Laut Medienbericht haben sich Elke Heidenreich und Thomas Gottschalk wieder ausgesöhnt. Sie hatte den Talkmaster in ihrer Kritik am Deutschen Fernsehpreis auch persönlich angegriffen - und war vom ZDF gefeuert worden.
Elke Heidenreich und Thomas Gottschalk sollen sich nach Informationen der Bunten versöhnt haben. Die Illustrierte berichtete am Dienstag vorab, dies habe sie aus dem ZDF erfahren. Der Mainzer Sender wollte dies nicht bestätigen.
Bild vergrößern
Thomas Gottschalk über seinen jüngsten Kontakt zu Elke Heidenreich: "Unser Briefwechsel befindet sich auf hohem literarischem Niveau." (© Foto: dpa)
Anzeige
Gottschalk hat dem Blatt zufolge zu Heidenreich Kontakt aufgenommen. "Es ist richtig, dass ich ihr eine persönliche E-Mail geschrieben habe, auf die sie sofort ausführlich geantwortet hat", zitiert die Bunte den 58-jährigen Moderator.
Einzelheiten wollte er nicht nennen: "Unser Briefwechsel befindet sich auf hohem literarischem Niveau, ist aber privat und wird es bleiben", wird Gottschalk zitiert.
Heidenreich hatte Gottschalk bei ihrer Kritik am Deutschen Fernsehpreis persönlich attackiert - als Laudator von Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki wie auch seine Fähigkeiten als Moderator. Sie hatte auch das ZDF massiv kritisiert, das daraufhin ihre Sendung "Lesen!" einstellte.
Die Bunte zitiert ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut mit der Ankündigung, bei der Suche nach dem Nachfolger Heidenreichs werde sich der Sender von Marcel Reich-Ranicki beraten lassen. "Von seinem Rat für eine geeignete Persönlichkeit versprechen wir uns, dass die neue ZDF-Literatursendung Substanz hat. Und vielleicht macht er jährlich ein, zwei Sendungen für uns - fit, wie er ist", sagte Bellut demnach.
Als Nachfolger für Heidenreich sind nach Informationen des Magazins drei Männer im Gespräch: der ARD-Bücherexperte Denis Scheck, Harald Schmidt und Hape Kerkeling.
Alexander Kluge, der intellektuelle Schattenspieler des deutschen Kinos und der deutschen Literatur, wird achtzig. Jetzt lesen ...
- Offener Brief ans ZDF Für Elke Heidenreich 23.10.2008
- Gespräch mit Charles Lewinsky "Scheiße, ich schalte um" 26.10.2008
- Streit um Qualität im TV ZDF feuert Heidenreich 23.10.2008
- Heidenreich vs. Gottschalk Wehrhafte alte Männer 22.10.2008
- Reich-Ranicki und die Telekom "Bitte haben Sie Verständnis" 20.10.2008
(sueddeutsche.de/AP/pak)
Unnütze Hygienemaßnahmen
Womit habe ich gegen die nettiquette verstoßen?
Weil ich den "Bunte"-Artikel als überflüssig und den Nachdruck in der SZ als Verfall journalistischer Qualität gewertet habe? Oder weil ich die Zeitschrift als etwas für geistig Minderbemittelte bezeichnet habe? Oder weil ich das Ganze als Geschwätz über Semi-Promis eingestuft habe? Oder weil ich gesagt habe, dass ich bei Schmidt und Kerkeling aus- oder umschalte?
Vielleicht verrät mir der SZ-Moderator den Grund?
Na ja ich denke das wahr wohl nicht die erste Protest-Mail gewesen die sie bekamen.
Immerhin haben Sie überhaupt eine Antwort erhalten - würde mich aus reiner Sensationslust interessieren. Meine Protest-Mail blieb bisher unbeantwortet.
reich mir mal den Übelkübel
seh ich Schmidt, dann wird mir übel!
Kann mir mal jemand verraten wieso der immer für sein "Unter der Gürtellinieniveau", so einen Anspruch auf Intellekt bekommt? Das hatte der mal- aber jetzt?
Paging