Im Interview: Karl Bartos "Wenn ich die Beatles höre, kommen mir die Tränen."

Der Ex-Kraftwerk-Musiker Karl Bartos schlägt Lieder der Beatles lieber in einem Notenbuch nach. Denn nur auf dem Papier kann er sie "gerade noch verkraften." Komisch. Denn er ist doch als gefühlskalter Roboter in die Musikgeschichte eingegangen. Oder? Ein Interview.

Karl Bartos, 51, schrieb als langjähriges Mitglied der Gruppe "Kraftwerk" Musikgeschichte. 1991 verließ er die künstlerisch erstarrte Formation, um sich Soloprojekten zu widmen. Seine neue CD "Communication" erscheint am 8. September bei Sony. Karl Bartos lebt mit der Journalistin Bettina Michael in Hamburg.

Ein Café in Hamburg. Der ehemalige Maschinenmensch Karl Bartos ist ein freundlicher Mann in Schwarz mit einem neugierigen, ja hypnotisierend aufmerksamen Gesicht. Seine Antworten sind mit einem lustigen Firnis von legerem Düsseldorfer Platt überzogen. Sie klingen also weniger dezidiert als sie sich womöglich mitunter lesen. Man bestellt Pflaumenkuchen . . . Das Interview führte Alexander Gorkow

SZ: Herr Bartos, Sie sind ein Pionier der elektronischen Musik, aber Fans der Roboter-Band Kraftwerk waren sich einst nicht mal sicher, ob es diesen Pionier als Mensch wirklich gibt . . .

Karl Bartos: Aus Fleisch und Blut?

SZ: Genau.

Karl Bartos: Der Pflaumenkuchen ist lecker.

SZ: Fragt sich nun, was für ein Mensch Sie sind, ein harter, ein weicher. . . Jedenfalls sind Sie gerade ein lieb lächelnder Mensch. Wieso lächeln Sie?

Karl Bartos: Weil ich versuche, Sie auf eine Enttäuschung vorzubereiten: Über meine menschlichen Eigenschaften, also auch über meine menschlichen Unzulänglichkeiten, müssen Sie ein Interview mit meiner Frau führen und nicht mit mir. Ich rede nicht gerne über mich. Allerdings würde Ihnen auch meine Frau dieses Interview nicht geben.

SZ: Wie ist denn der Mensch Karl Bartos zur Musik gekommen?

Karl Bartos: Das war in den frühen 60er Jahren in der Düsseldorfer Altstadt, da spielten in den Kneipen Skiffle-Bands. Drumherum saßen Mädchen. Sehr schöne Mädchen.

SZ: Sie waren scharf auf die Mädchen.

Karl Bartos: Ja. Natürlich. Ich fand diesen Zusammenhang faszinierend: Spaß haben beim Musizieren und damit Mädchen begeistern. Das ging anderen zuvor nicht anders. Der große John Lennon ist aus keinem anderen Grund Musiker geworden.

SZ: Wie simpel immer wieder . . .

Karl Bartos: Ja, klar: Man schlüpft als Musiker mit drei Akkorden in eine Form, in eine Position, in der man sich den Mädchen überhaupt nicht mehr erklären muss. Das ist ja immer das Schwerste: sich den Mädchen zu erklären. Als Musiker erklärt man sich durch drei Akkorde. Wie sagte Lennon, als er im Kino Elvis Presley und seine Mädchen sah: "A good job."

SZ: Skiffle-Musik ist aber nicht gerade die erste Stufe zu elektronischer Musik in der Art, wie sie von Intellektuellen und möglicherweise auch sehr anstrengenden Pop-Theoretikern verehrt wird.

Karl Bartos: Langsam, ich war ja damals erst 13 Jahre alt! Zuvor gab es für mich gerade mal das Fußballspielen bei "Sparta 1919" in Düsseldorf-Bilk. Zusammen mit ein paar Freunden haben wir dann Gerümpel aus dem Keller geräumt und die Anthony String Group gegründet. Damit sind wir durch die Altstadt gezogen, in den "Liverpool-Club", solche Läden. Wir sind vor englischen Soldaten aufgetreten. Da mussten wir was bringen. Sonst gab's was auf die Nuss.

