München hat sich als Top-Standort in Europa etabliert. Besonders begehrt sind innerstädtische Lagen.
Nicht überrascht hat viele Marktbeobachter offenbar, dass die von den USA ausgelöste Finanzkrise am deutschen Bürovermietungsmarkt bisher kaum Wirkung gezeigt hat. Denn fast unbeeindruckt davon entwickelten sich die lokalen Märkte weitgehend positiv. Das trifft auf den Investmentbereich zu, aber auch auf die Flächennachfrage. Angesichts geringer Leerstände haben es Firmen deshalb nicht immer einfach, geeignete Räumlichkeiten in ausreichendem Maße zu finden.
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Überregional gilt München schon länger als Top-Standort für Immobilieninvestitionen. (© Foto: dpa)
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Vor allem in den bevorzugten Lagen herrscht eher ein Mangel. Überregional gilt München schon länger als ein Top-Standort für Immobilieninvestitionen. So hat sich die Stadt im "European Regional Economic Growth Index 2007'" (E-Regi) gerade um fünf Plätze verbessert und Paris von Platz zwei verdrängt. Damit dürfte München gleich nach London der für Investoren attraktivste Immobilienstandort in Europa sein. Bewertet werden im Index 14 Kriterien, die eine Region für Investoren interessant machen. Unter anderem zählen dazu Wirtschaftswachstum, Kaufkraft und Wohlstand. Doch auch im aktuellen "Zukunftsatlas 2007'" der Prognos AG, der die Standortqualitäten aller 439 kreisfreien Städte und Landkreise in Deutschland untersucht, liegt München an der Spitze.
Stabiles Wachstum
Die ersten beiden Plätze belegen der Landkreis sowie die Stadt München. Das Ranking wird anhand verschiedenster makro- und sozioökonomischer Indikatoren ermittelt. Warum schneidet München so gut ab? Unter anderem hängt das mit der gut diversifizierten Wirtschaftsstruktur in Bayern zusammen.
In der Landeshauptstadt verstärken sich diese Vorzüge eher noch. Schwerpunkte bilden wachstumsstarke Branchen. Vorn dabei: Finanzdienstleister, Versicherungen, Forschung und IT-Firmen.
Die Arbeitslosigkeit liegt auf einem niedrigen Niveau. Mit 5,2 Prozent liegt sie in München deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von neun Prozent. Dadurch ist die Kaufkraft hier besonders hoch, was wiederum einen positiven Effekt auf die Entwicklung des Einzelhandels hat. Wenn es um Kaufkraftvergleiche geht, nehmen Stadt und Landkreis München einen der ersten Plätze in Deutschland ein. Dass sich das natürlich auf die Immobilienpreise auswirkt, ist die Kehrseite der Medaille. Nirgendwo in Deutschland kosten Einzelhandelsimmobilien so viel wie in München.
Der Maklerfirma Atisreal zufolge liegen die Preise etwa bei dem 20- bis 23-Fachen der Jahresmiete. Auch die Mietpreise sind deutlich höher als im Durchschnitt. Atisreal stellt fest: Münchens "gute Stube" hat ein "Dauerabonnement auf den Spitzenplatz der bundesweiten Einzelhandelshöchstmieten". In Bestlagen der Kaufinger Straße und der Neuhauser Straße müssen etwa 260 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden, immerhin 40 Euro mehr als auf der Zeil in Frankfurt.
Neben dem Einzelhandelsmarkt profitiert inzwischen auch der Büroimmobilienmarkt von der Wirtschaftskraft. Als bedeutender Bürostandort hatte München viele Jahre stark unter dem Niedergang der sogenannten "New Economy" gelitten. Der Leerstand war in dieser Zeit stark angestiegen. Denn neue Flächen kamen erst zu einem Zeitpunkt auf den Markt, als die Konjunktur bereits einbrach.
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Christopher Lee zum 90.
