Das bunte Magazin Focus 15 Jahre nach Start: Qualitätsprobleme, Sparzwang - und ein verdienter Gründer, der nicht loslassen darf.
Über den Chef Helmut Markwort gibt es viele nette Geschichten. So streitbar der Journalist in der Öffentlichkeit zuweilen auftritt, so hemdsärmelig er sich mit Kritik an seiner Arbeit auseinandersetzt, auf seine Leute ließ er nie etwas kommen. Sein Auftreten als Spitzenkraft von Redaktionen wird als väterlich und kollegial beschrieben - das war auch schon vor 20 Jahren so, als Markwort, der Erfinder des Magazins Focus, noch für die Programmzeitschriften Gong und Die Zwei verantwortlich war.
Helmut Markwort, Chefredakteur des Magazins "Focus". (© Foto: ddp)
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Damals schrieben auch Studenten der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität die Programmspalten der zwei Blätter voll, oft nachts. Nicht selten besuchte sie ein freundlicher Mann, der sich Zeit für ein Gespräch nahm und Interesse an ihrer Arbeit zeigte: Helmut Markwort.
Inzwischen ist Markwort 71 Jahre alt. Beim Fußball-Bundesligisten FC Bayern wird er als Aufsichtsratsmitglied und elder statesman geschätzt. Dass er am 18. Januar 1993 Focus in die Welt setzte und damals den Spiegel in eine Sinnkrise stürzte, hat ihm Hubert Burda nie vergessen. Focus brachte dem Verleger traumhafte Renditen und damit das traditionsreiche Zeitschriftenhaus wieder zum Blühen. Markwort, der nun seit eineinhalb Jahrzehnten im Editorial jeder Ausgabe sein gesellschaftspolitisches Tagebuch führt, trägt bei Burda den offiziellen Titel "Erster Journalist", auch vertritt er den Focus, dessen Herausgeber und Chefredakteur er immer noch ist, im Vorstand der Hubert Burda Media. Mehr Macht hat kein Journalist in Deutschland.
Doch die fetten Jahre sind selbst für den Focus vorbei. Das mittlerweile sehr Nutzwert orientierte Heft aus München hat mit den strukturellen (Internet) und konjunkturellen Veränderungen (anhaltende Werbeflaute) aller publizistischen Unternehmen zu kämpfen. Neueste Zahlen haben eine alarmierende Wirkung. So verlor Focus laut Allensbacher Werbeträger-Analyse (AWA) eine Viertelmillion Leser in der Reichweite, schwerer wiegt aber der Einbruch der Anzeigenseiten. Der Zentralen Anzeigenstatistik (ZAS) des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger zufolge verlor Focus im zweiten Quartal 2008 genau 133,3 Anzeigenseiten im Vergleich zum Vorjahr, der Spiegel nur 2,6 Seiten.
"Werden Sie Zukunfts-Optimist"
Anfang dieser Woche haben Hubert Burda und seine Vorstandsmanager Einsparungen bei der Printsparte beschlossen, zehn Prozent in den kommenden 18 Monaten bis Ende 2009. "Wegen des zu erwartenden Rückgangs im Printgeschäft hat der Vorstand von Hubert Burda Media die entsprechenden Geschäftsführer der Holding gebeten, Vorschläge für moderate Einsparungen in Höhe von circa fünf Prozent für jeweils 2008 und 2009 einzureichen", bestätigt ein Verlagssprecher. Nur, wie soll beim Focus gespart werden? Durch Personalabbau? Burdas "Erster Journalist"hat darauf keine Antwort. Markwort lässt auf mehrere Detailfragen kryptisch übermitteln: "Die Redaktionskonferenz (des Focus) ist grundsätzlich genauso intern und diskret wie die Konferenz der Süddeutschen Zeitung."
