Einkommen Was Azubis verdienen

Bei den Ausbildungsberufen gibt es krasse Gehaltsunterschiede: Angehende Maurer verdienen beispielsweise monatlich bis zu 400 Euro mehr als Floristen.

Im vergangenen Jahr sind die Azubi-Gehälter im Schnitt um 2,3 Prozent gestiegen. Wie eine Statistik des Bundesinstituts für Berufsbildung (Bibb) zeigt, werden die Auszubildenden je nach Beruf ganz unterschiedlich bezahlt. In Westdeutschland verdienen die Maurer (833 Euro brutto) am besten, gefolgt von den Gerüstbauern (mit 791 Euro) und den Versicherungskaufleuten (783 Euro), die als einzige Berufsgruppe in Ostdeutschland genauso viel verdienen wie im Westen.

Am wenigsten bekommen Floristen, nämlich nur 413 Euro im Westen (312 Euro in Ostdeutschland). Auch die Friseure landen auf der Gehaltsskala mit 414 Euro (bzw. 257 Euro in Ostdeutschland) auf einem der untersten Plätze - zusammen mit den Bäckern (457 Euro bzw. 351 Euro) und den Tischlern (490 Euro bzw. 372 Euro).

Das Bibb hat für seine Statistik die durchschnittlichen Brutto-Ausbildungsvergütungen in den jeweiligen Berufen verglichen. Im ersten Lehrjahr liegt der Durchschnittsverdienst aller Azubis in Westdeutschland bei 540 Euro (454 Euro im Osten), in zweiten bei 609 Euro (523 im Osten) und im dritten bei 683 Euro (586 Euro in Ostdeutschland).