine Studie vom Kaliber "das Geld hätte ich mir auch verdienen können", und zwar ohne großes Nachdenken...
Außerdem sei in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und angesichts instabiler sozialer Beziehungen vor allem ein soziales Miteinander und soziale Orientierung von besonderer Bedeutung.
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Ich bezweifle, daß man diese Interpretation von 911 im Juni und Juli befragten Kindern im Alter von sechs bis 14 Jahren erhält. Sechsjährige, die im Juni die wirtschaftliche Lage beurteilt haben, werden an ihrer Doktorarbeit schreiben.
Es ist im übrigen eine Binsenweisheit, daß jemand, der sozial instabile Beziehungen erlebt ein soziales Miteinander und soziale Orientierung besonders wertschätzt.