SZ: Also ist der Roboter aus den 70ern und den 80ern ein Kind der 60er.

Karl Bartos: Absolut ein Kind der 60er! Ich kann diese Tradition nicht verleugnen. Wenn ich heute einen einzigen Ton der Beatles im Radio höre, kommen mir die Tränen. Das ist wie ein chemischer Prozess, der kommt mit Zuverlässigkeit. Ich kann keinen Ton der Beatles hören, ohne seelisch ins Schwimmen zu geraten.

SZ: Sie sind ein Romantiker!

Karl Bartos:. . .

SZ: Herr Bartos?

Karl Bartos: Das haben Sie gesagt, das mit dem Romantiker.

SZ: Wie kommt denn ein so sensibles Kind zu einer Digitalkapelle wie Kraftwerk?

Karl Bartos: Ich bin nach der Schule auf das Robert-Schumann-Institut in Düsseldorf . . .

SZ:. . . eines der besten Musik-Institute . . .

Karl Bartos:. . . und habe da als braver Deutscher Musik studiert, Schlagzeug im Hauptfach, plus alle Nebenfächer, sieben Jahre, morgens ins Institut, Karlheinz Stockhausen, John Cage, Maurizio Kagel, abends ins Opernhaus, ich habe das alles gefressen, bis zum Examen.

SZ: Sie sind kein Rocker, sondern ein, wie man so sagt: anständiger Junge gewesen.

Karl Bartos: Nein, ich war kein anständiger Junge, dafür gäbe es eine Reihe von Gegenbeweisen. Ich war inzwischen nur besessen von Musik, die Musik war da schon - weit über die Mädchen hinaus - der Lebensinhalt schlechthin. Ich wollte nicht in Düsseldorfer Striptease-Lokalen enden und während der Modemesse "Strangers In The Night" klimpern.

SZ: Dann kam der Anruf von Kraftwerk.

Karl Bartos: Mein Professor sagte mir Mitte der 70er: "Herr Bartos, die Herren von Kraftwerk brauchen einen klassisch ausgebildeten Schlagzeuger für eine Tournee." Ich bin in dem schwarzen Anzug, den ich mir an dem Tag zufällig für den Besuch einer "Tannhäuser"-Inszenierung in der Rheinoper angezogen hatte, in die Klingklangstudios von Kraftwerk.

SZ: Der Anzug war sozusagen perfekt.

Karl Bartos: Ja, natürlich, das ganze Konzept von Kraftwerk basierte darauf, dass man wegwollte von diesem Rockerklischee der 70er, also vom schwitzenden Gitarristen und halbirren Sänger. Kurz darauf tourten wir 10 Wochen durch Amerika, dann Frankreich. Es war unglaublich.

SZ: Kraftwerk wurde stilbildend für unzählige wiederum stilbildende Künstler.

Karl Bartos: Mmh, ja, das war wohl so.

SZ: Waren Kraftwerk Popstars? Avantgarde? Beides?

Karl Bartos: John Lennon hat mal gesagt: "Avantgarde is another word for bullshit."

SZ: Teilen Sie diese Meinung?

Karl Bartos: Ja und nein. Die Avantgarde von Kraftwerk war ja kein Selbstzweck. Wir waren zu dieser Zeit der Meinung, dass man sich mit Schlagzeug, Gitarre und Bass noch immer selbst reproduzieren kann. Alles war an einem Ende angekommen, Pink Floyd markierten das große Finale, und sie waren klug genug, dieses Finale entsprechend zu inszenieren.

SZ: Die Popmusik ist heute wieder an einem Ende angekommen.

Karl Bartos: Das glaube ich nicht.

SZ: Das glaube ich schon.

Karl Bartos: Wieso?