Markwort hat gerade noch ein ganz anderes Problem: die Titelgeschichte der aktuellen Focus-Nummer. "Werden Sie Zukunfts-Optimist!" forderte Focus am 7. Juli - völlig unbeeindruckt davon, dass in Deutschland die Energiepreise gespenstisch in die Höhe schnellen, weshalb die Konkurrenz vom Spiegel an diesem Montag den Fall Atomkraft aufs Cover hob.
Der Zukunftsaufmacher des Focus besteht aus vier Teilen. Teil eins fasst das 2007 erschienene Buch Anleitung zum Zukunfts-Optimismus des Trend- und Zukunftsforschers Matthias Horx auf zwei Seiten zusammen. Teil zwei ist ein dreiseitiges Interview mit Matthias Horx. Teil drei besteht aus einem zweiseitigen Essay - von Matthias Horx. Seit Dienstag soll in der Focus-Redaktion deswegen gestritten worden sein: als würden die Focus-Redakteure jetzt eine Qualitätsdebatte um ihr Heft führen, gewissermaßen von unten.
"Fakten, Fakten, Fakten"
Während Markwort und sein Co-Chefredakteur Uli Baur offenbar Maulwürfe suchen, die von den internen Auseinandersetzungen berichtet haben sollen, beschäftigt die Journalisten des Blattes - von denen einige Preise gewonnen, andere exklusive Geschichten recherchiert haben - auch die künftige Ausrichtung des Focus. Wieviele "Zukunfts-Optimisten" gibt es bei diesem Thema? Kritik an Markwort verbietet sich, das ist systemimmanent. Doch der Blatt-Gründer, der das geheime Projekt "Zugmieze" zur spektakulärsten Neugründung der Branche veredelte und sich mit dem "modernen Nachrichtenmagazin" (Focus) zu Recht ein publizistisches Denkmal setzte, wird eines nicht mehr ganz so fernen Tages die Redaktion verlassen. Wer soll ihm folgen?
Seit Mittwoch fehlt das "Titel-Video", mit dem Focus-Online die Titelstory des aktuellen Magazins bewirbt. Zu sehen war die Autorin der Zukunftsschmeichelei: "Fakten, die Sie überraschen werden", kündigte ein Off-Sprecher an, die Autorin habe mit "Experten" gesprochen. Man sah die Autorin schließlich im Gespräch mit einem Wahrsager. Das können nicht die Fakten sein, die Markwort meinte, als er das Motto "Fakten, Fakten, Fakten" für den Focus ausgab. Markwort kannte das Video offensichtlich nicht. Den richtigen Nachfolger hat er wohl noch nicht gefunden. Auch das ist eine Geschichte.
(SZ vom 11.7.2008/ehr)
Wir sind doch hier in Bremervörde und nicht bei den Schildbürgern, oder?
Stoppt endlich den barbarischen Gefängnisbau in Bremervörde. Jetzt sind die Parteien gefragt, insbesondere die Grünen. Die Grüne Partei hat einen großen Wählerzulauf, jetzt muss die Partei der Grünen endlich in Bremervörde gegen den Gefängnisbau reagieren, sonst macht sie sich unglaubwürdig. Mit freundlichen Grüßen Karl-Wilhelm Schmidt
Ist das Gefängnis ein Auslaufmodell? Die Abschaffung der Gefängnisse, ist ein Schritt zur Humanisierung unserer Gesellschaft. In Österreich gibt es Fußfesseln für Gefangene, in Bremervörde wird ein vollkommenes überflüssiges neues Gefängnis gebaut. In Niedersachsen haben wir Gefängnisse, die nicht mal ausgebucht sind
Ein Fitnesscenter anstelle des Bistros sei eine Fehlentscheidung.
