Banken und Bausparkassen bringen vom 10. November an die ersten auf das sogenannte Wohn-Riester zugeschnittenen Produkte auf den Markt. Basisinformationen zum Produkt

Sparverträge für die staatlich bezuschusste Riester-Rente können von November an auch für den Hausbau oder den Kauf von Wohneigentum genutzt werden. Banken und Bausparkassen bringen vom 10. 11. an die ersten auf das sogenannte Wohn-Riester zugeschnittenen Produkte auf den Markt.

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Häuslebauer erhalten jetzt neue Unterstützung vom Staat: Mit dem Wohn-Riester wird künftig der Bau oder Kauf von Wohnimmobilien gefördert. (© Foto: AP)

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Was ist Wohn-Riester?

Wohn-Riester ist eine zusätzliche Form der privaten Altersvorsorge. Riester-Sparer können mit dem Wohn-Riester ihr Geld künftig nicht nur in Fonds- und Banksparpläne oder fondsgebunde Rentenversicherungen einzahlen, sondern auch für den Hausbau oder den Kauf einer Immobilie verwenden. Allerdings muss der Sparer die Immobilie selbst bewohnen und darf sie nicht vermieten.

Wie funktioniert Wohn-Riester?

Die Sparer zahlen - wie bei anderen Riester-Produkten - vier Prozent des Jahreseinkommens in ihren Vertrag ein, maximal 2100 Euro. Dieses Geld kann künftig dann in vollem Umfang für den Hausbau oder -kauf aus dem Vertrag entnommen werden, mitsamt allen staatlichen Zulagen. Bis Ende 2009 können Bauherren und Hauskäufer ihr Riester-Vermögen aber nur anzapfen, wenn die Sparsumme bei mehr als 10.000 Euro liegt. Außerdem kann das Geld auch im Alter für die Entschuldung einer Immobilie entnommen werden.

Brauche ich dazu einen speziellen Riester-Vertrag?

Nein. Das Geld für eine Wohnung kann auch aus einem bereits bestehenden Vertrag entnommen werden. Zum 1. November geben die Behörden allerdings für zahlreiche neue Produkte grünes Licht, die speziell auf Wohn-Riester zugeschnitten sind.

Wie hoch ist die Förderung?

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