Laut Richter waren die Äußerungen der ehemaligen Tagesschausprecherin "keine Verherrlichung des Nationalsozialismus". Sie selbst äußert sich nicht über ihre Pläne - dafür aber ihr Anwalt.
Im Rechtsstreit um die Kündigung der ehemaligen "Tagesschau"-Sprecherin Eva Herman hat das Landesarbeitsgericht Hamburg Hermans Position gestärkt. Im Berufungsverfahren Herman gegen den Norddeutschen Rundfunk (NDR) sagte der Vorsitzende Richter am Mittwoch, er habe sich intensiv mit den umstrittenen Äußerungen von Eva Herman beschäftigt: "Eine Verherrlichung des Nationalsozialismus kann man daraus nicht entnehmen."
Umstritten: Eva Herman. (© Foto: ap)
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Der Richter machte deutlich, dass ein Verfahren langwierig und kompliziert sei, Herman aber durchaus Aussicht auf Erfolg habe. Zum einen könne die Kammer anders als die erste Instanz durchaus zu der Entscheidung kommen, dass ein Arbeitnehmerverhältnis zwischen Herman und dem NDR bestanden habe. Zum anderen könnte sich bei einer Abwägung mit dem Grundrecht der Meinungsfreiheit herausstellen, dass die Aussagen Hermans für den NDR als Arbeitgeber zumutbar gewesen seien.
In der Folge verständigten sich Herman, die persönlich anwesend war, und der NDR auf weitere außergerichtliche Gespräche. Das Gericht setzte den nächsten Termin für den 26. November an. Sollten sich die Parteien nicht einigen können, soll in die Beweisaufnahme gegangen werden. Herman wollte sich nicht zu dem Verfahren und ihren Plänen äußern. Ihr Anwalt erklärte, die Klage ziele durchaus darauf ab, wieder als "Tagesschau"-Sprecherin tätig zu werden.
Im vergangenen Jahr war Herman wegen umstrittener Äußerungen bei der Vorstellung ihres Buches in die Schlagzeilen geraten. Der NDR, für den sie seit 20 Jahren gearbeitet und neben der "Tagesschau" auch die Talk Sendung "Herman und Tietjen" moderiert hatte, kündigte ihr im September 2007. Die von Herman eingereichte Klage wies das Hamburger Arbeitsgericht im April mit der Begründung ab, es habe kein Arbeitsverhältnis gegeben, Herman sei freie Mitarbeiterin gewesen. Daraufhin hatte sie Berufung eingelegt.
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(sueddeutsche.de/ap/rus)
Laut Richter waren die Äußerungen der ehemaligen Tagesschausprecherin "keine Verherrlichung des Nationalsozialismus".
Das hätte jeder, der genau hinhört auch wissen können. Hoffe, dass diese Volkshetze einer gewissen Gruppierung und der Boulevarpresse die statt gefunden hat allen mal deutlich wird. Gerade solche hetzenden Menschen sind es, die das Dritte Reich ermöglicht haben, nicht eine charakterstarke, standhafte Frau Herman. Hätte nie für möglich gehalten, dass so etwas in so großer Form in Deutschland möglich ist. Hoffe, auch wenn man es nicht mehr gut machen kann was da angerichtet wurde, dass man sich in aller Form bei Frau Herman, der man das Wort im Munde gedreht hat, entschuldigt!
Supermami will also wieder zurück zur tagesschau. Und da wieder wochenweise arbeiten und jemand anderen sich um den lieben Kleinen kümmern lassen. So so ... Hat sie nicht mehrere Episteln verfasst, wo sie genau das Gegenteil dessen propagiert?
Und wie bringt sie das damit unter den Hut, dass sie als Mutter doch besser hinter ihrem Herd hinterm Ligusterzaun vom Reihenhaus bei ihrem lieben Zwerg und dem Ernährer bleiben sollte, der ja sicherlich ausreichend verdient. Denn nur wenn er nicht ausreichend verdient, billigt es Frau Hermann das eine Supermami zwangshalber zur Rabenmutter wird.
«Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine öffentliche- und eine veröffentlichte Meinung gibt.»