Wir wollen dass die Bürger ihre Meinung äußern durch einen Bürgerentscheid. Ein neues Schwimmbad am Vörder-See, wäre die ideale Lösung, nicht nur für die Schulen, sonder auch für den Tourismus. Wer einmal ein Bistro in einen Freizeitbad betrieben hat, und es auch finanziell überstand, kann sich ein Urteil leisten. Es kommt immer auf das Wetter an, ich hatte einen guten Sommer, mit viel Sonne. Es gibt auch in der Gastronomie Geschäfte, die gut laufen, aber die haben ein Monopol und eine gute Lage in der Innenstadt von Bremervörde. Liebe Bürger gibt den Unternehmern eine Chance, und geht mal wieder los, aber bitte zu Fuß oder mit dem Fahrrad, es lohnt sich. Es heißt doch, sehen und gesehen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Wilhelm Schmidt
Bremervörde 5.7.2011
Paulus
Alle eure Dinge lasst, in der Liebe geschehen!
Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark!
Maranata! (Unser Herr kommt!)
Die Gnade des Herrn Jesus sei mit euch!
Christus ist auferstanden.
Der letzte Feind,
der vernichtet wird,
ist der Tod.
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Man spricht immer noch von einer Inflation. Die Rückabwicklung des Euros wäre die ideale Lösung. Durch den Verlust der guten D-Mark, haben wir unseren Vorteil verloren. „Die Staatsschulden sind im Vergleich zum Vorjahr um 319 Milliarden Euro auf 2,08 Billionen Euro geklettert.“ (BILD) Wird die weltweite Wirtschaftskrise wieder kommen? In Japan ist ein Rekordbudget geplant. Mit den Staatsausgaben explodieren auch die Staatsschulden weiter. Der Kapitalmarkt wird neue japanische Staatsanleihen herausbringen. Viele Bürger aus Japan kaufen die Staatsanleihen, nur 5% der Staatsanleihen, sind in ausländischer Hand. Die Staatsanleihen werden über die privaten Ersparnisse der Bürger bei der Postbank finanziert. Ohne die fleißigen japanischen Sparer kauft heute keiner mehr die Staatsanleihen. Also, die weltweite Wirtschaftskrise wird wieder kommen, auch durch die Japans explosive Staatsverschuldung.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Wilhelm Schmidt 27432 Bremervörde 14.4.2011
Newskarlwilismus
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Das Rentensystem ist eine Bankrotterklärung.
Die Rückführung vieler privatisierter Betriebe in der öffentlichen Hand, hat wieder Zukunft. Städte und Gemeinden können wieder Elektrizitätswerke übernehmen, da 2010 bis 2012 viele Stromkonzessionen auslaufen. Auch die Post sollte diesen Schritt wieder gehen, damit wir unsere Das Rentensystem ist eine Bankrotterklärung, in Holland und Dänemark, gibt es eine Staatliche Grundrente für jeden Bürger. Jeder neunte Deutsche ist Pleite, alles ist doppelt so teuer geworden durch den Euro. Also kann die Wirtschaft gar nicht den erhofften Aufschwung bringen. Briefe auch Montags bekommen. Die Broker Banker machen weiter. Warum verstaatlichen wir die Banken nicht? Die Konjunktur trübt sich ein, die Angst vor Jobverlust und Rezession kehrt wieder. Mit freundlichen Grüßen Accra Karl-Wilhelm Schmidt
von Karl-Wilhelm Sc hmidt Newskarlwilismus:
Geschrieben von Karl-Wilhelm Schmidt Newskarlwilismus: Neoliberalismus war ein Mittelweg. Der Staat gibt dem Kapitalismus wieder die Zügel in die Hand, er betreibt und propagiert Lohn- und Sozialabbau. In der Bundesregierung geht der Streit um längere Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke weiter. Angst schaltet den Verstand aus. Verängstigte Menschen lassen sich mehr gefallen, statt sich politisch zu engagieren.
Demonstration gegen den Plan der schwarz-gelben Bundesregierung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke um durchschnittlich zwölf Jahre zu verlänger, ist ein Grund sich politisch zu engagieren.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Wilhelm Schmidt
Bremervörde 01.10.2010
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