SZ: Weil nur noch wiedergekäut wird und weil es schlimme Trimm-dich-Sendungen wie "Popstars" gibt.

Karl Bartos: Das ist nicht das Ende der Popmusik.

SZ: Was ist das denn?

Karl Bartos: Das ist eine Art Auszeit.

SZ: Können Sie das erklären?

Karl Bartos: Stellen Sie sich die Situation vor wie ein Flugzeug, das in der Warteschleife kreist. Wir leben in einer Zeit, die von Demoskopen, Marketing-Menschen und furchtbaren Unternehmensberatern dominiert wird. Keiner traut sich heute, etwas zu verlegen, das nicht 1000fach von selbst ernannten Experten abgesichert ist. Aber natürlich ist keiner ein Popstar, nur weil er bei "Popstars" gewonnen hat. Zumindest nicht lange.

SZ: Bob Dylan wäre bei "Popstars" schon in der Vorrunde rausgeflogen . . .

Karl Bartos:. . . und heute ist er größer als je zuvor, da haben Sie es doch! Glauben Sie mir: Das Flugzeug wird landen. Wenn die ganze Angst vorbei ist, wird es in den Plattenfirmen wieder darum gehen, wer für was steht. Nicht nur in den Plattenfirmen, sicher auch in den Zeitungsverlagen.

SZ: Wofür standen Kraftwerk?

Karl Bartos: Ich denke, dass wir in unseren guten Zeiten den Soundtrack der Bundesrepublik abgegeben haben, wir wollten die Zeit, in der wir leben, orchestrieren, auch den Wahnsinn dieser Zeit. Fassbinder hat sicher Ähnliches mit seinen Filmen geschafft, vor allem mit seinen frühen Filmen. Wir wollten auch wieder etwas originär Deutsches machen, wir hatten den Eindruck, dass es seit den Comedian Harmonists keine deutsche Musik mehr gab, die auf einer originären Idee basierte.

SZ: Also haben Sie eine Vorkriegstradition fortgeführt . . .

Karl Bartos: Wenn Sie so wollen: ja. Die Nazis hatten ja nicht nur die Comedian Harmonists auf dem Gewissen, sondern auch eine künstlerische Unbefangenheit, die vor 1933 in Deutschland blühte wie nirgendwo anders. Diese ganze wunderbare jüdische Kultur war ja ausradiert worden, Leute wie Arnold Schönberg waren weg, und nicht nur der.

SZ: Sie wurden in den 70ern für Ihren Minimalismus gefeiert, für Ihre Ufa-Optik aber auch sehr kritisiert.

Karl Bartos: In einer englischen Musikzeitschrift stand über einem Foto von Kraftwerk: "The final solution of the music problem?" Die haben ein Foto von uns in den Nürnberger Parteitag reinretuschiert.

SZ: Sie lachen darüber?

Karl Bartos: Ja, die Engländer sind wunderbar!

SZ: Wurde bei Kraftwerk viel gelacht?

Karl Bartos: Und wie! Ich glaube nicht, dass in anderen Bands so viel gelacht wurde wie bei uns. Ich kann mich an atemberaubende Lachanfälle auf Tour oder in den Klingklangstudios erinnern. Kraftwerk hatte einen sehr humoristischen Ansatz, das wurde vielfach nicht gesehen. Oder halt missverstanden.

SZ: Und selbst mit dem Nazi-Vorwurf konnten Sie gut leben?

Karl Bartos: Natürlich, es war ja ein dummes Argument, das wusste, wie dumm es war. Denen ging es ja um den Effekt. Wir haben uns darüber nicht aufgeregt. Als wir durch Amerika tourten, in Los Angeles, New York oder Detroit, da standen Schwarze und Hippies im Publikum, die sind ausgeflippt, weil sie nach zig Blues-Konzerten und der ewig gleichen Leier so etwas noch nicht erlebt hatten: dass da ein paar blasse Jungs aus Dusseldorf in Germany in roten Hemden ankommen wie die Roboter und an seltsamen Maschinen traditionelle Melodien spielen, so aus dem erweiterten und unschuldig klingenden, traditionellen Volksmusik-Repertoire. Im Grunde waren das ja alte Volksweisen, unterlegt mit tanzbarer Rhythmik, einer Art Soul-Rhythmik. Das war neu.