Aber bei den Kindern muss ich widersprechen. Meine Kinder haben hier mehr und stabilere Freundschaften als in München. Sie haben beide unabhängig voneinander viele ältere und jüngere Freunde. In München ist ein Altersunterschied von ein bis zwei Jahren schon Grund, Kinder nicht mitspielen zu lassen. Auch sind die Kinder hier nicht so überdreht, wie viele in der Stadt(Ist mir auch erst aufgefallen seit ich auf dem Land wohne, wie viele Leute in der Stadt total kaputt und überfordert sind). Weiterhin finde ich die Leute auf dem Land viel toleranter(hat mich auch gewundert), freundlicher, mit mehr Anstand und mit den besseren Manieren ausgestattet. Viele Leute hier sind eigen, aber richtig durchgeknallte Leute gibt es hier selten. Im Gegensatz zur Stadt(Bsp.:englischer Garten imSommer ;o).
Was die Raser angeht, die gibt es in der Stadt genauso wie auf dem Land.
'Schick diese Stadtfahrer mal aufs Land, damit die besser Auto fahren lernen'. Diese Sprüche(Auch deiner: Zitat:'...schick diese mal in die innenstadt, da lernen sie erst fahren.) sind einfach nur geistige Armutszeugnisse beider Seiten, weil auf Vorurteilen basierend.
'Landeier' sind in der Stadt oft überfordert, Genauso wie 'Stadterer' auf der Landstrasse. Alles einer Frage der Gewohnheit und der daraus resultierenden Übung, die man jeweils hat.
Das will ich auch nicht weiter kommentieren.
Gäbe es heute noch das München der 70er/80er Jahre wäre ich vieleicht nicht weggezogen, aber ich würde den Gewinn an Lebensqualität auf dem Land auch für das München der 70er/80er jetzt nicht wieder hergeben.Das heutige München hat das besondere Flair, das diese Stadt einmal ausgezeichnet hat leider verloren.
Bis auf den Südländischen Flair(Ist mir als Griechen in den 30 Jahren München völlig entgangen (c;) stimmt das schon ein Bischen mit den Vorzügen der Stadt. Auch wenn man im engl. Garten wie im Rest Münchens dem Hundescheisseslalom nicht wirklich entkommen kann, hat München wirklich viele Grünflächen. Auch wenn ich hier(Niederbayern) nicht so lange fahren muss wie in der Stadt um an die nächsten Seen zu kommen. Schafe und viele Tiere, die ich in der Stadt(Ich bin direkt neben den Isar-Auen aufgewachsen) nie gesehen habe sind hier normal. Und so viele Pferdebesitzer, wie es hier im Ort(ca3000Einwohner/kein Geldort, wie Starnberg oder so;hauptsächlich Alteingesessene) gibt, hat wahrscheinlich ganz München nicht. In fast jedem Ort gibt es hier in Niederbayern auch Reithallen(nicht so was Winziges, wie die Reithalle in Schwabing oder die Reitschule) Speedway-Stadien, Eisstadien, Wellenbäder, Kurbäder, Sportplätze, Partyhallen,etc.etc.). Da muss ich aber nicht soweit fahren wie in der Stadt. Ich fahre über zehn Kilometer zum nächsten Ort mit Einkaufszentrum. Ohne Stau! Und 10Minuten sind auch nicht gerade lange für eine Fahrt zum Einkaufszentrum. Früher in München brauchte ich länger zum Euro-Industrie-Park oder ins PEP/OEZ . Auf dem Land sind die Entfernungen einfach anders.
