Im Jahr 1962 entschloss sich Otfried Preußler, eine Kasperlegeschichte zu schreiben, nachdem er mit seinem damals geplanten Buchprojekt "Krabat" nicht so recht vorangekommen war. Die Entscheidung sollte sich lohnen, denn "Der Räuber Hotzenplotz" wurde ihm von den Lesern förmlich aus den Händen gerissen. Obwohl Preußler ursprünglich nur ein Hotzenplotz-Buch schreiben wollte, ließ er die Erzählungen "Neues vom Räuber Hotzenplotz" und "Hotzenplotz 3" folgen. Die Geschichten von Großmutters Kaffeemaschine, Kasperl, Seppel, dem Zauberer Petrosilius Zwackelmann, Dimpfelmoser, der Witwe Schlotterbeck und Hotzenplotz erzielten eine weltweite Gesamtauflage von über sechs Millionen Exemplaren.

Bild: Thienemann Verlag 20. Februar 2013, 14:582013-02-20 14:58:59 © Süddeutsche.de/pak/rus