SZ: Das klang auch frivol, oder? Was war denn das Geheimnis? Warum schwärmen Leute wie David Bowie heute noch von Kraftwerk?

Karl Bartos: Mhm . . .

SZ: Schwierig zu beantworten?

Karl Bartos: Ich will es versuchen: Die Melodie ist sicher das, was die Musik tradiert, die Rhythmik ist das, was sie sehr an eine bestimmte Zeit bindet, an die Zeit, aus der sie kommt. Aber die Melodie ist, was überlebt! Ich habe Can immer sehr bewundert, das waren ja die anderen Großen in unserer Zeit. Aber: Versuchen Sie mal, ein Lied von Can nachzupfeifen, das geht nicht! Das Geheimnis von Kraftwerk waren sicher diese tödlich guten Melodien, gepaart mit diesem seltsamen Boing-Bumm-Tschak .

SZ: Der Rhythmiker Karl Bartos gilt als einer der Hauptverantwortlichen der Techno-Bewegung. Ehrt Sie das? Oder nervt Sie das?

Karl Bartos: Nix von beidem, ich sehe das nüchtern. Probieren Sie es mal mit einer Gegenfrage: Trägt Chuck Berry Schuld an dem ganzen Gitarrenschrott, der heute veranstaltet wird? Kann der exzellente Schlagzeuger Phil Collins etwas dafür, dass nach "In The Air Tonight", also von 1981 an, erstmal alle Schlagzeuger ihre Trommeln mit Hall unterlegten?

SZ: Also leiden Sie unter Techno?

Karl Bartos: Nein, das wäre anmaßend. In den 90ern hatte ich eine Phase, da musste ich nach meinem Ausstieg aus Kraftwerk total raus aus dem ganzen digitalen Apparat. Ich hatte das Gefühl, ich bestehe nur noch aus einer 0 und einer 1. Ich bin dann nach Manchester gefahren und habe mich von Johnny Marr mit Gitarren zudröhnen lassen, um diesen, naja: metallischen Geschmack wieder aus dem Mund zu kriegen.

SZ: Der Roboter wurde wieder Mensch, das ist schon auch lustig, nicht?

Karl Bartos: Ja, vermutlich. Aber ich brauchte diese Phase, um wieder am Computer Musik machen zu können. Karl Bartos an einer Rickenbacker-Gitarre wirkte offenbar auf Dauer auch unglaubwürdig. Ich bin als Elektroniker letztlich einfach besser.

SZ: Sie sind kein Rockstar.

Karl Bartos: Nicht direkt, das ist richtig. Wissen Sie, was das eigentlich Komische ist?

SZ: Sagen Sie . . .

Karl Bartos: Das Komische und weithin bisher nicht Erwähnte ist: Die sogenannte Computermusik von Kraftwerk war sehr lange weitestgehend von Hand gespielt, die war nicht ein Zehntel so elektronisch und computerisiert wie es heutige Gitarrenmusik ist, die wiederum klingen will, als sei sie von Hand gespielt.

SZ: Die Geschichte ironisiert die Ironie . . .

Karl Bartos: Ich stand damals auf der Bühne und haute wie ein Roboter auf meinem futuristischen Minimalschlagzeug herum, aber: Ich haute drauf herum, ich, der Mensch. Alles eine Frage der Anmutung. Wir hatten Mitte der 70er nicht einen Bruchteil der digitalen Möglichkeiten, die irgendwelche Teenager-Punk-Revival-Bands heute haben, die mit Gitarre, Bass und Trommel klingen wollen wie drei ehrliche kleine Handwerker.

