Wegen der guten Sache: Andrea Kiewel darf für einen Gastaufritt zurück zum ZDF. Nach dem Skandal um Schleichwerbung ist die Moderatorin erstmalig wieder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen.
Fast ein Jahr nach dem Skandal um Schleichwerbung wird die ehemalige "Fernsehgarten"-Moderatorin Andrea Kiewel wieder beim ZDF zu sehen sein.
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Gärtnert jetzt für die Welthungerhilfe: Andrea Kiewel darf dank sozialem Engagement wieder ins ZDF. (© Foto: dpa)
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Die 43-Jährige wird bei der Ehrengala der Welthungerhilfe am 22. Oktober als Patin der indischen Region Orissa auftreten.
"Andrea Kiewel wird mit einem Einspielfilm bei der Gala zu sehen sein", bestätigt Peter Gruhne, ein Sprecher des Senders, auf Anfrage von sueddeutsche.de.
Einen Bericht der Bild-Zeitung, wonach Andrea Kiewel auch ein Comeback beim Fernsehgarten bevorsteht, wies Gruhne jedoch zurück: "Das sind reine Spekulationen, mehr gibt es dazu nicht zu sagen."
Kiewel war zum Jahreswechsel vom ZDF entlassen worden, nachdem bekannt wurde, dass sie monatelang Geld für Schleichwerbung kassiert hatte. Unter anderem hatte sie in der ZDF-Talkshow "Johannes B. Kerner" für das Abnehmprogramm der Weight Watchers geworben und auf direkte Nachfrage einen PR-Vertrag mit diesen geleugnet.
Das ZDF sieht mit dem TV-Auftritt des einstigen Publikumslieblings keinen Widerspruch zur Kündigung. Für den Sender steht das soziale Engagement im Vordergrund:
"Jeder, der sich engagiert, ist bei uns willkommen.", so Gruhne. Ob das ZDF auf Kiewel zukam oder Kiewel auf das ZDF sei ihm nicht bekannt, er nehme jedoch an, dass der Moderatorin schlicht ihr Engagement bei der Welthungerhilfe sehr wichtig war.
- Andrea Kiewel: neuer Anlauf Wer wird Millionär? 21.05.2008
- ZDF und MDR feuern Kiewel Genug gehungert 21.12.2007
(sueddeutsche.de/sst)
Partyzone Flußufer
Meine Güte, was für ein "Skandal" !
Nicht mal ein "Skandälchen" würde ich sagen!
Auch, wenn es verboten ist, Schleichwerbung zu machen, wie Frau Kiewel das wohl getan hat, mich juckt's, ehrlich gesagt, überhaupt nicht!
Was ich allerdings schon fast skandalös finde, ist Kerners Geseier!
Der kriegt den Mund einfach nicht zu, kann nicht zuhören, nicht ausreden lassen und will sich noch als Volkes Moraladvokat aufspielen. Ich persönliche empfinde seine schleimige, opportunistische Art als Skandal.
Und: Es reicht auch wirklich langsam mit Kerner überall, er soll bei seiner Talkshow bleiben, mich aber bitte beim Sport verschonen!
Eigentlich stellt sich der öffentlich rechtliche Apparat mal wieder mehr als Moralapostel dar.
Dass Frau Kiewel hier des öfteren von Ihrer Lieblingsmelone erzählte, naja. Aber dann ein solcher (Presse-)Rauswurf - es sieht so aus, das dieser ja eigentlich keiner war, denn sonst könnte Kiewel doch nicht wieder in 'IHREM ZZZ-D-EF' auftreten. Im vorhergehenden Kommentar wirds schon gesagt - Beide Augen auf - würde sicher die Weitsicht und und das Maß einer Regelung erweitern, wie solche Entscheidungen eben besser für beide Beteiligten zu regeln sind. Jetzt beginnt der Wiedereinstieg auf Raten durch die Hintertür! Gerne sehe ich persönlich solche Menschen in der Klotze nicht, denn das Vertrauen fehlt. Eigentlich Schade - die Moderatoren besassen vor einigen Jahren recht großen Einfluss -dieser wurde m. Meinung nach von beiden Seiten sehr zielstrebig verspielt! Kiewel ist leider nur eine Person, die es ausbaden musste, denn alle betreiben scheinbar diesen Sport -aber die Freunde Kiewels können sich ja auch schon auf ein Wiedersehen weder freuen.