So sagte Eva Herman in ihrem Interview ein Jahr nach einer beispiellosen Kampagne in der Öffentlichkeit, die nach ihrer Kündigung von ihren ehemaligen Kollegen veranstaltet wurde. Trotz aller Gegenbemühungen der politisch Korrekten, Eva Herman eroberte die Herzen der ehrlichen Menschen weltweit. Diskussionen über die Probleme dauern an. Diejenigen, die bei uns der "Vergangenheit wegen" Hass, Lügen, Fälschungen und Beleidigungen anstatt Argumente benutzen, gehören zum Glück nicht zur Mehrheit.
Das Interview ist von mir freigegeben und darf überall veröffentlich werden.
Auszug aus dem Interview mit Eva Herman EIN JAHR DANACH (september 2008):
Über 500.000 Bürger haben in allen möglichen Foren, Blogs und Bürgervereinen Ihre Bemühungen sehr positiv bewertet, ja, Sie sogar für Ihren Mut gelobt und am häufigsten festgestellt, dass Sie aus den Herzen und der Seele des Volkes sprechen. Halten Sie auch die Meinung vieler Bürger über die Kluft zwischen den Bürgern und Regierung für glaubwürdig?
Eva Herman: Es ist ganz offensichtlich, dass es in unserem Land eine öffentliche- und eine veröffentlichte Meinung gibt. Die Medienvertreter in Deutschland sind zwischen 60 und 70% kinderlos. Viele von ihnen sind nicht an Familienthemen interessiert, sondern sie glauben im Gegenteil, dass ihre eigenen derzeitigen Lebensentwürfe das "moderne Bild" der Gesellschaft widerspiegelte. Und genau das sie schreiben und berichten auch. Es scheint ihnen in der Vorstellung nicht zu gelingen, sich in die Situation von Müttern, Vätern und Kinder hineinzuversetzen, in der es um ein Miteinander und den so wichtigen Familienzusammenhalt geht, um Werte, Tradition, den Glauben, die geistige Weiterentwicklung, kurz, die Ehrfurcht vor dem Leben.
Volles Interview lesen Sie unter: http://www.medienquovadis.de
Jurij Below, Frankfurt
....bin eigentlich in der Vergangenheit ganz gut durchgekommen.
Aber J.B.Kerner und Eva Herman gehören einfach zusammen wobei er für mich die Inkarnation der Unfähigkeit war und ist und ich denke da z.B. nur an sein legendäres Interview während der Olympischen Spiele mit dem ehemaligen 200 und 400 mtr. Weltrekordler und Olympia Sieger Michael Johnson im ZDF. Wenn da keine Kathrin Müller Hohenstein an seiner Seite gewesen wäre, dann wäre er wohl auch geflogen.
Oder aber diese tolle Sendung " Wie schlau ist Deutschland " ?
Da ist man manches mal wirklich fassungslos was mit unseren Gebühren Milliarden so alles verzapft wird. Mit Niveau hat das ja nur noch wirklich wenig zu tun oder schlägt da etwa bei der älteren Generation auch schon Pisa für Oldies durch ?
Ja, die Sendung habe ich gesehen und auch verstanden. Das war für viele User, die ich schon ansprach, auch deswegen von denen gewürdigt wurde, zuviel. Sie waren regelrecht überfordert, sonst hätten sie schon nach Entlassung von Gottschalk gerufen.
Vieleicht kommt es noch nach Ihrem Hinweis. Es ist schon ein merkwürdiger Kampf gegen sogenannte Rechtsextreme, man bringt sie täglich in die Zeitung, gibt Millionenbeträge für
Projekte aus und wundert sich über deren Wahlerfolge. Völlig unbekannte Leute werden mit gerade ma 18 Jahren in Kreisparlamente gewählt. Statt sich politisch und thematisch mit ihnen auseinanderzusetzen, nimmt man eben mal Frau Herman aufs Korn und ein paar (nicht wenige) fallen darauf rein. Da könnte einem ein Verdacht aufkommen.
Legen Sie sich nicht mit dem Administrator an, ich glaube er läßt das richtige Maß durchgehen. Natürlich muss er auch aufs Niveau achten.
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