SZ: Herr Bartos, Ihre neue Platte "Communication" wiederum kann man sicher als ein elektronisches Album bezeichnen . . .

Karl Bartos: Ich weiß gar nicht mehr, was das ist, heutzutage, ein elektronisches Album, wirklich nicht! Ich habe neulich in London ein Konzert mit den neuen Songs gegeben. Nachher kamen die englischen Journalisten zu mir und sagten: "Hey, great, das war ja ein richtiges Rockkonzert!" Wir hatten keine einzige Gitarre auf der Bühne, verstehen Sie? Sagen Sie mir bitte, wo vorne und hinten oder oben und unten ist?

SZ: Eine Frage der Anmutung.

Karl Bartos: Natürlich, und wenn Sie die neue CD hören, werden Sie merken, dass ich mit Musik groß geworden bin, in der ein Lied nicht länger als drei Minuten dauerte, dass ich mit Melodien groß geworden bin und nicht mit Konzepten, da sind wir, wenn Sie so wollen, wieder am Anfang, in der Düsseldorfer Altstadt.

SZ: Es ist die Platte eines Romantikers.

Karl Bartos: Sie können es nicht lassen.

SZ: Sie sprachen eingangs immerhin über Ihre Tränen bei den Beatles.

Karl Bartos: Naja, . . . weia, ja.

SZ: Wieso landet man am Ende immer bei den Beatles, selbst wenn man mit einem der Protagonisten der elektronischen Musik schlechthin redet?

Karl Bartos: Ich kann das nicht erklären, zumindest nicht hinlänglich. Es gäbe eine Menge wissenschaftlicher Erklärungen, das Ausnutzen des Medienzeitalters . . .

SZ:. . . aber das erklärt noch nicht alles, oder? Was passiert mit Ihnen, wenn Sie die Beatles hören, außer, dass Ihnen die Tränen kommen?

Karl Bartos: Sie können die Wirkung der Beatles möglicherweise nur mit der von klassischer Musik vergleichen. Sie können hier wie dort nicht nur eine Melodie, nicht nur einen Kontrapunkt, nicht nur eine Liedzeile, nicht nur eine dieser wundervollen Stimmen nehmen. Hier wie da werden Sie beim Hören von einer recht unerklärlichen Breitseite des Ganzen getroffen. Das geht mir in der "Zauberflöte" so, aber ehrlich gesagt geht es mir noch eher bei "Strawberry Fields" so.

SZ: Die Beatles sind selbst ein Medium?

Karl Bartos: Ja. Und wie konnten Menschen in ihren Zwanzigern so wahnwitzig weise und kluge Texte schreiben?! So kluge Texte wie "Fool On The Hill" hat keiner der Beatles jemals wieder geschrieben!

SZ: Gruppenmagie.

Karl Bartos: Vermutlich, in diesem Fall: Ja.

SZ: Wie oft hören Sie die Beatles?

Karl Bartos: Gar nicht.

SZ: Wie bitte?

Karl Bartos: Ich kann das nicht. Ich heule nur rum. Das geht nicht. Schauen Sie, ich habe ein Notenbuch zuhause, "The Beatles - The Complete Scores", da stehen alle Noten und Texte drin. Ich blättere in dem Buch anstatt die alten Platten anzuhören. Neulich hörte ich in einem Aufzug in New York "Penny Lane". Als ich oben angekommen war, stand mir das Wasser randvoll in den Augen. Nix zu machen.

SZ: Ja, aber . . .

Karl Bartos: Auf dem Papier kann ich diese Noten gerade noch verkraften.

SZ: Sie begeben sich in die stete Analyse dieser Musik, um unter der Schönheit dieser Musik nicht seelisch zu zerbrechen?

Karl Bartos: So ist es. Tja, ja . . .

SZ: Mensch versus Maschine! Romantiker versus Robot . . .

Karl Bartos:. . . jetzt ist Schluss! Sollen wir noch ein Stück Pflaumenkuchen bestellen?