Angeblich 30. Todestag Elvis lebt!

An alle Elvis-Ungläubigen und sonstigen Elvis-Verächter! Hier sind die ultimativen Belege dafür, dass der King vor 30 Jahren eben nicht den Gitarrenkoffer zuklappte, sondern sein Ding immer weiter gedreht hat. Wenn auch unauffälliger.

Von Bernd Graff

Um es kurz zu machen: Elvis lebt.

Menschen, die behaupten, dass der am 8. Januar 1935 in Tupelo, Mississippi, USA, geborene Elvis Aron Presley am 16. August 1977 in Memphis, Tennessee, USA, viel zu früh von uns gegangen sei, sind nicht im Bilde.

Denn der US-amerikanische Sänger und Schauspieler, der aufgrund seines unfassbaren Erfolges den Beinamen der "King" bzw. King of Rock 'n' Roll erhielt, kann nicht tot sein, weil er so nicht tot sein kann.

Klingt kompliziert, meint aber, dass Elvis' mutmaßliche Todesumstände nicht nur von Verschwörungstheoretikern längst in klitzekleine, völlig unbedeutende Vertuschungsfieselchen zerpflückt, sondern auch haarklein widerlegt wurden. Man weiß zwar wenig Konkretes über den weiteren Verbleib des King, er sagt ja auch so wenig nowadays, dafür weiß man aber umso mehr über die falschen Hintergründe seines gefälschten Abgangs.

So ist zum Beispiel allen Elvisimmernochundjetzterstrechtlebendigglaubern klar, dass er in einem Kronzeugenschutzprogramm Unterschlupf gefunden hat, nachdem das FBI und Präsident Nixon ein solches Programm für eine gute Idee hielten. Mafia und so. Außerdem ist Elvis' Name auf seinem angeblichen Grabstein völlig irreführend notiert: Dort liegt ein Elvis Aaron Presley begraben, also ein Mann, den es nie gab. Denn Elvis hieß Elvis Aron Presley, Aron mit einem "a".

Des Weiteren gibt es ein 6.5 Millionen mal verkauftes Frontpage-Foto des "National Enquirer" vom 6. September 1977. Darauf soll die im Sarg liegende Leiche von Elvis zu sehen sein. Ist sie aber nicht, weil Elvis darauf nicht wie Elvis aussieht, nicht einmal wie ein mutmaßlich toter, sagen Fans. Und die müssen's wissen. Außerdem war der Sarg zu schwer.

Er wog 900 Pfund - auch wenn der späte Elvis üppiges Übergewicht hatte, das ist dann doch zuviel für einen dicken King. Man meint darum zu wissen, dass im Sarg eine Elviswachspuppenfehlpressung lag UND DAZU eine Batterie getriebene Klimaanlage, die verhinderte, dass das Wachs den Gang alles irdischen Wachses ging. Denn auch in Memphis war es heiß in diesem aufgewühlten August 1977.

Ganz, ganz wichtig jetzt! Tom Parker, Elvis' Manager, sagte kurz nach dem mutmaßlichen Tod: "Elvis ist nicht tot, nur sein Körper. Ich habe heute mit ihm gesprochen, und er ist guter Dinge und wir machen immer so weiter." Siehste! Wenn der Tom Parker das doch sagt.

Überhaupt: Die Umstände. Es gibt ganz unterschiedliche Zeugenaussagen darüber, wo der tote, hahaha, Elvis gefunden wurde, wie der Körper lag, ob er schon tot war und was er anhatte. Siehste! Wenn die Zeugen das doch sagen.

Und jetzt der absolute, spirituelle Hammer! Elvis hat angeblich zum Zeitpunkt seines Dahinscheidens in einem Buch über das Turiner Grabtuch gelesen - in einem Buch, das erst ein Jahr nach seinem Tod, hahaha, erschien.

Jetzt aber, bitte anschnallen!!! Es scheint Einiges darauf hinzudeuten, dass Elvis seinen Abgang noch besser im Griff und vorbereitet hatte als später Freddie Mercury, Gott habe ihn selig. Denn Elvis hat keine Elviskostüme mehr für die anstehende Tournee geordert. Er hat außerdem verschiedene Freunde kurz vor seinem Weggang gefeuert. Und er sang während seiner letzten Show plötzlich "Blue Christmas" - und das im August. Was wollte er uns damit sagen? Und dann, auch noch, strich Elvis ein paar Angehörige aus seinem Testament, als er es noch konnte. Wenn das keine Beweise sind ...

Tatatatata!! Am Tag nach Elvis' Tod, hahaha, hat ein Mann am Flughafen in Memphis ein Ticket nach Buenos Aires gekauft. Ja, wirklich! Ein Mann, der aussah wie ein Mann aussieht, der eben nicht wie Elvis Presley aussehen will. Und dieser Mann nannte sich John Burrows. Ein Codename, den Elvis immer dann benutzte, wenn er Hotelzimmer für Elvis, also für sich, buchen wollte. Interessante Frage übrigens: Warum bucht Elvis selber Hotelzimmer und warum bucht er sie nicht als Elvis?

Und schließlich! Nehmt das, ihr Elvis-Ungläubigen: Im Jahr 2002 hat ein Plattenlabel eine CD veröffentlicht, "Kingtinued", auf der Elvis Lieder singt, die zum Zeitpunkt seines Todes, hahaha, noch gar nicht komponiert waren.

Das, ihr Lieben, zum angeblich 30. Todestag von Elvis Presley!

Es gibt nur einen "King"!

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