Und am Wochenende hat man die Qual der Wahl, wo man Party macht. JEDES Wochenende! Im Sommer ist noch mehr los. Hier ist zwar nicht ein einziger anständiger Asiate in der Gegend, dafür ein paar gute Restaurants mit gutbürgerlicher Küche, einen Italiener, der die beste Pizza macht, die ich in Deutschland gegessen habe(zugegeben die anderen drei Italiener hier in der Gegend sind im Vergleich zu Münchens Gastro mittelmässig). Die Preise sind ca20-30% niedriger als in München, wo ich aus Protest wegen den unangemessenen Preisen nicht mehr ausgegangen bin. Hier gehe ich mit der Familie jede Woche einmal zum Essen aus und wenn Ich die Rechnung kriege, habe ich nicht das Gefühl gerade ausgeraubt zu werden.
Was die Architektur angeht, muss ich dir Recht geben. Hier gibt es hauptsächlich nur Ein- oder Zweifamilienhäuser und ein paar Burgen, ein paar Klöster, nichts wirklich aufregendes. Da hat München wirklich mehr zu bieten.
Ich kann es verstehen, wenn jemand die Hektik und die Möglichkeiten einer Großstadt nicht missen möchte. Es gibt eben Stadtmenschen und Landmenschen, je nachdem, wo man sich besser fühlt. Das ist eine Frage der Mentalität.
Jeder der die Vorzüge dieser Stadt voll auskosten kann, und auch braucht ist hier genau richtig.
Die Berge, die Seen, man muss nur in einen Ranbezirk fahren und schon laufen einem Schafe über den weg oder Pferde.
In welcher Stadt hat man eine Reithalle und einen park wor man reiten kann, mitten in der Stadt? In welcher Stadt hat man solch eine Architektur und einen solch südländischen Flair?
Gut das Land ist schön, man hat seine Ruhe, man kann abschalten, aber wer will das 7 Tage in der Woche haben? wenn kinder in die Pupertät kommen, dann wollen sie sich mit anderen kindern treffen, spaß haben, unterhalten werden. Ich selbst habe beide Seiten kennengelernt und ich muss sagen das es auf dem land absolut langweilig ist.
Kein wunder warum dort jugendliche ihre autos tunen und am schluß am baum landen weil sie denken sie sind die besten fahrer überhaupt. schick diese mal in die innenstadt, da lernen sie erst fahren.
ich bin vor zwei Jahren aus München, wo ich aufgewachsen bin in die Kehlheimer Gegend gezogen.
Seither zahle ich 60% meiner Münchener Miete für eine mehr als doppelt so grosse Wohnung(vorher 62qm ohne Garage; jetzt 145qm mit Garage und Garten). Die Lebensmittel und das Leben sind allgemein billiger und besser(Metzger aus dem Ort, eigene Schlachtung;überall Bioland-Kontrollierte Bauern: Man kann nur Bio einkaufen) Und der Netto im Ort ist auch nicht billiger, als der Einzelhandel, nur ungesünder.
Aber vor allem: Die Leute sind nett, offen, kinderfreundlich und haben noch Anstand. In einer Art, dass man sich als 'Stadterer' erst nach einigen Fettnäpfchen daran gewöhnt.
Ich fand München bis vor ca 25Jahren toll, aber seitdem hat die Stadt ihr besonderes Flair leider verloren. Heute würde ich nicht mehr nach München ziehen. Allein schon wegen meinen Kindern, denen ich München nicht zumuten würde, solange es sich vermeiden lässt. Auch muss ich mir das grösste Besäufnis der Welt(Zitat eines Engländers: The big bavarian beer-party.The biggest pissup in the world.) nicht jedes Jahr auf's neue geben. Ich bin nach über zwanzig Jahren Wiesn-Abstinenz mal wieder hingegangen, nur um am Haupteingang gleich wieder abzudrehen, nachdem mir ein Alki vor die Füsse gekotzt hat, während sich ein paar Meter weiter ein paar Suffköpfe geprügelt haben. Da haben die Kinder keine Lust mehr auf die Wiesn gehabt.
Wirtschaftlich mag München vorne liegen. Menschlich leider nicht mehr.
der Reiz liegen soll Herr KIrchberger?
Also, bei mir ruft die Bank nicht am Sonntag an, wenn der Wasserhahn tropft!