Denke, diese Darstellung drängt sich mir auf - ob es sich um die reine Wahrheit handelt, das kann ich natürlich nicht sagen.
bekommen derart viel Knete der Gebührenzahler nachgeworfen, dass es eine Frechheit ist. Wer dann noch meint, sich mit der so gewonnenen Popularität etwas dazuverdienen zu müssen, darf sich nicht wundern, wenn er/sie fliegt.
Viele, insbesondere Kerner, sind aber mittlerweile extrem abgehoben und eingebildet. In K.'s Fall war das eklatant sichtbar beim Interview des ehemaligen amerikanischen Hürdensprinters Collins (o.s.ä.). Nervig langweilig war schon die dauernde Nachfrage wegen Dopings und die regelmäßige Unterstellung desselben in jedem Interview, so auch da, was C. entsprechend leicht genervt mit dem Hinweis quittierte, dass nur im deutschen Fernsehen so explizit auf der Thematik herumgeritten würde. (Da klatschte sogar das Publikum im deutsche Haus!) Die Oberfrechheit seitens Kerner war aber die Nachfrage, ob Collins gedopt hätte. (Nicht nur, dass er wahrscheinlich die Frage während seiner aktiven Laufbahn bereits regelmäßig, sicher auch auf unseren Kanälen verneint hatte.) C. hat sich dann zu Recht geweigert, zumal jede zu erwartende negative Äußerung entsprechend zweifelnd kommentiert worden wäre. (Erneut unter Beifall des Publikums, was seitens K. zu höchst eingeschnappten Reaktionen führte). Ein Hinweis seitens K., C. müsse sich aber nicht selbst belasten, unterblieb. Woraus man sieht, dass Kerner sich wichtiger nimmt, als alle Gerichte und Staatsanwaltschaften. C. hatte natürlich insoweit mehr Klasse, - ich als Gegenüber hätte Kerner gefragt, ob er vielleicht schon mal Kinder missbraucht, Frauen geschlagen oder obszöne Handlungen begangen hat. Dafür besteht mit Sicherheit ebenfalls ein gewisses öffentliches Interesse.
Sorry, etwas vom Thema, aber ich wollte damit nur die Maßlosigkeit und Überheblichkeit von vielen etablierten Kommentator(inn)en exemplarisch aufzeigen, der schon viel länger ein Riegel vorgeschoben gehört. (Eine ähnliche - weibliche - "Koryphäe" gibt es im Sport im (bayerischen) Dritten.)
Wenn die Eine da "nur" ein bisschen Schleichwerbung macht und hinterher "nur" ein bisschen lügt, wenn man sie fragt, ob sie dafür Geld bekommen hat, ist das sicher nicht so einschneidend, wie die Andere, die wegen Beharrens auf ihrer altmodischen Einstellung zuerst Kerner-seitig öffentlich in kollegialem Ton geschlachtet wurde und dann (für immer) des seeligen öffentlich rechtlichen Vorhimmels verwiesen wurde.
Wer wollte (oder könnte) schon von den anderen öffentlich rechtlichen Vorzeigegesichtern erwarten, dass sie ihre unseligen polygamen Medien/Werbebeziehungen einer moralischen Bewertung oder womöglich Selbstkontrolle unterziehen. Seit Wickert sind eh sämtliche moralischen Bezugsgrenzen nur unterirdisch zu finden.
Frau Herman hätte sich einfach frühzeitig eine ähnlich geschmeidige Wandlungs- und Angleichungsstrategie zu eigen machen sollen, wie all die anderen, statt zu meinen, dass ihre Einstellung ausreichend unpolitisch bzw herdtümelnd wäre, als dass es ihr gefährlich werden könnte. Tja, Irrtum liebe Frau. Einem Kerner, der klarsichtig ist wie kristallklares Wasser, kann man so schnell nichts vormachen.
Die muß man schon deshalb zurückholen, weil sonst die Ossi-Quote bei den ÖR nicht erfüllt wird. Bei 3.600 Mitarbeitern ist es natürlich schwierig, einen Ersatz zu finden.
Aber damit tut sich das ZDF ja grundsätzlich schwer, denn nur weil man ihn nicht ersetzten konnte, wurde Plaudertäschchen Kerner extra für das After-Game-Geschwafel aus Peking zu einem TESTspiel der DFB-Gurken eingeflogen.
Aber wer sich ein Auge zuhält, sieht natürlich nicht, wie man sich über die Regeln des Anstands hinwegsetzt.
Paging